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Stephanopel, Nordrhein-Westfalen, Deutschland



 


Notes: m Jahr 1767 (drei Jahre nach dem Siebenjährigen Krieg - 1756 bis 1763 -) wurde das Gebiet des oberen Sundwiger Bachlaufs auf Anraten des Hofjägers von Schönholtz in Hagen-Kuhweide durch König
Friedrich II der Große von Preußen als Gewerbegebiet ausgewiesen.
Die Iserlohner Kaufleute Lürmann (Vater und zwei Söhne) und die Gebrüder Romberg, ebenfalls aus Iserlohn, errichteten sodann an diesem Ort eine große Leinwandbleiche. Der Vater, Stephan Lürmann, der sich nach Grundsteinlegung aus dem Geschäft zurückzog, aber als Geldgeber fungierte, sollte eine Ehrung in alle Ewigkeit durch ein Namensdenkmal seitens seiner Mitgesellschafter erfahren. - So war Stephanstadt geboren.
Auf Grund ihres Handels mit dem Balkan wussten die Kaufleute auch, dass dort einige Städte mit männlichen Vornamen die Nachsilbe "opel" trugen, was soviel wie Stadt bedeutet. So wurde aus Stephanstadt = Stephanopel!
Die Namenswahl Stadt für ein paar Häuser wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Hatten Größenwahn und die Vision einer wirklichen späteren Stadt Pate gestanden oder war es einfach nur ein Scherz? Die Gestattungsurkunde wurde auf Seiner Königlichen Majestät allergnädigsten Spezial-Befehl am 9. Juli 1771 in Berlin mit fünf Unterschriften unterzeichnet.
Woher kommt eigentlich der Name Stephanopel? Diese Frage wird sich sicher schon mancher gestellt haben. Dazu heißt es in einer alten Akte aus dem Staatsarchiv in Berlin-Dahlem: "Am 2. Januar 1768 teilte der Hofjäger der Grafschaft Mark, von Schönholtz, dem General-Directorium in Berlin mit, daß in der Hemer Mark am Sundwiger Bach eine vorzügliche Leinwand- und Garn-Bleiche angelegt werden könnte. Das Gen.-Directorium befahl darauf der Märkischen Kammer-Deputation in Hamm, sich der Sache anzunehmen und bei der Teilung der Hemer Mark darauf zu sehen, daß der für die Bleiche passende Platz dem Landesherrn als Beerbten der genannten Mark überwiesen würde, um ihn einem Unternehmer in Erbpacht zu überlassen. Als die Teilung beendet war, wurden der in Sundwig wohnende Karl Romberg und seine beiden Brüder, die zu Brüssel ein Geschäft hatten, für dasselbe Unternehmen gewonnen. Da sich der Abschluß des Vertrages mit den Brüsseler Rombergs hinzog, traten die Brüder Lürmann bei, mit der Verpflichtung, auf dem Grundstücke am Sundwiger und Heppingser Bache eine Bleicherei- und Linnenband-Fabrik anzulegen. Am 10. Juni 1770 wurde zu Sundwig zwischen dem Landrat von Holtzbruck als Vertreter des Königs auf der einen und den Brüdern Romberg und Lürmann auf der anderen Seite der Erbpacht-Contract geschlossen und am 24. Juli vom General - Directorium in Berlin bestätigt. Sofort wurde der Bau der Fabrik und Arbeiterwohnungen in Angriff genommen und der neuen Colonie, die in einer Einöde entstanden war, bei Gelegenheit der Grundsteinlegung zum Hauptgebäude, die durch Stephan Lürmann geschah, der Name Stephanopel gegeben (15. Juni 1771)."
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OpenStreetMap

City/Town : Latitude: 51.35, Longitude: 7.78


Birth

Matches 1 to 2 of 2

   Last Name, Given Name(s)    Birth    Person ID 
1 Stolte, Elisabeth Sophia Maria  16 Mar 1842Stephanopel, Nordrhein-Westfalen, Deutschland I144170
2 Stolte, Johann Wilhelm Carl  1849Stephanopel, Nordrhein-Westfalen, Deutschland I144171

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