Share Bookmark
Hans Hagen

Hans Hagen

Male 1922 - 1992  (69 years)    Has one ancestor and 3 descendants in this family tree.

Personal Information    |    Notes    |    All

  • Name Hans Hagen 
    Birth 14 Apr 1922  Berlin-Nikolassee Find all individuals with events at this location 
    Gender Male 
    Death 1992 
    Person ID I652554  Geneagraphie
    Last Modified 3 Jul 2009 

    Father Hermann Hagen   d. 29 May 1942 
    Family ID F286375  Group Sheet  |  Family Chart

    Family Living 
    Children 
    +1. Living
    Family ID F286377  Group Sheet  |  Family Chart
    Last Modified 3 Jul 2009 

  • Notes 
    • Drehbuchautors
      Er besuchte ein Internat in der Schweiz , das er aber nach Abschluss der Volksschule verlassen musste.
      1937 begab er sich nach Spanien und meldete sich als Freiwilliger bei den Internationalen Brigaden , die auf Seiten der republikanischen Regierung Spaniens gegen die Putschisten unter General Franco kämpften, wurde aber wegen seines jugendlichen Alters abgelehnt. Darauf hin zog er nach Frankreich, wo er in Marseille u.a. als Hafenarbeiter arbeitete. Seit 1940 lebte er wieder in Berlin und war im Widerstand gegen die Nazis aktiv. 1941 wurde er bei einer illegalen Flugblattaktion von der Polizei verhaftet und in die Strafanstalt Moabit eingesperrt. Bei einem Fluchtversuch von der Domäne Dahlem , wo er als Gefängnis-Erntehelfer eingesetzt war, wurde er erwischt und schwer misshandelt. 1945 erstürmte die Rote Armee das Gefängnis Moabit, und er wurde befreit
      Hans Hagens Vater, den die Nazis rassisch als Juden betrachteten, wurde bei der Sonderaktion gegen Juden vom 27./28. Mai 1942 , eine Reaktion der Nazis auf das Attentat auf Heydrich , von Berlin in das KZ Sachsenhausen verschleppt und dort am 29. Mai 1942 ermordet.
      Nach Ende des Weltkrieges lebte Hans Hagen im von der Sowjetunion verwalteten Ostteil Berlins, trat der SED bei - aus der er später wegen geäußerter Kritik ausgeschlossen wurde - und war zunächst in der Verwaltung bei Rundfunk und Presse tätig. Seit 1952 war er freiberuflicher Journalist und Schriftsteller.
      Am 4. Mai 1954 heiratete er in Berlin-Prenzlauer Berg die Schauspielerin Eva-Maria Hagen . Die Ehe wurde 1959 geschieden. Die am 11. März 1955 geborene gemeinsame Tochter Catharina Nina Hagen blieb nach der Scheidung bei der Mutter.
      Filmographie
      1955 - Stacheltier - Folge 41: Das Haushaltswunder (Idee)
      1958 - Im Sonderauftrag (Drehbuch mit Heinz Thiel; 1960 auch als Filmerzählung erschienen)
      1961 - Gewissen in Aufruhr, TV-Roman in 5 Teilen (Drehbuch mit Günter Reisch und Hans-Joachim Kasprzik)
      1962 - Die letzte Chance (Drehbuch)
      1963 - Karbid und Sauerampfer (Drehbuch mit Frank Beyer)
      1963 - Drei Kriege. 1. Tauroggen, DDR-Fernsehfilm (Drehbuch mit Roland Gräf und Norbert Büchner)
      1963 - Der andere neben dir (Drehbuch mit Ulrich Thein und Hartwig Strobel)
      1964 - Drei Kriege. 2. Hinter den Fronten, DDR-Fernsehfilm (Drehbuch mit Roland Gräf und Norbert Büchner)
      1965 - Drei Kriege. 3. In Berlin, DDR-Fernsehfilm (Drehbuch mit Roland Gräf und Norbert Büchner)
      1966 - Trick 17b, DDR-Fernsehfilm (Dramaturgie)
      Bibliographie
      (Auszug)
      1953 - Asphalt, Tempo, Silberpfeile (Erzählung, mit Erich Rackwitz), Berlin, Verlag Neues Leben
      1954 - Auf die Plätze - fertig - los! (Erzählungen), Berlin, Verlag Neues Leben
      1958 - Bei unseren Soldaten. Aus dem Leben der Nationalen Volksarmee (mit J. C. Schwarz), Berlin, Verlag des Ministeriums für Nationale Verteidigung
      Auszeichnung
      1961 Nationalpreis der DDR 1. Klasse für Kunst und Kultur (im Kollektiv für das Drehbuch zu "Gewissen in Aufruhr")



Home Page |  What's New |  Most Wanted |  Surnames |  Photos |  Histories |  Documents |  Cemeteries |  Places |  Dates |  Reports |  Sources