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Felix von Bethmann Hollweg

Male 1824 - 1900  (76 years)    Has 28 ancestors and 11 descendants in this family tree.

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  • Name Felix von Bethmann Hollweg 
    Birth 1824  Burg Rheineck Find all individuals with events at this location 
    Gender Male 
    Death 1900  Hohenfinow, Brandenburg, Deutschland Find all individuals with events at this location 
    Person ID I630569  Geneagraphie
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    Last Modified 12 Sep 2008 

    Father Moritz August von Bethmann Hollweg,   b. 8 Apr 1795, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland Find all individuals with events at this locationd. 14 Jul 1877, Burg Rheineck Find all individuals with events at this location (Age 82 years) 
    Mother Wilhelmine Auguste Gebser,   b. 7 Oct 1794, Northeim, Niedersachsen, Deutschland Find all individuals with events at this locationd. 5 Sep 1882, Hohenfinow, Brandenburg, Deutschland Find all individuals with events at this location (Age 87 years) 
    Marriage 28. April 1820 (Freitag),  Berlin, Deutschland Find all individuals with events at this location 
    Family ID F274776  Group Sheet  |  Family Chart

    Family Isabella von Rougemont   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Max von Bethmann Hollweg   d. Yes, date unknown
    +2. Theobald von Bethmann Hollweg,   b. 29 Nov 1856, Hohenfinow, Brandenburg, Deutschland Find all individuals with events at this locationd. 2 Jan 1921, Hohenfinow, Brandenburg, Deutschland Find all individuals with events at this location (Age 64 years)
     3. Hildegard von Bethmann Hollweg   d. 1944
    Family ID F274770  Group Sheet  |  Family Chart
    Last Modified 4 Sep 2016 

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  • Notes 
    • Mit der finanzieller seins Großvaters Hinterlassenschaft war es Felix von Bethmann Hollweg möglich 1855, das verwaiste Gut Hohenfinow bei Berlin zu erwerben und sich so, nach dem bissigen Kommentar seines Vaters, endgültig von Preußen adoptieren zu lassen.
      Felix von Bethmann Hollweg bildete in vielen Bereichen das Gegenstück seines Vaters. 1866, im Deutschen Krieg , hoffte er, dass der preußische Geist gegen Österreich erwachen würde und widersprach seinem Großvater, der stets von einem Bruderkrieg sprach. Sein Vater war Mitglied der liberalen Wochenblattspartei gewesen, doch er fühlte sich von Anfang an dem Konservatismus der Ostelbier nahe. Die Demokratie hielt er für erbärmlich und zu nichts gut als zum Schwatzen.
      Im Sommer 1853 weilte Felix von Bethmann Hollweg bei seinem Schwager Albert Pourtalès in Oberhofen am Thunersee . Dort lernte er die Cousine seines Gastgebers, Isabella von Rougemont kennen. Die Rougemonts pflegten einen wohlsituierten Lebensstil und verbrachten die Winter in ihrem Stadtappartement in Paris . Bethmann Hollweg hielt um Isabellas Hand an und führte sie heim nach Hohenfinow. Dort gebar sie am 29. November 1856 ihren zweiten Sohn, Theobald. Der Großvater Moritz August schrieb rückblickend über dieses Ereignis: Im November ging Mama [seine Frau] von Berlin aus nach Hohenfinow zu Isabellas Niederkunft, der Geburt unseres lieben Theobalds, des Erben des großväterlichen Sinnes für die Wissenschaft.
      Seine Familie führte er mit patriarchalischer Strenge. Die Erziehung seiner Söhne sollte sie zu pflichtbewussten Männern machen. Gerhard von Mutius , Bethmann Hollwegs Neffe, schrieb, dieser sei feurig und gewalttätig bis ins weiße Haar gewesen. Feinsinnigere Züge lagen in seiner überdurchschnittlichen Musikalität. So war Bethmann Hollweg in seiner Jugend Gesangsschüler Felix Mendelssohns in Leipzig gewesen.
      Ab 1874 war Felix von Bethmann Hollweg Landrat des Landkreises Oberbarnim . In Bad Freienwalde erwarb er sich bleibende Verdienste um den Straßenbau. Das Budget der Kreissparkasse wuchs unter ihm von 750.000 Mark auf 5 Millionen Mark an.
      1877 wurde Bethmann Hollweg für die Freikonservative Partei in den Reichstag gewählt. Den Abgeordnetenposten füllte er desinteressiert und nur bis 1878 aus. 1886 folgte ihm sein Sohn Theobald ins Landratsamt, weshalb er sich drei Jahre nur seinem Gut widmete. 1889 erfolgte die Berufung ins Preußische Herrenhaus durch den neuen Kaiser und König Wilhelm II. . Dieser war noch als Kronprinz mehrfach in Hohenfinow zur Jagd gewesen und schoss dort seinen ersten Rehbock. Der Kaiser ernannte Bethmann Hollweg zu seinem 75. Geburtstag zum Wirklichen Geheimen Rat mit dem Prädikat „Exzellenz". Gleichzeitig legte der Herr auf Hohenfinow sein Abgeordnetenmadat nieder.
      1900 starb Felix von Bethmann Hollweg in Hohenfinow. Er wurde, ebenso wie später sein Sohn Theobald, auf dem Grund des Gutes bestattet.



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