Kg. Konrad III von Schwaben

Kg. Konrad III von Schwaben[1, 2]

Male 1093 - 1152  (59 years)    Has more than 250 ancestors and more than 250 descendants in this family tree.

Personal Information    |    Notes    |    Sources    |    All

  • Name Konrad III von Schwaben 
    Prefix Kg. 
    Relationshipwith Adam
    Born 1093 
    Gender Male 
    Died 15 Feb 1152  Bamberg Find all individuals with events at this location 
    Person ID I8802  Geneagraphie
    Last Modified 19 Mar 2010 

    Father Friedrich I von Hohenstaufen,   d. 1105 
    Mother Agnes der Salier,   b. 1074,   d. 24 Sep 1143  (Age 69 years) 
    Siblings 3 siblings 
    Family ID F3791  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 1 Gertrud von Comburg,   b. 1095,   d. 1130  (Age 35 years) 
    Married 1114 
    Children 
     1. Agnes von Schwaben,   b. 1115,   d. 1151, Kiew, Ukraine Find all individuals with events at this location  (Age 36 years)
    Last Modified 19 Mar 2010 
    Family ID F3493  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 2 Gerberga,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Sophia von Hohenstaufen,   d. Yes, date unknown
     2. Leopold von Schwaben,   d. Yes, date unknown
     3. Constantin von Schwaben,   d. Yes, date unknown
     4. Giselbert von Schwaben,   d. Yes, date unknown
     5. Ludmilla von Schwaben,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 19 Mar 2010 
    Family ID F215542  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 3 Gertrud von Sulzbach,   d. 14 Apr 1146 
    Married 1132 
    Children 
     1. Heinrich (VI) von Schwaben,   d. 1150
     2. Friedrich IV von Hohenstaufen,   b. 1144,   d. 19 Aug 1167  (Age 23 years)
    Last Modified 5 Jun 2007 
    Family ID F3798  Group Sheet  |  Family Chart

  • Notes 
    • Tegenkoning van Lothar III 1127-1137; werd in Monza tot koning van Italie gekroond. Werd na de dood van Lothar III 7.3.1138 tot koning gekozen en 13 3 1138 gekroond.

      Konrad III. (* 1093 in Bamberg; ÔÇá 15. Februar 1152 in Bamberg), aus dem Geschlecht der Staufer, war 1116/20 Herzog von Franken, r├Âmisch-deutscher K├Ânig 1127\endash 1135 (als Gegenk├Ânig) sowie 1138\endash 1152, K├Ânig von Italien 1128\endash 1135 bzw. 1138\endash 1152 und K├Ânig von Burgund 1138-1152. Mit seiner Durchsetzung als K├Ânig begann die Epoche der staufischen Herrscher und zugleich die zentrale Phase des staufisch-welfischen Gegensatzes, der rund 100 Jahre lang die Geschichte des Reiches bestimmen sollte. Konrad war der Sohn von Herzog Friedrich I. von Schwaben und von Agnes von Waiblingen, einer Tochter Kaiser Heinrichs IV. Vor 1135/36 heiratete er Gertrud von Sulzbach (gestorben am 14. April 1146 in Hersfeld), Tochter des Grafen Berengar I. und der Adelheid von Wolfratshausen. Konrad erweiterte nach dem Tod seines Vaters 1105 gemeinsam mit seinem ├Ąlteren Bruder Friedrich, der die schw├Ąbische Herzogsw├╝rde geerbt hatte, das Hausgut der Staufer betr├Ąchtlich. Die Br├╝der setzten damit die Politik ihres Vaters fort. W├Ąhrend Friedrich sich auf das Elsass und den Mittelrhein konzentrierte, war Konrad vor allem in Nordschwaben und Franken aktiv. Als 1116 der Bischof von W├╝rzburg, zugleich Herzog von Franken, Erlung, sich im Investiturstreit zwischen Kaiser Heinrich V. und dem Papst gegen ersteren stellte, entzog Heinrich ihm die Herzogsw├╝rde und ├╝bertrug sie Konrad. Beim fr├Ąnkischen Herzogsamt handelte es sich zu diesem Zeitpunkt aber um wenig mehr als einen reinen Titel ohne Machtbefugnisse. Doch selbst diesen Anspruch konnte Konrad nicht durchsetzen, durfte aber als Folge eines sp├Ąter gefundenen Kompromisses den Herzogstitel weiterhin \endash neben dem Bischof \endash f├╝hren. 1116 ernannte Heinrich V. Konrad und Friedrich f├╝r die Dauer seiner Italienfahrt zu seinen Stellvertretern. Diese Machtposition nutzten die Br├╝der, um den staufischen Besitz vor allem in Rheinfranken weiter auszudehnen. Vor allem zog Konrad in dieser Zeit die Grafschaften um Komburg und Rothenburg an sich. Eine weitere Expansion scheiterte aber am Widerstand der W├╝rzburger Bisch├Âfe. 1124/1125 brach Konrad zu einer Pilgerfahrt nach Jerusalem auf. Nachdem Heinrich V. im Mai 1125 gestorben war, machte sich Konrads Bruder Friedrich Hoffnungen auf den K├Ânigsthron, da er und Konrad ├╝ber ihre Mutter zu den n├Ąchsten Verwandten der Salier z├Ąhlten, die mit Heinrich V. ausgestorben waren. ├ťberraschend wurde aber Lothar III. zum K├Ânig gew├Ąhlt. Nach einer vor├╝bergehenden Einigung mit Lothar nahm Friedrich den Kampf gegen den neuen K├Ânig auf. Der Konflikt entz├╝ndete sich vor allem an der Unterscheidung zwischen K├Ânigsgut und dem salischen Hausgut. Konrad und Friedrich hatten das Hausgut von Heinrich V. geerbt und entlang des Rheins aufgeteilt: linksrheinisch an Friedrich, rechtsrheinisch an Konrad. Die Abgrenzung zum K├Ânigsgut, das sie an Lothar h├Ątten zur├╝ckgeben m├╝ssen, war jedoch umstritten. Auf einem Hoftag in Regensburg forderte Lothar im November 1125 die Staufer auf, das K├Ânigsgut vom salischen Hausgut zu trennen und an ihn zu ├╝bergeben. Als Friedrich und Konrad nicht reagierten, verh├Ąngte Lothar im Dezember die Reichsacht ├╝ber sie. Im Januar 1126 beschlossen mehrere F├╝rsten in Goslar, die Acht gegen die Staufer milit├Ąrisch durchzusetzen. In den folgenden Feldz├╝gen blieben sie aber weitgehend erfolglos. Im Sommer 1127 kehrte Konrad aus dem Heiligen Land zur├╝ck, griff in die K├Ąmpfe ein und lie├č sich von schw├Ąbischen und fr├Ąnkischen Adligen zum K├Ânig ausrufen. Warum Konrad und nicht der ├Ąltere Friedrich zum K├Ânig ausgerufen wurde, ist unklar, k├Ânnte aber etwas mit der Erblindung Friedrichs auf einem Auge zu tun haben, die ihn nach damaligen Vorstellungen ungeeignet f├╝r das Amt machte. Konrad hatte gegen├╝ber Lothar nur in S├╝dwestdeutschland ausreichende Unterst├╝tzung vom Adel. Er versuchte daher, durch einen Zug nach Italien seine Machtposition zu verbessern. Er lie├č sich am 29. Juni 1128 in der Lombardei zum K├Ânig von Italien kr├Ânen. Nennenswerte Vorteile brachte ihm der Italienzug jedoch nicht. Unterdessen hatte sich 1130 bei seiner R├╝ckkehr ins Reich die Lage zu seinen Gunsten ver├Ąndert. Nach mehreren milit├Ąrischen Niederlagen (Verlust Speyers, N├╝rnbergs und des Elsass) und der Zusicherung, ihre Lehen und G├╝ter behalten zu d├╝rfen, unterwarfen sich 1135 erst Friedrich und im Herbst in M├╝hlhausen in Th├╝ringen Konrad Lothar. Die Staufer mussten dem K├Ânig Unterst├╝tzung bei einer Italienfahrt versprechen und wurden wieder in die k├Ânigliche Huld aufgenommen. Zur Bekr├Ąftigung des Friedensschlusses heiratete Konrad kurz darauf Gertrud, eine Schw├Ągerin Heinrichs des Schwarzen. Im Dezember 1137 starb Lothar. Heinrich der Stolze, Schwiegersohn des verstorbenen Kaisers, Herzog von Bayern und Sachsen, Oberhaupt der Welfen (und Schwager Friedrichs), galt als aussichtsreichster Anw├Ąrter auf die Thronfolge. Konrad kam ihm allerdings zuvor, indem er sich von einer Minderheit welfenfeindlicher F├╝rsten am 7. M├Ąrz 1138 in Koblenz (Basilika St. Kastor) erneut zum K├Ânig ausrufen lie├č. Erzbischof Adalberon von Trier leitete diese Wahl. Kurz danach, am 13. M├Ąrz, kr├Ânte und salbte Kardinallegat Dietwin Konrad in Aachen. Aus bis heute nicht gekl├Ąrten Gr├╝nden verhielt sich die Mehrheit der F├╝rsten dieser unerwarteten und regelwidrigen Thronbesteigung gegen├╝ber passiv. Sp├Ątestens nach dem Reichstag in Bamberg an Pfingsten akzeptierten sie die neuen Verh├Ąltnisse. Heinrich der Stolze war durch K├Ąmpfe mit Markgraf Albrecht dem B├Ąren in Sachsen gebunden und konnte den Rivalen vorerst nicht angreifen. Es gibt mehrere Erkl├Ąrungen daf├╝r, warum Konrad seinen ÔÇ×Staatsstreich" weitgehend unangefochten durchsetzen konnte. So war er im Gegensatz zu Heinrich ein Blutsverwandter eines K├Ânigs, n├Ąmlich ein Enkel Heinrichs IV. Konrad selbst betonte sp├Ąter die Kontinuit├Ąt salischer Herrschaft in seiner Person nach der ÔÇ×Unterbrechung" durch Lothar. Wichtiger d├╝rfte jedoch die Tatsache gewesen sein, dass Konrad ├╝ber eine wesentlich schw├Ąchere Machtbasis als Heinrich der Stolze verf├╝gte. Dies war im Interesse der F├╝rstenschaft und der Kirche, die glaubten, Konrad unter Kontrolle halten zu k├Ânnen. Mit Heinrich, der ├╝ber die betr├Ąchtlichen welfischen G├╝ter verf├╝gte, w├Ąre dies wohl kaum m├Âglich gewesen. Gleich nach seinem Herrschaftsantritt begann Konrad, gegen Heinrich den Stolzen vorzugehen. Vor allem forderte Konrad, dass Heinrich die s├Ąchsische Herzogsw├╝rde abgebe und sich auf Bayern beschr├Ąnke. Als Heinrich dies ablehnte, wurde die Acht ├╝ber ihn verh├Ąngt. Konrad entzog ihm beide Herzogt├╝mer. Sachsen wurde an Albrecht den B├Ąren, Bayern an Leopold IV. aus dem Haus der Babenberger vergeben. Gleichzeitig entzog Konrad Heinrichs Bruder Welf VI. die Markgrafschaft Tuszien in Oberitalien. Darauf ├╝bernahm Welf von seinen Hausg├╝tern in Oberschwaben aus die F├╝hrung im Kampf gegen den K├Ânig. Heinrich setzte sich w├Ąhrenddessen in Sachsen weitgehend gegen Albrecht durch, starb aber 1139. 1140 besiegte Welf die Babenberger bei Valley, wurde aber selbst w├Ąhrend der Schlacht um die Burg Weinsberg bei Heilbronn geschlagen, die Konrad einnahm. In Sachsen blieb die Dominanz der Welfen, getragen durch Richenza, die Witwe Lothars III., auch nach dem Tod Heinrichs des Stolzen stabil. 1141 zeichnete sich eine M├Âglichkeit zur Beilegung des Konflikt ab: Richenza und Leopold IV. waren gestorben, Albrecht verzichtete auf Sachsen. Daraufhin wurde Heinrich der L├Âwe, der Sohn Heinrichs des Stolzen, 1142 mit Sachsen belehnt. Seine Mutter Gertrud musste Heinrich II. Jasomirgott, den Bruder Leopolds IV., heiraten, der im Januar 1143 mit Bayern belehnt wurde. Doch die Welfen waren damit keinesfalls zufrieden, unter anderem weil Heinrich der L├Âwe noch minderj├Ąhrig war und damit Konrad keinen echten Widerstand entgegensetzen konnte. Zudem hatte sich der K├Ânig gro├če L├Ąndereien in Bayern gesichert und Welf VI., den eigentlichen Anf├╝hrer der Welfen, au├čer Acht gelassen. Dieser unterst├╝tzte daraufhin vor allem in Bayern die Adelsopposition gegen den K├Ânig und hielt so den staufisch-welfischen Konflikt am Leben. Dar├╝ber hinaus starb Gertrud bereits 1143 und konnte so die ihr zugedachte Vermittlerrolle zwischen den beiden H├Ąusern nicht ausf├╝llen. Bernhard von Clairvaux hatte Konrad III. durch eine Predigt in Speyer dazu gebracht, an Weihnachten 1146 die Teilnahme an einem Kreuzzug zu geloben. Im M├Ąrz 1147 fand in Frankfurt am Main ein Reichstag statt, der der Vorbereitung des Zweiten Kreuzzugs dienen sollte. Wichtigster Punkt war die Ernennung und Wahl von Konrads Sohn Heinrich (VI.) zum Nachfolger im K├Ânigsamt. Heinrich der L├Âwe nutzte diese Zusammenkunft aber, um offiziell gegen die Absetzung seines Vaters als bayerischer Herzog zu klagen. Dieser Schritt sei ungerecht gewesen. Heinrich der L├Âwe forderte sein Erbe zur├╝ck. Zwar gab er sich letztendlich damit zufrieden, dass sein Anliegen nach dem Kreuzzug gekl├Ąrt werden sollte, allerdings bedeutete dieses Zugest├Ąndnis bereits eine offizielle Anerkennung seiner Anspr├╝che. Dar├╝ber hinaus weigerte Heinrich der L├Âwe sich, anders als Welf VI., am Kreuzzug teilzunehmen. Au├čerdem erzwangen s├Ąchsische Adlige auf dem Reichstag gegen den anf├Ąnglichen Widerstand des K├Ânigs und Bernhards von Clairvaux die Ausrufung eines weiteren Kreuzzuges, der die Unterwerfung der Slawen an Elbe und Oder zum Ziel hatte. 1147 brach Konrad gemeinsam mit dem franz├Âsischen K├Ânig Ludwig VII. zum Zweiten Kreuzzug nach Jerusalem auf. Das Unternehmen misslang jedoch. Die Seldschuken schlugen die Kreuzfahrer vernichtend und verhinderten die Eroberung Edessas. Konrad erholte sich beim byzantinischen Kaiser Manuel I. von seinen Verletzungen. Welf VI. brach den Kreuzzug bereits im Sommer 1148 heimlich ab und nahm mit den Normannen Kontakt auf. Das angestrebte B├╝ndnis sollte sich in erster Linie gegen die Babenberger richten und gleichzeitig das B├╝ndnissystem durchbrechen helfen, das Byzanz gegen die Normannen aufgebaut hatte. Es folgte ein erneuter Aufstand Welfs, der 1150 mit einer Niederlage der Welfen am Flochberg endete. Heinrich der L├Âwe besetzte dagegen weite Teile Bayerns. Im Herbst 1151 scheiterte ein Angriff Konrads auf Heinrichs Residenz Braunschweig. 1150 starb Konrads Sohn Heinrich (VI.), der als Nachfolger ausersehen war und bereits den K├Ânigstitel trug. Konrad III. selbst starb 1152 in Bamberg auf dem Weg nach Rom, ohne die Kaiserkrone erlangt zu haben. Entgegen seinem Wunsch, im staufischen Hauskloster Lorch begraben zu werden, wurde er im Bamberger Dom beigesetzt. Unmittelbar nach Konrads III. Regierungsantritt schickte der byzantinische Kaiser Johannes Komnenos Gesandte in das Reich, um ein B├╝ndnis auszuhandeln, das vor allem gegen die Normannen in Italien gerichtet sein sollte. Bertha von Sulzbach, eine Schw├Ągerin Konrads, wurde nach langen Verhandlungen 1142 als Braut f├╝r den Kaisersohn Manuel nach Byzanz geschickt. Allerdings wurde das B├╝ndnis vorerst nicht wirklich geschlossen, da Johannes Komnenos noch im gleichen Jahr starb. Erst 1146 heiratete Manuel Bertha, die den Namen Irene annahm, und erneuerte das B├╝ndnis mit Konrad. Zu K├Ąmpfen gegen die Normannen kam es allerdings nicht, weil Konrad im folgenden Jahr zum Kreuzzug aufbrach. Auf dem R├╝ckweg vom Kreuzzug traf Konrad im Oktober 1148 mit Manuel zusammen und gestand ihm die normannisch besetzten Teile Italiens sowie seine Hilfe nach deren R├╝ckeroberung zu. Auch diese Zusage wurde wegen des erneuten Welfenaufstands und der Krankheits Konrads nicht eingel├Âst. Vor allem bei Papst Eugen III., aber auch im deutschen Adel, stie├č die Zuerkennung des Normannenreiches an Byzanz auf Widerstand. Nach langen Verhandlungen versuchte Konrad III. 1150, den Anspruch auf das Territorium zur├╝ckzuerlangen: Heinrich (VI.) sollte eine Nichte Manuels heiraten und das Normannenreich als ihre Mitgift zur├╝ck bekommen. Nachdem Heinrich noch im gleichen Jahr gestorben war, wollte Konrad sich selbst, obwohl bereits 58 Jahre alt, 1151 als Br├Ąutigam zur Verf├╝gung stellen. Als Konrad 1152 starb, wurden die entsprechenden Verhandlungen abgebrochen. Auch in Polen wurde Konrad III. politisch aktiv: Nach dem Tod Boleslaws III. 1139 wurde dessen Reich unter den vier S├Âhnen aufgeteilt. Ladislaus, der ├älteste, war der Ehemann von Agnes, einer Tochter Leopolds III. von ├ľsterreich, der als Babenberger eng mit den Staufern verb├╝ndet war. Als Tochter Agnes von Waiblingens war Agnes au├čerdem eine Halbschwester von Konrad und Ladislaus damit Konrads Schwager. 1146 verjagten die drei ├╝brigen Br├╝der Ladislaus aus Polen. Er floh an den Hof Konrads, der darauf einen Feldzug gegen Polen begann, der aber zu Lebzeiten Konrads weitgehend ohne Folgen blieb. In B├Âhmen setzte sich Konrad 1140 dagegen f├╝r einen Usurpator ein: Er unterst├╝tzte Vladislav, der eine Schwester Leopolds IV. heiratete. Der ungarische K├Ânig Bela II. verlobte seine Tochter Sophia mit dem Thronfolger Heinrich (VI.). Nachdem aber Byzanz 1146 einen konkurrierenden Anw├Ąrter auf den ungarischen Thron unterst├╝tzt hatte, distanzierte sich Belas Sohn Geza II. von Konrad als Verb├╝ndetem von Byzanz. Er l├Âste die Verlobung und begann, mit den Welfen zu verhandeln. Unter Konrad III. ver├Ąnderte sich die k├Ânigliche Verwaltung. So wurden die drei Kanzleien f├╝r den deutschen, burgundischen und italienischen Reichsteil in zwei Schritten 1122 und 1138 zu einer zentralen Reichskanzlei zusammengef├╝gt. Die Bedeutung des Erzkanzlers ging zur├╝ck und beschr├Ąnkte sich zunehmend auf einen formalen Titel. Bedeutender wurde der Reichskanzler als eigentlicher Leiter der Tagesgesch├Ąfte der Reichkanzlei. Der erste Kanzler Konrads war Arnold II. von Wied, der neben der hergebrachten Schreiberarbeit auch mit eigenst├Ąndigen diplomatischen Missionen betraut wurde. Der Personalbestand der Reichskanzlei wuchs an, ihre Mitgliederschaft setzte sich zunehmend aus Ministerialen zusammen und weniger als bisher aus Klerikern der Hofkapelle. Die folgenden staufischen Herrscher setzten diese Politik fort. Auf territorialpolitischer Ebene dr├Ąngte Konrad die Welfen aus Nordschwaben vollkommen zur├╝ck, w├Ąhrend ihre Hochburg Oberschwaben erhalten blieb. Dar├╝ber hinaus bem├╝hte er sich in verschiedenen Regionen um das Anlegen eines Netzes aus verb├╝ndeten oder eigenen Territorien: In Burgund verhalf er den verb├╝ndeten Z├Ąhringern zur Durchsetzung ihres Herrschaftsanspruchs. Im Nordwesten, auf dem Gebiet des ehemaligen niederlothringischen Herzogtums, unterst├╝tzte er die Machtexpansion des K├Âlner Erzbischofs. Dar├╝ber hinaus weitete Konrad w├Ąhrend seiner K├Ânigsherrschaft die staufische Hausmacht vor allem in Rheinfranken weiter aus. Der weiteren Expansion der staufischen Besitzungen standen neben den Welfen vor allem im Westen Simon von Oberlothringen und im Nordosten Erzbischof Heinrich von Mainz entgegen. Konrad bem├╝hte sich mehrfach vor allem um Gebietsausweitungen in Richtung Nordosten, um das s├Ąchsische K├Ânigsgut mit dem staufischen Hausgut zu verbinden. Im N├╝rnberger Raum legte Konrad den Schwerpunkt auf den Ausbau der K├Ânigsmacht durch Rodung und die Gr├╝ndung von Siedlungen. Allerdings scheint Konrad versucht zu haben, die Verschmelzung von staufischem Hausgut und K├Ânigsgut zu vermeiden. So befassten sich sein Bruder Friedrich II. von Schwaben und dessen Sohn Friedrich III. in einer Art "Arbeitsteilung" mit der Vergr├Â├čerung der Hausmacht, w├Ąhrend Konrad sich auf K├Ânigsg├╝ter und B├╝ndnisse konzentrierte. (Quelle: Wikipedia.de)

  • Sources 
    1. [S5676] Die Nachkommen Karls des Gro├čen, Brandenburg, Erich, (Verlag Degener und Co, Neustadt an der Aisch, 1995 Bibliothek Klassischer Werke der Genealogie, Herausgegeben von Manfred), XIII.114a (Reliability: 3).

    2. [S5685] Genealogische Tafeln zur mitteleurop├Ąischen Geschichte, Herausgeber: Dr. jur. Wilhelm Wegener, (Heinz Reise Verlag, G├Âttingen, 1962-1969), 4/14 (Reliability: 3).


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