Domitian

Domitian

Male 0051 - 0096  (44 years)    Has 9 ancestors and one descendant in this family tree.

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  • Name Domitian  
    Relationshipwith Adam
    Born 24 Oct 0051  Rom Find all individuals with events at this location 
    Gender Male 
    Died 18 Sep 0096  Rom Find all individuals with events at this location 
    Person ID I666968  Geneagraphie
    Last Modified 7 Nov 2009 

    Father Titus Flavius Vespasianus,   b. 17 Nov 0009, Falacrinae Find all individuals with events at this location,   d. 23 Jun 0079, Aquae Cutiliae Find all individuals with events at this location  (Age 69 years) 
    Mother Flavia Domitilla maior,   d. Bef 0069 
    Married Abt 0038 
    Siblings 2 siblings 
    Family ID F293057  Group Sheet  |  Family Chart

    Family Domitia Longina,   b. Abt 0052,   d. 126  (Age ~ 74 years) 
    Divorced 0083 
    Children 
     1. Titus Flavius Caesar,   b. 0073, Rom Find all individuals with events at this location,   d. 0082-0083  (Age ~ 9 years)
    Last Modified 25 Oct 2009 
    Family ID F293066  Group Sheet  |  Family Chart

  • Photos
    Domitian
    Domitian

  • Notes 
    • römischer Kaiser von 81 bis 96. Als Nachfolger seines Vaters Vespasian und seines Bruders Titus war er der dritte und letzte Herrscher aus dem Geschlecht der Flavier .
      Über seine Jugend ist wenig bekannt. Laut Sueton verbrachte er sie unter Ă€rmlichen UmstĂ€nden. Als Vespasian im Vierkaiserjahr 69 zum Kaiser ausgerufen wurde, konnte Domitian, im Gegensatz zu seinem Onkel Titus Flavius Sabinus , der Verfolgung durch die AnhĂ€nger des Vitellius entkommen und spielte nach dem Sieg der Flavier eine gewisse politische Rolle in Rom. In den folgenden Jahren wurde Domitian von seinem Vater zwar nicht ostentativ zurĂŒckgesetzt, spielte aber neben seinem als Mitherrscher und Nachfolger herausgestellten Bruder Titus nur eine untergeordnete Rolle und wurde offenbar kaum auf die Rolle des Princeps vorbereitet. So erhielt er zwar den Titel Caesar und wurde fĂŒnfmal Suffektkonsul , bekleidete aber nur einmal (im Jahr 73) ein ordentliches Konsulat . Als Titus im Jahr 79 Vespasians Nachfolge antrat, machte er seinen Bruder zum Kollegen im ordentlichen Konsulat des Jahres 80, verlieh ihm aber nicht die tribunicia potestas, die er selbst wĂ€hrend der Herrschaft Vespasians erhalten hatte.

      Antike Autoren hielten es fĂŒr möglich, dass Domitian den Tod seines Bruders Titus am 13. September 81 herbeigefĂŒhrt hatte, doch erlauben die widersprĂŒchlichen Quellen keine eindeutige Beurteilung. Domitian trat die Nachfolge als Kaiser an und erwies sich zumindest am Anfang seiner Regierungszeit als fĂ€higer Regierungschef. Er bekĂ€mpfte energisch die Korruption , steigerte die Effizienz der Verwaltung und brachte die Staatsfinanzen in Ordnung. Unter den zahlreichen von Domitian verwirklichten Bauvorhaben sind besonders das monumentale Stadion auf dem Marsfeld , der Titusbogen , das Forum Transitorium und sein ĂŒberlebensgroßes Reiterstandbild (Equus Domitiani) auf dem Forum Romanum zu erwĂ€hnen.

      Den Senat brachte er aber offenbar recht schnell gegen sich auf, weil er ihn kaum noch zu Rate zog und sich von seinem Umfeld als dominus et deus („Herr und Gott") anreden ließ. Nicht anders als seine VorgĂ€nger auch, richtete Domitian ein concilium principis ein, eine Art Kronrat. ] . Allerdings nahmen an diesem Rat auch Ritter teil, was den Senat teils brĂŒskierte, insbesondere dann, wenn der Kaiser von den besten MĂ€nnern auf beiden StĂ€nden sprach, die sich um ihn versammelt hĂ€tten. DarĂŒber hinaus gerieten die wenigen Treffen des consilium in der Villa des Princeps in den Albaner Bergen - und nicht in Rom - in den Ruf der GeheimniskrĂ€merei und der bewussten Abgrenzung. Ähnlich wie vor ihm Caligula und nach ihm Commodus brach Domitian damit die Spielregeln des Prinzipats , denen zufolge der Kaiser zwar faktisch alle Macht in HĂ€nden hielt, nach außen aber die Rolle von Volk und Senat in Ehren zu halten hatte. Domitian scheint diese seit Augustus ĂŒbliche Fassade zumindest in der zweiten HĂ€lfte seiner Regierung immer weniger gepflegt zu haben und durch die Offenlegung der tatsĂ€chlichen MachtverhĂ€ltnisse brĂŒskierte er den Senat immer mehr. 85 ĂŒbernahm er schließlich noch das Amt des Zensors auf Lebenszeit und damit das Recht, Senatoren zu ernennen und zu entlassen. Als letzter Kaiser fĂŒhrte Domitian den Titel eines censor perpetuus. Allerdings nahm Domitian fĂŒr sich nicht in Anspruch, selbst ein Gott zu sein, und er forderte fĂŒr sich selbst auch keine göttliche Verehrung, vielmehr sah er sich unter göttlichem Schutz stehend.
      Domitians autokratische Herrschaft fĂŒhrte aber offenbar zum Widerstand senatorischer Kreise wie auch einiger Philosophen, die gegen das Prinzipat Stellung bezogen. Die Feindseligkeit dieser Kreise trug entscheidend dazu bei, das Bild Domitians nach seinem Tod zu verdunkeln. Heute glauben daher manche Althistoriker, der Kaiser sei in der Innen- und Außenpolitik weitaus erfolgreicher gewesen, als es die Quellen suggerieren. Die Forschung sieht Domitians Umgang mit dem Senat differenzierter. Er wĂ€hlte Amtsinhaber, insbesondere militĂ€rische, nach ihrer FĂ€higkeit aus und nicht nach ihrer Ahnenliste. Dies wirkte sich unmittelbar auf die Aufstiegsmöglichkeiten der senatorischen Elite aus. Domitian entschied sich auch fĂŒr Kommandanten aus dem Ritterstand, wie zum Beispiel Iulius Ursus oder Cornelius Fuscus , wĂ€hrend er patrizische Legaten abberief oder nicht wie erwartet beförderte. Dennoch suchte der Princeps die UnterstĂŒtzung des Senats und hinderte fĂ€hige Senatoren nicht an ihrer Karriere.
      Als die Chatten im Winter 88/89 n. Chr. den obergermanischen Statthalter Lucius Antonius Saturninus gegen Domitian unterstĂŒtzen wollten, reagierte Domitian nach Niederschlagung der Revolte auf dieses Angebot mit einem Kriegszug gegen sie. Es ist bezeichnend, dass die Revolte sehr rasch zusammenbrach, was dafĂŒr spricht, dass der Kaiser auch weiterhin die UnterstĂŒtzung der Armee und ihrer Kommandeure besaß. Mehrere Senatoren ließ Domitian aus eher verschiedenen GrĂŒnden hinrichten, andere schickte er in die Verbannung und beschlagnahmte ihr Eigentum. In den meisten FĂ€llen war die BegrĂŒndung fĂŒr die Maßnahmen entweder Anstiftung zum Umsturz oder Beleidigung des Herrschers bzw. des Herrscherhauses. Die durchweg summarische Beschreibung des „Terrors" von Domitian gerade bei Sueton deutet auf eine Vielzahl von Ermordungen und Exilierungen hin, allerdings werden nur zwölf Senatoren namentlich genannt. FĂŒr Claudius hingegen sind 35 Hinrichtungen und ĂŒber 200 Verbannungen belegbar.

      Unter Domitian begann die Phase einer erneuten (begrenzten) römischen Expansion rechts des Rheins im Bereich der obergermanischen Heeresgruppe. Unter dem Vorwand, einen Zensus in Gallien abhalten zu wollen, zog Domitian, dem es an militĂ€rischem Ruhm mangelte, im Jahre 83 n. Chr. an den Rhein und begann gleich im FrĂŒhjahr einen Krieg gegen die Chatten. Es ging vermutlich um eine SchwĂ€chung der Chatten als letzten grĂ¶ĂŸeren Unruheherd in RheinnĂ€he. Möglicherweise stieß Domitian bis ins Kernland der Chatten vor, also weit ins heutige Hessen. Im Herbst wurde der Kriegszug in Germanien gegen die Chatten zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Dabei gelang die Unterwerfung des Gebiets zwischen Taunus , Lahn und Main ( Wetterau ). Domitian begann schließlich mit der Errichtung des Limes , des römischen Grenzwalles zwischen Rhein und Donau. Außerdem nahm Domitian den Siegerbeinamen Germanicus an. Dies war das erste Mal, dass ein Prinzeps diesen nicht vererbt bekommen hatte, sondern durch eigene militĂ€rische Leistungen fĂŒr sich beanspruchte. Am Ende des Jahres 83 n. Chr. feierte er den Triumph in Rom und bekam weitere Ehrungen durch den Senat verliehen. Hierzu zĂ€hlen vor allem, vor dem Senat im Triumphgewand erscheinen zu dĂŒrfen und von 24 Liktoren begleitet zu werden. Außerdem wurde der Oktober in Domitianus umbenannt. Die Annahme des Namens Germanicus, das ungeheure GeprĂ€nge, mit dem der Triumph ĂŒber die Germanen Ende 83 gefeiert wurde, MĂŒnzlegenden, die Domitian mit Germania capta, de Germanis als summus Rheni domitor feiern (bis zum Jahre 87), lassen darauf schließen, dass der Princeps nach einem rĂ€umlich begrenzten Erfolg das Germanenproblem endgĂŒltig fĂŒr abgeschlossen erklĂ€ren wollte. Aus Analogien zu Vespasian und Trajan geht hervor, dass mit Formulierungen wie Germania capta die in KĂ€mpfen errungene Einrichtung neuer Provinzen gefeiert wurde. Mit der Erneuerung solcher alter Formeln sollte wohl das Versprechen der endgĂŒltigen „Befriedung" Germaniens als eingelöst dokumentiert werden.
      Nach einem erneuten Chattenkrieg im Jahre 85 gelang es Domitian, nach der Sicherung seines Teilerfolges im Chattenland durch die Taunuskastelle die Bereiche des ober- und niedergermanischen Heeres mit propagandistischem Aufwand in zwei regelrechte Provinzen umzuwandeln und damit den endgĂŒltigen Verzicht auf eine wirkliche Eroberung ganz Germaniens zu verschleiern. Dieser Chattenkrieg stellt fĂŒr lĂ€ngere Zeit die letzte große militĂ€rische Machtdemonstration im rechtsrheinischen Germanien dar; manches spricht dafĂŒr, dass die Domitian feindlich gesinnte Überlieferung den Erfolg dieser Operationen kleinredet: TatsĂ€chlich blieb die Grenze zum freien Germanien in der Folgezeit fast hundert Jahre lang weitgehend friedlich. Wenig spricht dafĂŒr, dass Domitian seine Ziele in diesem Raum nicht erreicht hat.
      Domitian erklĂ€rte so das seit Augustus ungelöste Germanienproblem durch die offizielle GrĂŒndung der beiden Provinzen Germania Superior („Obergermanien") und Germania Inferior („Niedergermanien") fĂŒr beendet. Noch im Jahre 82 war in offiziellen Dokumenten nur von der Germania die Rede gewesen. Kurz darauf tauchen die ersten Inschriften auf, die von duae Germaniae sprechen. Tilmann Bechert nimmt daher an, dass Germania inferior etwa in den Jahren 83/84 seine lex provinciae erhalten hat, die alle Fragen der Gerichtsbarkeit, Steuergesetzgebung und Verwaltung in der Provinz gesetzlich und endgĂŒltig regelte. Anhand von MilitĂ€rdiplomen scheint die offizielle Einrichtung der beiden Provinzen hingegen auf die Zeit zwischen 85 und 90 datierbar zu sein. Die exakte Amtsbezeichnung des niedergermanischen Statthalters lautete jetzt: legatus Augusti pro praetore Germaniae inferioris (vorher: legatus Augusti pro praetore exercitus Germanici inferioris).
      Seit dem Ende der 80er Jahre wurden aus den Legaten der germanischen Heere konsularische Statthalter der beiden schmalen Grenzprovinzen Ober- und Niedergermanien. Im Rang und in ihrer Laufbahn standen sie etwa zwischen den Statthaltern der beiden moesischen und denen der großen, mit drei Legionen besetzten Provinzen wie Britannien, wohin der militĂ€rische und politische Aufstieg die Statthalter der germanischen Provinzen hĂ€ufig fĂŒhrte. Zensus und Finanzverwaltung, damit auch das gesamte Steuerwesen, unterstanden auch weiterhin dem Procurator von Gallien (Sitz: Augusta Treverorum [Trier]). Die HauptstĂ€dte der beiden Provinzen und Sitze der Statthalter blieben in Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) und Mogontiacum (Mainz), wo sich auch das Oberkommando der beiden Heere befunden hatte.
      Domitian und seine Berater hatten schnell erkannt, dass der Wert der vertraglichen Beziehungen zu den germanischen Stammeseliten bei ausreichender StÀrke der römischen Grenztruppen nicht hoch einzustufen war. Ein aktives Eingreifen in innergermanische Konflikte im Sinne einer Schutzmacht stand nie zur Diskussion. Als die Cherusker ein Jahr nach dem Chattenkrieg Domitians von diesen bedrÀngt Rom um Hilfe baten, erhielten sie eine abschlÀgige Antwort. Danach fanden nahezu keine erkennbaren diplomatischen AktivitÀten jenseits des Limes statt.
      In der außen- und militĂ€rpolititischen Praxis ist Tiberius als Vorbild Domitians erkennbar. Dieser setzte die Politik, die ihm in Senatskreisen grĂ¶ĂŸte VorwĂŒrfe einbrachte, fort, nĂ€mlich nur dann Kriege zu fĂŒhren, wenn sie unumgĂ€nglich waren, ansonsten aber die Grenzsicherung zu verstĂ€rken. Domitian wollte damit offenbar auch mit den militĂ€rischen Erfolgen seines Vaters und seines Bruders gleichziehen.

      Die FeldzĂŒge gegen die Chatten brachten reiche Beute ein und fĂŒhrten zu kleineren Gebietsgewinnen fĂŒr die Römer, diese mussten dann aber abgebrochen werden, da die Legionen an der Donau benötigt wurden: 85 n. Chr. drangen die Daker in römisches Gebiet ein, ein römischer Gegenangriff scheiterte zunĂ€chst. Der Kaiser begab sich daraufhin selbst an die Front und stabilisierte die Lage; die weiteren KĂ€mpfe verliefen offenbar wechselhaft. Schließlich schloss Domitian mit den Dakern Frieden und ihr König Decebalus wurde offiziell römischer Klientelkönig, wofĂŒr Rom ihm allerdings jĂ€hrliche Tributzahlung leistete, was das eigentliche Prinzip dieses AbhĂ€ngigkeitverhĂ€ltnisses auf den Kopf stellte und einer der GrĂŒnde fĂŒr den bald folgenden Feldzug Trajans gegen die Daker war. In Britannien gelang es Domitian mit Hilfe des Statthalters Gnaeus Iulius Agricola , Schwiegervater des Geschichtsschreibers Tacitus , den römischen Machtbereich bis nach Schottland auszudehnen und somit erheblich auszuweiten. Bevor Agricola die Insel jedoch ganz erobern konnte, wurde er von Domitian nach Rom zurĂŒckberufen.

      In den letzten drei Jahren seiner Regierungszeit wurde Domitian, der sich ĂŒbrigens auch als MĂ€zen der KĂŒnste betĂ€tigte (so förderte er den bedeutenden Dichter Statius ), zunehmend misstrauisch und fĂŒrchtete stĂ€ndig Verschwörungen gegen sich. Auslöser dafĂŒr dĂŒrften tatsĂ€chliche UmsturzplĂ€ne gewesen sein; der erste scheint bereits 87 aufgedeckt worden zu sein.
      In jedem Fall scheint die Furcht des Kaisers vor Verschwörungen die Zahl seiner Feinde nur noch weiter erhöht zu haben. Auch vor seiner eigenen Familie hatte Domitian - vielleicht mit gutem Grund - Angst. Den Mann seiner Nichte Julia , der Tochter des Titus, ließ er ebenso hinrichten wie seinen Vetter Clemens , den Vater der designierten Thronerben, der jĂŒngeren Vespasian und Domitian . Er soll sogar die Ermordung seiner Frau Domitia Longina geplant haben; sie verbĂŒndete sich aber mit mehreren Vertrauten Domitians, die ebenfalls um ihr Leben oder aber nur um ihre Machtstellung fĂŒrchteten oder teils einfach nur gekauft waren. Domitian fiel schließlich am 18. September 96 in Rom einem Anschlag, ausgefĂŒhrt von Höflingen und Gladiatoren, zum Opfer. Sein Nachfolger wurde der verdiente Senator Nerva , dessen Position aber gefĂ€hrdet war, da Domitian bei Armee und Volk sehr beliebt gewesen war. Seine vollstĂ€ndige Titulatur zum Zeitpunkt seines Todes lautete Imperator Caesar Domitianus Augustus Germanicus, Pontifex maximus, Tribuniciae potestatis XVI, Imperator XXIII, Consul XVII, Pater patriae . Sein Andenken fiel der damnatio memoriae anheim. Die Dynastie der Flavier endete mit ihm.

      Die beiden wichtigsten ĂŒberlieferten Historiker der frĂŒhen römischen Kaiserzeit, Tacitus und Sueton , schrieben ihre Werke in Erinnerung an die von ihnen dargestellte Gewaltherrschaft des Kaisers (in der Forschung manchmal „Domitianerlebnis" genannt) sowie in der Regierungszeit der Adoptivkaiser , die Domitian als Negativfolie ihrer eigenen Politik sahen. Dementsprechend ist das ĂŒberlieferte Domitianbild sehr negativ. Hinsichtlich des Werkes von Tacitus lĂ€sst sich dies freilich nicht mehr sicher sagen, da die Teile seiner Historien, welche die Regierungsjahre des Domitian behandelten, nicht erhalten sind. Aufgrund von Beschreibungen des jungen Domitian, Anspielungen in frĂŒheren BĂŒchern sowie Selbstaussagen des Autors kann jedoch geschlossen werden, dass Tacitus Domitian Ă€hnlich ungĂŒnstig beschrieb wie Sueton. Plinius der JĂŒngere beschrieb Domitian in seinem Panegyrikus an Nervas berĂŒhmten Nachfolger Trajan ebenfalls mit den Eigenschaften eines Tyrannen .
      Die Christen wurden regional zurĂŒckgedrĂ€ngt (Rom und Kleinasien). In diesem Zusammenhang entstand die ursprĂŒnglich an sieben Gemeinden in Kleinasien gerichtete Offenbarung des Johannes (auch: Apokalypse), doch fand keine systematische Christenverfolgung statt.
      SpĂ€tere Geschichtsschreiber wie Jordanes gehen knapp auf Domitian ein. Bekannt ist die 4. Satire Juvenals , auch als „Fischsatire" bekannt, die eine parodistische Schilderung einer Consiliumssitzung unter Domitian gibt: Der Kaiser wird darin u. a. als grausamer Tyrann geschildert, der Rom „ungestraft und ohne Richter" die besten Geister geraubt habe


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