Hermes

Hermes

Male - Yes, date unknown    Has 15 ancestors and 49 descendants in this family tree.

Personal Information    |    Notes    |    All

  • Name Hermes  
    Relationshipwith Francis Fox
    Gender Male 
    Died Yes, date unknown 
    Person ID I665528  Geneagraphie
    Last Modified 13 Oct 2009 

    Father Zeus,   d. Yes, date unknown 
    Mother Maia,   d. Yes, date unknown 
    Family ID F292420  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 1 Amphion,   d. Yes, date unknown 
    Last Modified 5 Jun 2016 
    Family ID F292634  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 2 Herse,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Kephalos,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 11 Oct 2009 
    Family ID F292461  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 3 Krokos,   d. Yes, date unknown 
    Last Modified 13 Oct 2009 
    Family ID F292635  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 4 Chthonophyle,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Polybos,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 14 Oct 2009 
    Family ID F292713  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 5 Aglauros,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Keryx,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 11 Oct 2009 
    Family ID F292463  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 6 Chione,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Autolykos,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 13 Oct 2009 
    Family ID F292605  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 7 Karmentis,   d. Yes, date unknown 
    Last Modified 13 Oct 2009 
    Family ID F292627  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 8 Sose,   d. Yes, date unknown 
    Last Modified 13 Oct 2009 
    Family ID F292628  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 9 Tanagra,   d. Yes, date unknown 
    Last Modified 13 Oct 2009 
    Family ID F292629  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 10 Dryope,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Pan,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 13 Oct 2009 
    Family ID F292630  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 11 Penelope,   d. Yes, date unknown 
    Last Modified 13 Oct 2009 
    Family ID F292633  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 12 Persephone,   d. Yes, date unknown 
    Last Modified 13 Oct 2009 
    Family ID F292631  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 13 Amaltheia,   d. Yes, date unknown 
    Last Modified 13 Oct 2009 
    Family ID F292632  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 14 NN,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Daphnis,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 13 Oct 2009 
    Family ID F292636  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 15 Antianeira,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Eurytos,   d. Yes, date unknown
     2. Echion,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 13 Oct 2009 
    Family ID F292637  Group Sheet  |  Family Chart

    Children 
     1. Herold,   d. Yes, date unknown
     2. Abderos,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 13 Oct 2009 
    Family ID F292638  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 17 Aphrodite,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Hermaphroditos,   d. Yes, date unknown
     2. Peitho,   d. Yes, date unknown
     3. Tyche,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 14 Oct 2009 
    Family ID F292642  Group Sheet  |  Family Chart

  • Notes 
    • der Schutzgott des Verkehrs, der Reisenden, der Kaufleute und der Hirten, andererseits auch der Gott der Diebe, der Kunsthändler, der Redekunst , der Gymnastik und somit auch der Palästra und der Magie. Als Götterbote verkündet er die Beschlüsse des Zeus und führt die Seelen der Verstorbenen in den Hades . Er gehört zu den zwölf großen Olympischen Göttern .

      Meist wird der Name auf das griechische Wort herma ( „Felsen", „Stein", „Ballast") zurückgeführt, das sich auf die Steinpfeiler am Rand griechischer Straßen beziehen soll, die zur Kennzeichnung heiliger Orte aufgestellt wurden. Aber auch eine Herkunft aus der Sprache der vorgriechischen Bevölkerung Arkadiens, wo die Herkunft seines Kultes angenommen wird, ist nicht ausgeschlossen.
      Die römische Entsprechung zu Hermes ist der Gott Mercurius , dessen Name sich auf den Handel (lat. merces „Waren") bezieht. Auch wurde Hermes (ähnlich einigen anderen griechischen Göttern) mit dem Gott Thot der ägyptischen Mythologie identifiziert. Als Hermes Trismegistos ( galt Thot/Hermes als sagenhafter Verfasser zahlreicher philosophischer, astrologischer, magischer und alchemistischer Schriften, die Neuplatoniker führten sogar die Schriften Pythagoras ' und Platons auf diesen Autor zurück. Auch der Gott Anubis , der in der ägyptischen Mythologie die Seelen Verstorbener ins Jenseits geleitet, wurde mit Hermes identifiziert.
      Zu den Epitheta des Gottes zählt Argeiphontes ( „Argostöter"), was ihn als Töter des Riesen Argos aus der Io -Sage kennzeichnet. Die Namen Psychagogos ( Psychopompos ( und Nekropompos ( „Seelen-" oder „Totenführer" beziehen sich auf seine Funktion als Todesboten, Atlantiad ( weist auf seinen Großvater Atlas , Kyllenios ( auf seinen mutmaßlichen Geburtsort hin. Er galt als „Überbringer der Träume" (h oneir und Glücksbringer (, „Bringer des Reichtums"); seine Zuständigkeit für den Handel umschreiben die Epitheta „der den Verkehr Betreffende" (empolaios „Einfuhrhändler" (palinkamp oder „der den Profit Bestimmende" (kerdemporos, oder „der zum Markt Gehörige" (agoraios Außerdem wurde er als „Hundebezwinger" (kynanch eigentlich „Hundewürger") betitelt.

      Als Geburtsort gilt in den meisten Quellen der Berg Kyllene in Arkadien, aber auch die Gegend um den Berg Olymp wird genannt. Schon als Kleinkind wird Hermes als verschlagen und listig geschildert:
      Noch am Tag seiner Geburt verließ er die Höhle seiner Mutter und tötete eine Schildkröte, die er als Resonanzkörper benutzte und so die Leier erfand. Noch am selben Tag begab er sich nach Pierien . Auf dem Weg dorthin stahl er 50 Rinder des Apollon und verwischte seine Spuren, indem er aus Zweigen eine Art Schneeschuhe flocht. Zwei der Rinder schlachtete er und zerlegte sie nach dem Opferritus. Zurück am Kyllene schlüpfte er wieder in seine Wiege. Ein Winzer hatte jedoch Apollon über den Viehdieb aufgeklärt. Als dieser am darauffolgenden Tag bei Maia ankam, stellte sich Hermes dumm und argumentierte, er sei viel zu jung, um überhaupt zu wissen, was eine Kuh sei. Doch Apollon brachte Hermes vor Zeus. Hermes verteidigt sich mit allerlei Lügen und stahl seinem Bruder bei dieser Verhandlung Bogen und Köcher. Zeus entschied, Hermes müsse die Rinder Apollon zurückgeben. Da zog Hermes die Schildkrötenleier hervor, sang zum Spiel darauf ein Lied und bot sie Apollon als Gegenwert für die fünfzig Rinder dar. Der Bruder akzeptierte und weihte Hermes in die Kunst der Weissagung ein und übergab ihm den Heroldsstab, der ihn fortan als Boten der Götter kennzeichnen sollte.
      Auch die Erfindung der Hirtenflöte wird Hermes zugeschrieben, seinen Stab soll Hermes im Tausch gegen diese Flöte als Viehhüterstab von Apollon erhalten haben. Den Heroldsstab erhielt er nach dieser Version von Zeus, der ihn damit zu seinem Boten ernannte.

      Von den Thrien soll Hermes die Kunst der Weissagung aus dem Werfen von Kieselsteinen in eine Urne erlernt haben. Als seine eigene Erfindung gilt das Würfelspiel und die Weissagung hieraus. Ihm wurde zusammen mit den Moiren die Entwicklung des griechischen Alphabets zugeschrieben, außerdem die Erfindung von Astronomie , der Tonleiter , der Sportarten Boxen und Turnen , der Gewichte und Maße sowie die Kultur des Ölbaums .

      Zahlreiche Nymphen wie Karmentis, Sose, Tanagra zählten ebenso zu seinen Geliebten, wie der Arkadier Krokos oder Amphion , der König von Theben . Als Mutter von Hermes' Sohn Pan wurden Dryope , Penelope , Persephone oder die Ziege Amaltheia genannt, andere hielten Zeus oder Kronos für dessen Vater. Zusammen mit Aphrodite wurde ihm die Elternschaft des Zwitterwesens Hermaphroditos zugeschrieben.
      Als sterbliche Söhne des Hermes galten Daphnis , der Erfinder der Hirtendichtung , der aus der Verbindung mit einer Nymphe hervorgegangen war, die mit der Sterblichen Antianeira gezeugten Argonauten Eurytos und Echion , Herold der Argonauten und Teilnehmer am Trojanischen Krieg , ferner Herakles' Liebling Abderos und der berühmte Dieb Autolykos , dem ihm Chione gebar.

      Hermes ist einer der Götter, dessen Kult sich am weitesten zurückverfolgen lässt. Der Mythologie nach ist er der Götterbote, der die Botschaft der Götter den Sterblichen überbringt und sie dabei auch übersetzt. Seine Botschaften sind damit also keine bloßen Mitteilungen, sondern fordern Einsicht und Verständnis. Deshalb wird die Wissenschaft vom „Erklären und Verstehen" auch als Hermeneutik bezeichnet. Hermes kann sich als Götterbote schneller bewegen als das Licht. Dies ermöglichen ihm kleine Flügel, von denen sich je zwei an jedem seiner Stiefel befinden. Bevor Hermes geboren wurde, war Iris als Götterbotin tätig.

      Bei den Griechen wurde Hermes meist jugendlich und bartlos, mit einem breitkrempigen Hut (Petasos ), später einem geflügelten Helm , geflügelten Schuhen oder geflügelten Schultern und dem zaubermächtigen goldenen Hermesstab (griechisch Kerykeion, lateinisch Caduceus) dargestellt. Mit diesem kann Hermes einschläfern und Träume bewirken, der Stab ist ebenfalls ein Symbol für ihn. Neben dem Stab, der von zwei einander anblickenden Schlangen umwunden ist, hält er auf römischen Darstellungen meistens einen Geldbeutel.
      Er wird auch manchmal mit einer Schildkröte oder mit einem Widder dargestellt. Sofern Hermes bärtig dargestellt wird, ist dieser Bart spitzig und nach vorne gekrümmt. Man sieht ihn auch mit einer Sichel , mit Pfeife und Degen oder als Hirte mit Rind . Der Hut wird auch halb schwarz, halb weiß dargestellt, manchmal trägt er auch den Panzer der Schildkröte als Helm auf seinem Kopf.

      In Ovids Metamorphosen nehmen Philemon und Baucis den unerkannt auf die Erde gestiegenen Hermes auf.

      Als Gott der Wissenschaften ist Hermes eng mit der Chemie und besonders der Alchemie verbunden. Ein Gefäß so abzuschließen, dass nichts hinein und heraus kann, nannten die Alchemisten es "mit dem Siegel des Hermes" [cum sigillo hermetis] verschließen, woher das heutige Wort hermetisch stammt.
      Durch die Alchemie wird Hermes in vielen Quellen in die Nähe der Zauberkunst gerückt und ist damit auch der Gott der Magier, Gaukler und Diebe, eben eine Art "schelmischer Tunichtgut". Da seine Botschaften und Künste immer nur dem voll zu Nutze gereichen, der sie wirklich versteht, steht so mancher, der sich mit Hermes einlässt, am Ende auch mal sehr dumm da.


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