Pan

Pan

Male - Yes, date unknown    Has 9 ancestors and one descendant in this family tree.

Personal Information    |    Notes    |    All

  • Name Pan  
    Relationshipwith Francis Fox
    Gender Male 
    Died Yes, date unknown 
    Person ID I665518  Geneagraphie
    Last Modified 15 Oct 2009 

    Father Zeus,   d. Yes, date unknown 
    Mother Hybris,   d. Yes, date unknown 
    Family ID F292415  Group Sheet  |  Family Chart

    Father Hermes,   d. Yes, date unknown 
    Mother Dryope,   d. Yes, date unknown 
    Family ID F292630  Group Sheet  |  Family Chart

    Father Kronos,   d. Yes, date unknown 
    Mother Amaltheia,   d. Yes, date unknown 
    Family ID F292639  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 1 Symäthis,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Acis,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 15 Oct 2009 
    Family ID F292803  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 2 Selene,   d. Yes, date unknown 
    Last Modified 16 Oct 2009 
    Family ID F292836  Group Sheet  |  Family Chart

  • Notes 
    • Der Hirtengott. Seiner Gestalt nach ist er ein Mischwesen aus Menschenoberkörper und dem Unterkörper eines Ziegenbockes.
      Abstammung des Pan gibt es mehrere mythologische Versionen.
      Nach der bekanntesten war Pan ein Sohn des Hermes und der Eichennymphe Dryops . Als seine Mutter nach der Geburt feststellte, dass ihr Sohn Ziegenfüße, -hörner und einen Bart hatte, war sie so erschrocken, dass sie ihn aussetzte. Er wurde von Hermes in den Olymp gebracht.
      Nach anderen Quellen war Pan ein Sohn des Zeus und der Kallisto bzw. des Zeus und der Nymphe Hybris .
      Nach einer weiteren Erzählung ist Pan ein Sohn des Kronos und der Amaltheia , also ein Halbbruder des Zeus. Die Amaltheia war zugleich die Amme des Zeus.

      Er ist der Gott des Waldes und der Natur. Die Hirten verehrten Pan, fürchteten sich aber vor seinem Anblick. Doch als den Gott der Wälder und Wiesen baten sie ihn um Schutz für ihre Herden und brachten ihm dafür auch Opfer dar. Sein liebster Aufenthalt war der Berg Lykäon in Arkadien .
      Der gekrümmte Hirtenstab symbolisiert die Natur der Dinge an sich und ihren Kreislauf (z.B. die Wiederkehr der Jahreszeiten).
      Sein Mantel - so ist anzunehmen - ist eine Bockshaut, und in den Händen trägt er einen gekrümmten Schäferstab oder eine siebenröhrige Flöte, die Panflöte . Andere Waldgötter mit Ziegenfüßen wurden Ägipanen genannt.
      Pan hat Freude an Musik, Tanz und Fröhlichkeit. Die Mittagsstunde ist ihm jedoch heilig und er kann sehr ungehalten werden, wenn man ihn zu dieser Zeit stört. Er jagt dann z.B. ruhende Herdentiere durch in „panischem Schrecken" zu jäher Massenflucht auf (siehe auch Panik ).
      In manchen Erzählungen wird Pan auch dem Gefolge des Dionysos , dem Gott der Fruchtbarkeit und der Ekstase zugeordnet, wo er mit seiner Flöte musiziert und so die feiernde Gefolgschaft bereichert. Für seine Wollust bekannt, ist er von Nymphen und Satyrn umgeben.
      Im Verlauf des christlichen Mittelalters erfuhr der altgriechische Hirtengott Pan eine negative Umdeutung, indem er äußerliches Vorbild für die christliche Mythologie-Gestalt des „Teufels" wurde (Kopfhörner, Bocksfüße). Der Habitus der aufgrund ihres Verhaltens als „wolllüstig" geltenden männlichen Ziege fügte sich schlüssig in das bereits in seinen Anfängen anti-hellenistische, tendenziell körper- und sexualfeindliche Konzept des Christentums.

      Die Legende der Panflöte : Pan verfolgte liebestrunken die Nymphe Syrinx , welche aber vor ihm floh. Ihre Flucht endete jäh am Fluss Ladon , wo sie sich plötzlich in ein Schilfrohr verwandelte, das Pan daraufhin umarmte. Als nun der Wind in das Rohr blies kamen klagende Töne hervor. Pan wollte die Klänge nicht verlieren, also brach er aus dem Schilfrohr sieben Teile, eines immer etwas kürzer als das vorherige, und band sie zusammen. So erfand er die Hirtenflöte und benannte sie nach der Verwandelten.
      In Ovids Metamorphosen wird die Geschichte vom musikalischen Wettstreit zwischen Pan und Apollon berichtet. Richter war der Berggott Tmolos. Dieser erklärte Apollon zum Sieger, die Leier stehe über der Flöte. König Midas , der das Spiel des Pan zufällig hört, ist mit dem Urteil nicht einverstanden. Apollon ist deshalb gekränkt, weshalb er den Midas mit Eselsohren straft.
      Diesen musikalischen Wettstreit hat J. S. Bach in seiner weltlichen Kantate „ Der Streit zwischen Phoebus und Pan " (BWV 201 - Geschwinde, ihr wirbelnden Winde) vertont.
      Die besondere Liebe des Pan galt der Mondgöttin Selene .

      Plutarch überliefert, dass zur Zeit des Tiberius ein ägyptischer Steuermann namens Thamus vor der griechischen Küste eine Stimme gehört habe, die ihm befahl, in Palodes kundzutun, dass „der große Pan gestorben sei" ( megas Pan tethnäke). Sobald das Schiff auf der Höhe von Palodes gewesen sei, habe der Steuermann die Nachricht über das Wasser gerufen, wonach ein Wehklagen vieler Stimmen zu hören gewesen sei. Nach der Rückkehr habe Tiberius davon gehört und die Geschichte so ernst genommen, dass er Untersuchungen anstellen ließ.
      Salomon Reinach hat vermutet, dass es sich um ein Missverständnis gehandelt habe und die Klage sich auf den Tod des Tammuz bezog: (Thamos panmegas tethneke „der unendlich große Tammuz ist tot!"). Dem wurde unter anderem entgegen gehalten, dass der Name des Tammuz auf Griechisch Adonis ist


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