Johann Christian Friedrich Hölderlin

Johann Christian Friedrich Hölderlin

Male 1770 - 1843  (73 years)    Has 94 ancestors and one descendant in this family tree.

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  • Name Johann Christian Friedrich Hölderlin 
    Relationshipwith Adam
    Born 20 Mar 1770  Lauffen Find all individuals with events at this location 
    Gender Male 
    Died 7 Jun 1843  Tübingen Find all individuals with events at this location 
    Person ID I617564  Geneagraphie
    Links To This person is also Friedrich Hölderlin at Wikipedia 
    Last Modified 19 Mar 2013 

    Father Heinrich Friedrich Hölderlin,   b. 1736,   d. 1772  (Age 36 years) 
    Mother Johanna Christiana Heyn,   b. 1748,   d. 1828  (Age 80 years) 
    Siblings 2 siblings 
    Family ID F268890  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 1 Wilhelmine Marianne Kirms,   d. Yes, date unknown 
    Married 1794 
    Type: Affaire 
    Children 
     1. NN Hölderlin,   b. Jul 1795,   d. 20 Sep 1796  (Age ~ 1 years)
    Last Modified 6 Mar 2016 
    Family ID F268892  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 2 Susette Borkenstein,   b. 9 Feb 1769, Hamburg, DE Find all individuals with events at this location,   d. 22 Jun 1802, Frankfurt Find all individuals with events at this location  (Age 33 years) 
    Married Abt 1796 
    Type: eine große Liebe 
    Divorced 1798 
    Last Modified 6 Mar 2016 
    Family ID F268893  Group Sheet  |  Family Chart

  • Photos
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  • Notes 
    • 1776 trat Hölderlin in die Lateinschule zu Nürtingen ein, zog am 20. Oktober 1784 in die niedere evangelische Klosterschule Denkendorf, am 19. Oktober 1786 in die höhere Klosterschule Maulbronn, am 21. Oktober 1788 in das Tübinger Stift ein, wo er im September 1790 mit dem Magisterexamen abschloss, dem sich in Stuttgart noch das Konsistorialexamen anschloss (6. Dezember 1793).
      Kurze Zeit später, am 28. Dezember 1793, trat er auf Empfehlung Schillers bei den von Kalbs seine erste Stelle als Hofmeister an, die er bis zum 16. Januar 1795 inne hatte.
      Am 28. Dezember 1795 kam Hölderlin in Frankfurt an, wo er im Januar 1796 Hofmeister im Hause des Bankiers Gontard wurde. Es dauerte nicht lange, bis er mit Susette Gontard, die bereits vier Kinder hatte, eine Affäre begann, die bis zum 8. Mai 1800 andauerte, auch nachdem er am 25. September 1798 seine Stellung im Hause Gontard verloren hatte.
      Im Januar 1801 trat Hölderlin seine dritte Stelle als Hofmeister im Hause Gonzenbach in Hauptwil (Schweiz) an, blieb aber nur bis zum 13. April dort. Seine vierte Hofmeisterstelle fand er im Hause des Konsuls Daniel Meyer in Bordeaux. Allzu lange hielt er es aber auch dort nicht aus: Am 28. Januar 1802 fing er an, Mitte Mai war schon wieder Schluss. Zu dieser Zeit machten sich auch die ersten Anzeichen einer Geisteskrankheit bei ihm bemerkbar.
      Am 15. September 1806 war es dann soweit: Wegen schwerer Geisteszerrüttung wurde Hölderlin im Autenriethschen Klinikum von Tübingen aufgenommen. Nachdem er am 3. Mai 1807 als unheilbar entlassen worden war, nahm ihn der Tübinger Schreinermeister Ernst Zimmer bei sich auf. Von diesem Zeitpunkt an bis zu seinem Tode bewohnte Hölderlin das Turmzimmer im Hause der Schreinerfamilie.
      Außer dem »Hyperion« sind das fragmentarische Trauerspiel »Der Tod des Empedokles« (entstanden 1797 bis 1800) und vor allem die zahllosen Gedichte (u. a.: »Friedensfeier«, »Die Wanderung«, »Der Rhein«, »Patmos«, »Mnemosyn«) von Bedeutung. Zudem übersetzte er verschiedene Trauerspiele von Sophokles und verfasste philosophisch-poetologische Schriften (»Urteil und Sein«, »Über Religion«, »Über die Verfahrensweise des poetischen Geistes«, »Über den Unterschied der Dichtarten«).


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