Christian Philipp Max Maria von Weber

Christian Philipp Max Maria von Weber

Male 1822 - 1881  (58 years)    Has 8 ancestors and one descendant in this family tree.

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  • Name Christian Philipp Max Maria von Weber 
    Relationshipwith Francis Fox
    Born 25 Apr 1822  Dresden, Sachsen, DE Find all individuals with events at this location 
    Gender Male 
    Died 18 Apr 1881  Berlin, DE Find all individuals with events at this location 
    Person ID I616718  Geneagraphie
    Last Modified 16 May 2008 

    Father Carl Maria von Weber,   b. 19 Nov 1786, Eutin, Schleswig-Holstein Find all individuals with events at this location,   d. 5 Jun 1826, London, Middlesex, England Find all individuals with events at this location  (Age 39 years) 
    Mother Caroline Brandt,   b. 19 Dec 1792, Bonn, NRh.-Wf., D Find all individuals with events at this location,   d. 1852, Dresden, Sachsen, DE Find all individuals with events at this location  (Age 59 years) 
    Married 4 Nov 1817  Praga Find all individuals with events at this location 
    Family ID F268716  Group Sheet  |  Family Chart

    Family Katharina Huberta Kramer,   d. Yes, date unknown 
    Married 1846 
    Children 
     1. Maria Carolina von Weber,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 16 May 2008 
    Family ID F268719  Group Sheet  |  Family Chart

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    Link to Google MapsDied - 18 Apr 1881 - Berlin, DE Link to Google Earth
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  • Photos
    Christian Philipp Max Maria von Weber
    Christian Philipp Max Maria von Weber

  • Notes 
    • war im 19. Jahrhundert ein bekannter Autor, ein passionierter Eisenbahnpionier und vor allem der erste Biograf seines Vaters.

      Seine Schul- und Studienjahre verbrachte er in der Technischen Bildungsanstalt in Dresden und an der Universität in Berlin . In Berlin war er neben seinem Studium als Konstrukteur in der Lokomotivfabrik von August Borsig tätig. Am Ende seines Studiums legte Max Maria von Weber die Prüfung zum Lokomotivführer ab und war etwa ein Jahr lang auf der Strecke Berlin- Jüterbog in diesem Beruf tätig. Ab 1841 war er bei mehreren Eisenbahngesellschaften, so zum Beispiel der Leipzig-Dresdner Eisenbahn , im Werkstattdienst beschäftigt. Zwischenzeitlich machte er Studienreisen , die ihn bis nach England führten. Ab 1846 übernahm er die maschinentechnische Leitung der Chemnitz-Riesaer Eisenbahn, wenig später die Gesamtleitung der Erzgebirgischen Eisenbahn. 1852 trat er mit dem Titel Finanzrat in den Sächsischen Staatsdienst ein. Von 1870 bis 1878 war er als Hofrat in Wien tätig, danach, 1878 von Heinrich von Achenbach in das preußische Handelsministerium berufen, bis zu seinem Tode als Regierungsrat .
      Mit seinem Engagement für den Arbeitsschutz hinterließ Max Maria von Weber der Nachwelt eine erstaunliche Fülle praxisorientierter Leistungen aus den Anfängen des Eisenbahnwesens und der Verkehrssicherheit. So sind zum Beispiel in Deutschland die ersten Fahrtenschreiber , die ersten Geschwindigkeitsmesser für Lokomotiven, die erste Schienenbiegemaschine, die Einführung der Führerstände für Lokomotiven , die Bahnschranke , die Projektierung von Bahnhöfen nach logistischen Gesichtspunkten, die erste vollständig aus Schmiedeeisen errichtete Straßenbrücke und die rote Mütze der Aufsichtsbeamten - die „Webermütze" - auf ihn zurückzuführen.
      Max Maria von Weber betätigte sich auch als Schriftsteller mit einem einerseits sehr technischen, andererseits aber sehr populär erklärten Umfeld. Seine Werke und Novellen fanden bei seinen Zeitgenossen auch wegen seines gesellschaftlichen und sozialen Engagements starke Beachtung, sind aber heute beinahe vollständig vergessen. Eine Ausnahme stellt der im Jahre 2004 herausgegebene bebilderte Novellenband Sturm auf den Schienen dar, der neben den schönsten Eisenbahnnovellen Max Maria von Webers die 1880 entstandenen Reisebriefe aus Nordamerika sowie eine Kurzbiographie enthält.
      Max Maria von Weber erstellte bereits 1854 eine Studie zum Schienensuizid . Er schreibt in Die Technik des Eisenbahnwesens in Bezug auf die Sicherheit desselben:
      einigem Rechte kann man auch die Gefahren hierher rechnen, welche dem Betriebe durch das Gebaren von Personen erwachsen sind, welche freiwillig den Tod unter den Rädern der Züge gesucht haben. Ereignisse dieser Art sind nicht so selten, als man glauben möchte, wie z.B. die nachstehenden Notizen über Selbstmorde auf den deutschen Eisenbahnen andeuten, von denen dem Verfasser officielle Nachrichten darüber zugegangen sind."
      Max Maria von Weber hielt es bereits damals für schwer oder gar unmöglich, durch Vorkehrungen irgend einer Art den Selbstmord auf Eisenbahnen zu verhindern. Als einziges Gegenmittel schlug er vor, dass eine „gute Bewachung der Bahn […] vielleicht hier und da eine solche bedauerliche Handlung verhüten" .


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