Carl Maria  von Weber

Carl Maria von Weber

Male 1786 - 1826  (39 years)    Has 6 ancestors and 2 descendants in this family tree.

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  • Name Carl Maria von Weber 
    Relationshipwith Adam
    Born 19 Nov 1786  Eutin, Schleswig-Holstein Find all individuals with events at this location 
    Gender Male 
    Died 5 Jun 1826  London, Middlesex, England Find all individuals with events at this location 
    Person ID I616715  Geneagraphie
    Last Modified 16 May 2008 

    Father Franz Anton von Weber,   b. 26 Sep 1734, Zell im Wiesental Find all individuals with events at this location,   d. 16 Apr 1812, Mannheim, , Baden-Württemberg Find all individuals with events at this location  (Age 77 years) 
    Mother Genovefa Brenner,   b. 02 Jan 1764, Oberdorf, Allgäu Find all individuals with events at this location,   d. 13 Mar 1798, Salzburg, Österreich Find all individuals with events at this location  (Age 34 years) 
    Married 20 Aug 1785  Schottenkirche, Wien Find all individuals with events at this location 
    Siblings 2 siblings 
    Family ID F268715  Group Sheet  |  Family Chart

    Family Caroline Brandt,   b. 19 Dec 1792, Bonn, NRh.-Wf., D Find all individuals with events at this location,   d. 1852, Dresden, Sachsen, DE Find all individuals with events at this location  (Age 59 years) 
    Married 4 Nov 1817  Praga Find all individuals with events at this location 
    Children 
     1. Christian Philipp Max Maria von Weber,   b. 25 Apr 1822, Dresden, Sachsen, DE Find all individuals with events at this location,   d. 18 Apr 1881, Berlin, DE Find all individuals with events at this location  (Age 58 years)
    Last Modified 16 May 2008 
    Family ID F268716  Group Sheet  |  Family Chart

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  • Photos
    Carl Maria von Weber
    Carl Maria von Weber
    Stich von C. A. Schwerdgeburth, 1823

  • Notes 
    • erhielt den ersten, entscheidenden Musikunterricht im Klavierspiel, in Harmonielehre und Tonsatz durch den Kammermusiker Johann Peter Heuschkel, der in der Kapelle des Meininger Herzogs Friedrich als Organist, Pianist und Oboist angestellt war. Weitere Lehrer Webers waren in München Johann Evangelist Wallishauser (Künstlername: Valesi; Gesang) und Johann Nepomuk Kalcher (Komposition). Johann Michael Haydn , der Bruder Joseph Haydns , und der weitgereiste Abbé Georg Joseph Vogler , waren seine wichtigsten Mentoren in der Zeit der Ausbildung zum Komponisten und Musiker.
      Von 1804 bis 1806 war Weber Kapellmeister in Breslau . Hier hat der Achtzehnjährige das eingeführt, was an den Opernhäusern bis heute seine Gültigkeit hat: die Orchestersitzordnung und der Probenablauf von der Soloprobe mit den Sängern über die Ensembleproben, die Orchestersitzproben (mit Sängern, aber ohne Szene) bis zur Haupt- und Generalprobe. Von 1806 an bis ins Frühjahr 1807 war Weber Kapellmeister am Hof des Herzogs Eugen Friedrich Heinrich von Württemberg -Oels, der ein Schloß in Carlsruhe (heute Pokój bei Oppeln in Polen ) bewohnte. In der folgenden Zeit lebte Weber ungeachtet der verschiedenen Konzertreisen, von denen ihn 1810 eine nach Mannheim führte, als Pianist in München, Leipzig und Berlin sowie am Hofe in Gotha und Weimar . Zwischen 1813 und 1816 war er Operndirektor in Prag , ab 1817 Königlicher Kapellmeister und Direktor der deutschen Oper am Dresdner Hoftheater. Das italienische Operndepartement der Hofoper leitete Francesco Morlacchi , der sich zum erbitterten Gegner Webers entwickelte.
      Am 30. Januar 1817 eröffnete Weber (zu seinem großen Ärger zunächst lediglich in der Funktion als Musikdirektor) mit einer Aufführung von Méhuls Joseph (unter dem Titel Jakob und seine Söhne) das neue deutsche Departement des Dresdner Hoftheaters. In Dresden führte Weber seine in Breslau und Prag begonnenen Opernreformen der Aufführungspraxis weiter. Sie haben im Prinzip Bestand seit mehr als 180 Jahren, nur im Detail mag sich einiges bis heute geändert haben. Auch die Einführung des Taktstocks war Webers Werk. Bis dahin hatten die Dirigenten vom Klavier oder Cembalo aus die Aufführungen geleitet, nur ab und zu die Einsätze gegeben. Erst Carl Maria von Weber hat die Tradition des Dirigierens begründet.

      Dass Carl Maria von Weber auch ein bedeutender Schriftsteller war, ist weniger bekannt. Seine musikalischen und dramaturgischen Artikel fanden damals beim Publikum großes Interesse. An seinen literarischen Essays, Dichtungen und Kurzgeschichten könnten ihrer geschliffenen Sprache, ihrer Ideen und ihres an Heinrich Heine erinnernden Wortwitzes wegen auch die heutigen Leser Gefallen finden.
      Das Weberhaus (Museum) befindet sich in Hosterwitz bei Pillnitz . Er hielt sich dort mit seiner Frau Caroline in den Sommermonaten der Jahre 1818/19 und 1823/24 auf und schrieb wesentliche Teile der Opern Euryanthe und Oberon . Im Winter lebte Weber in der Stadt Dresden im Haus Altmarkt 9. Der Komponist starb kurz nach der Uraufführung des Oberon in London an Tuberkulose .
      18 Jahre später veranlasste Richard Wagner die Überführung von Webers Sarg nach Dresden. Dort wurde Weber auf dem Alten Katholischen Friedhof beigesetzt.
      Seine bekannteste Oper Der Freischütz entstand zwischen 1817 und 1820 in Dresden und wurde am 18. Juni 1821 unter Webers Leitung im Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt erfolgreich uraufgeführt.
      Seit 1951 finden in Webers Geburtsstadt Eutin , in der auch eine (von Prof. Paul Peterich geschaffene) Büste im Weberhain an den Komponisten erinnert, jährlich Festspiele zu seinen Ehren statt. Seit 2007 veranstalten die Eutiner Festspiele zusätzlich ganzjährige Kammerkonzerte, die vorwiegend auch der Pflege des Weberschen Werkes verpflichtet sind.
    • Wikipedia


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