Dorothea von Moltzahn

Dorothea von Moltzahn

Female 1597 - 1649  (51 years)    Has no ancestors and no descendants in this family tree.

Personal Information    |    Notes    |    All

  • Name Dorothea von Moltzahn 
    Relationshipwith Francis Fox
    Born 12 Feb 1597 
    Gender Female 
    Died 5 Feb 1649 
    Person ID I542567  Geneagraphie
    Last Modified 21 Sep 2007 

    Family Moritz von der Marwitz,   d. 19 Jul 1651 
    Married 1630 
    Last Modified 21 Sep 2007 
    Family ID F225362  Group Sheet  |  Family Chart

  • Notes 
    • Zur Zeit ihrer Geburt schrieb man den 12.Februar 1597. Ihre Eltern waren Wigand v.Moltzahn auf Grubenhagen und seine Gattin Barbara v.Negendanck a.d.H. Egerstorff. In aller Sorgfalt von diesen aufgezogen und behütet, gehörten Gehorsamkeit gegenüber den Eltern, Frömmigkeit, Ehrbarkeit und Gottesfurcht zu ihren herausragendsten Eigenschaften. Die Domina Elisabeth v.Buchwald aus dem Kloster Dobbertin wurde ihre erste Lehrerin, zu der sie in jungen Jahren zog und drei Jahre lang blieb. Anschließend kehrte sie zu ihren Eltern zurück und blieb dort bis 1617. In diesem Jahr nahm sie Fstn. Sophie von Mecklenburg, geborene Prinzessin von Schleswig-Holstein als Kammerjungfer auf, wodurch sie jedem Hofmann wohl bekannt wurde und auch zur größten Zufriedenheit der Fstn. arbeitete. Anschließend fand auch Fstn. Anna Maria zu Mecklenburg geb. Gfn. von Oldenburg Gefallen an ihr und übernahm sie in ihre Dienste; erneut in der Stellung einer Kammerjungfer. Mit treuem Fleiß und schuldigem Gehorsam blieb sie hier ein Jahrzwölft.
      Dann ehelichte sie mit dem Einverständnis ihrer Mutter an einem 2.Sonntag nach Trinitatis in Lübeck den Fstl. Mecklenburgischen Marschall und Geheimen Rat Moritz v.der Marwitz. Da er in den kommenden zwei Jahren nach Schweden befohlen worden war, lebten sie seither in Skandinavien. Zwei Töchter wurden ihnen geboren, eine davon in Schweden. Von christlichem Gemüte beseelt, versäumte sie kaum eine Predigt oder Betstunde. Um 1647 wurde sie von einer Unpäßlichkeit heimgesucht. Dabei war es ihre größte Freude, daß sie die Zeit der Krankheit mit andächtigem Singen und Beten hatte zubringen dürfen, zumal ihr Mann oft aus beruflichen Gründen abwesend war. 14 Tage vor ihrem Tode aber wurde sie ganz matt und ohnmächtig und so verschied sie am 5.Februar 1649 in Anwesenheit vieler fstl.er und adeliger Personen auf dem Schweriner Schloß unter einem Gebet morgens um 8 Uhr in ihrem 52.Lebensjahr. Hier wurde sie am Donnerstag nach Kantate zur letzten Ruhe gebettet.
      Quelle: LdsBibl. Schwerin, Schmidt
      sche Bibliothek Bd.LXVIII (9) sowie ebeda, Schmidt
      sche Bibliothek Bd.LXIX (23)


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