Gaia

Gaia[1]

Female - Yes, date unknown    Has one ancestor and more than 100 descendants in this family tree.

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  • Name Gaia  
    Relationshipwith Francis Fox
    Gender Female 
    Died Yes, date unknown 
    Person ID I423949  Geneagraphie
    Last Modified 19 Mar 2010 

    Father Chaos,   d. Yes, date unknown 
    Siblings 4 siblings 
    Family ID F228728  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 1 Akmon,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Uranos,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 19 Mar 2010 
    Family ID F228734  Group Sheet  |  Family Chart

    Children 
     1. Pontos,   d. Yes, date unknown
     2. Ourea,   d. Yes, date unknown
     3. Aktaios,   d. Yes, date unknown
     4. Kekrops,   d. Yes, date unknown
     5. Kranaos,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 19 Mar 2010 
    Family ID F228726  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 3 Uranos,   d. Yes, date unknown 
    Married
    • Kinder
      1-12 Titanen (sowie die erste vier Kinder von Iapetos)
      13-15 Kyklopen
      16-18 Hekatoncheiren

      Die Titanen bilden das älteste Göttergeschlecht der Theogonie der griechischen Mythologie
      Die ersten Kinder, die Gaia dem Uranos gebar, die Zyklopen und Hekatoncheiren , waren diesem von Anfang an verhasst, so dass er sie in die inneren Höhlungen der Erde (den Tartaros ) verbannte und (nach Hesiod : Theogonie ) Freude an diesem schlimmen Werk empfand. Da Gaia darunter litt, versteckte sie die folgenden Kinder, brachte den grauen Stahl hervor, machte daraus eine Sichel und überreichte ihnen diese, damit sie ihn bestraften. Der jüngste der Titanen, Kronos folgte dem Wunsch seiner Mutter Gaia und entmannte Uranos , da dieser als erster eine schlimme Tat ersonnen habe. Die „Männlichkeit" des Uranos warf er ins Meer, und aus dem blutigen Schaum, der um die unsterbliche Haut herum entstand, wuchs Aphrodite heraus.
      Damit fand die Urzeugung zwischen Himmel und Erde ihr Ende: Der Himmel näherte sich fortan der Erde nicht mehr zur allnächtlichen Begattung. Mit der Herrschaft des Kronos jedoch begann ein Goldenes Zeitalter , in dem noch Honig aus den Eichen floss, und das anhielt, bis Kronos von Zeus besiegt wurde.
      Hedios erzählt, dass nach dem Sieg des Zeus über Kronos und der Freilassung aller von Uranos und Kronos gefangen gehaltenen oder verschlungenen Kinder zwischen den Titanen auf dem Gipfel des Berges Othrys und den neuen Göttern auf dem Olymp ein heftiger Kampf entbrannte, der erst entschieden werden konnte, als Gaia letzteren verriet, wie der Sieg zu erringen sei: Die Hundertarmigen sollten vom äußersten Rand des Erdkreises zur Hilfe herbeigeholt werden und mit Nektar und Ambrosia bewirtet werden - und tatsächlich sagten diese nach dieser göttlichen Bewirtung ihren Beistand zu. Als der Kampf zwischen Göttern und Titanen neu entbrannte, bewarfen die Hundertarmigen die Titanen mit Steinen, sodass sie unter diesen begraben wurden. Schließlich auch noch gefesselt wurden sie in den Tartaros gestoßen, von wo sie niemals mehr entkommen können, da Poseidon eine eherne Tür baute und die Hundertarmigen diese nun bewachen.
      Okeanos und Helios sowie alle Titaninnen sollen an diesem Kampf nach anderen Angaben nicht beteiligt gewesen sein, so dass die Olympier letztlich nur gegen vier Titanen kämpften, was uns wiederum zeigen würde, wie stark sie tatsächlich waren - zumal Okeanos selbst manchmal als stärkster der Titanen bezeichnet wird

      Die Hekatoncheiren missfielen dem Uranos als hässliche Wesen mit 100 Armen und 50 Köpfen dermaßen, dass er sie fesselte und wie auch die Kyklopen wieder in den Bauch der Mutter Erde zurück stieß, so dass Gaia sich vor Schmerzen krümmte. Gaia bat die Titanen , jene Kinder, die sie jetzt im Geheimen zur Welt gebracht hatte, ihren Gatten zu entmannen. Kronos tat dies, beließ die Hundertarmigen aber an ihrem Ort.
      Nachdem Zeus seinen Vater Kronos besiegt hatte, befreite er endlich auch die drei Hundertarmigen. Sie halfen ihm schließlich im Kampf gegen die Titanen, indem sie diese mit ihren vielen Armen so lange mit Steinen bewarfen, bis sie besiegt waren. Die Titanen wurden in den Tartaros gestoßen und die Hundertarmigen von Zeus als dessen treue Wächter davor gesetzt.
      Briareos trägt auch den Namen Aigaion und war nach Ovid der erste Meeresgott .

      Kyklopen (von griech. kyklops, "Kreisauge") oder Zyklopen (Eindeutschung aus dem späteren lat. cyclops) waren die Riesen der griechischen Mythologie mit nur einem Auge auf der Stirn. Sie sind die Söhne des Uranos und der Gaia . Sie bekamen die Namen Brontes, Steropes und Arges. Wie alle Kinder des Uranos wurden auch die Kyklopen in der Erde eingeschlossen. Zeus befreite sie und erhielt dafür von ihnen Blitz und Donner. Sie halfen ihm im Kampf gegen die Titanen . Artemis erhielt von den Kyklopen den Bogen, den sie zur Jagd benutzte.
      Die Kyklopen wurden von Apollon getötet, als dieser sich an Zeus für den Tod seines Sohnes Asklepios rächte. Asklepios hatte mehrere Tote wieder auferstehen lassen und war dafür von Zeus mit dem Blitz getötet worden. Die bekannteren Kyklopen, denen Odysseus auf seiner Irrfahrt durch das Mittelmeer ( Odyssee ) begegnete, waren die Söhne des Poseidon . Besonders mit Polyphem hatten Odysseus und seine Mannen große Schwierigkeiten.
      In noch späterer Sage erscheinen sie als Gehilfen des Hephaistos , die im Innern des oder der ebenfalls vulkanischen Liparischen Inseln dem Zeus Blitze und Donnerkeile und den Göttern und Heroen Waffen schmiedeten. Eine weitere Ausbildung der Sage findet man in der Erwähnung der Kyklopen, die nach Strabon aus Lykien kamen und in Tiryns und Mykene Mauern und andere Bauwerke errichteten, welche unter dem Namen „Zyklopische Mauern" bekannt waren.
      Historiker und Mythenforscher nehmen heute allgemein an, dass der frühzeitliche Fund von Elefantenschädeln in Nordafrika oder auf den Mittelmeer-Inseln durch südeuropäische Seeleute und Händler die Legende von den einäugigen Riesen begründete, da die große Nasenöffnung des Schädels leicht fälschlicherweise als eine einzelne große Augenhöhle interpretiert werden kann. Auch einige antike figürliche Darstellungen des Kyklopenkopfes zeigen erstaunliche Ähnlichkeiten zur Schädelstruktur von Elefanten. Neben verschiedenen großen Elefantenarten, die in prähistorischer Zeit auf einigen Mittelmeerinseln lebten, gab es auch eine ganze Reihe von Zwergelefanten verschiedener Größen, etwa auf Malta, Kreta, Zypern oder in Sizilien. Viele dieser Arten wurden mit großer Wahrscheinlichkeit neben anderen endemischen Insel-Formen wie Zwerg-Hirschen und Zwerg-Nilpferden zum Teil erst relativ spät vom Menschen ausgerottet. Selbst die Schädel sehr kleiner Zwergelefanten-Arten waren deutlich größer als die eines Menschen, was dann in deutlich übermenschengroßen Kyklopen-Darstellungen resultierte. Funde solcher Elefanten stammen häufig aus Höhlen, in die die Tiere hineinfielen, was dazu führte, dass ihre Überreste gut erhalten bleiben konnten. Dies ist auch insofern interessant, als zum Beispiel Polyphem in einer Höhle lebte, hier bildeten möglicherweise in Höhlen gefundene Elefanten-Fossilien die Ursprünge dieses Mythos. Die meisten alten Kyklopen-Darstellungen zeigen diese Monster 3-5 m groß, was auch eher dafür spricht, dass Schädelfunde von Zwergelefanten und nicht großer Arten wie etwa Deinotherien , die Ursprünge dieser Mythengestalten bildeten.
      Gleichwohl ist anzumerken, dass es seltene Missbildungen beim Menschen gibt, die zu einem kyklopenhaften Erscheinungsbild führen, in aller Regel aber nicht lebensfähig sind.
      Von Künstlern wurden die Kyklopen als Riesen mit einem einzelnen großen Auge auf der Stirn dargestellt, doch oft so, dass darunter auch die Augen an der gewöhnlichen Stelle wenigstens angedeutet waren (Relief des kapitolinischen Museums, Kyklop in der Schmiede des Hephästos).
    Children 
     1. Kronos,   d. Yes, date unknown
     2. Okeanos,   d. Yes, date unknown
     3. Koios,   d. Yes, date unknown
     4. Kreios,   d. Yes, date unknown
     5. Iapetos,   d. Yes, date unknown
     6. Hyperion,   d. Yes, date unknown
     7. Rhea,   d. Yes, date unknown
     8. Theia,   d. Yes, date unknown
     9. Mnemosyne,   d. Yes, date unknown
     10. Themis,   d. Yes, date unknown
     11. Thetys,   d. Yes, date unknown
     12. Phoibe,   d. Yes, date unknown
     13. Brontes,   d. Yes, date unknown
     14. Steropes,   d. Yes, date unknown
     15. Arges,   d. Yes, date unknown
     16. Briareos,   d. Yes, date unknown
     17. Kottos,   d. Yes, date unknown
     18. Gyes,   d. Yes, date unknown
     19. Dione,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 19 Mar 2010 
    Family ID F228724  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 4 Pontos,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Nereus,   d. Yes, date unknown
     2. Keto,   d. Yes, date unknown
     3. Phorkys,   d. Yes, date unknown
     4. Thaumas,   d. Yes, date unknown
     5. Eurybia,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 19 Mar 2010 
    Family ID F228727  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 5 Tartaros,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Typhon,   d. Yes, date unknown
     2. Astraios,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 19 Oct 2009 
    Family ID F228725  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 6 Poseidon,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Laistrygon,   d. Yes, date unknown
     2. Antaios,   d. Yes, date unknown
     3. Charybdis,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 17 Oct 2009 
    Family ID F228732  Group Sheet  |  Family Chart

    Children 
     1. Skorpios,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 17 Oct 2009 
    Family ID F292867  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 8 Epaphos,   d. Yes, date unknown 
    Married
    • zahlreicher menschlicher Völker
    Children 
     1. Hemikunoi,   d. Yes, date unknown
     2. Libyes,   d. Yes, date unknown
     3. Aithiopes,   d. Yes, date unknown
     4. Katoudaioi,   d. Yes, date unknown
     5. Pygmaioi,   d. Yes, date unknown
     6. Melanokhrotoi,   d. Yes, date unknown
     7. Skythes,   d. Yes, date unknown
     8. Laistrygones,   d. Yes, date unknown
     9. Hyperboreoi,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 17 Oct 2009 
    Family ID F292868  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 9 Hephaistos,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Erichthonios,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 17 Oct 2009 
    Family ID F292869  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 10 Hydros,   d. Yes, date unknown 
    Married
    • In den Texten der Orphiker zeugt sie mit Hydros, aus dem sie selbst herhorging, den Kronos und die Ananke
    Children 
     1. Ananke,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 17 Oct 2009 
    Family ID F292870  Group Sheet  |  Family Chart

    Children 
     1. Ätna,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 17 Oct 2009 
    Family ID F292871  Group Sheet  |  Family Chart

  • Notes 
    • römischer Name: Terra
      der griechischen Mythologie die personifizierte Erde und eine der ersten Götter. Ihr Name ist indogermanischen Ursprungs und bedeutet möglicherweise die Gebärerin
      Gaia ist seit Hesiod die Urgöttin in der theogonischen Dichtung. Von ihr stammen die Beherrscher der Welt ab, die Titanen und aus denen die Olympische Götter , sowie deren Herausforderer die Giganten und Typhon . Dazu ist sie die Mutter des personifizierten Himmels Uranos und des Meeres Pontos und damit die Ahnin eines großen Teils der griechischen Götterwelt .
      Ihre bereits im Alten Orient angelegte Funktion als Muttergöttin behält sie im Grunde die ganze Antike über bei, wenn auch Abwandlungen stattfanden. So werden ihr und ihrer Göttergeneration in den Theogonien der Orphiker frühere Wesen vorgeschaltet oder seit dem Derveni-Papyrus Nyx stärker betont. Die Darstellung der Gaia ist bei Hesiod ausgeprägt anthropomorph, spätere Dichter stellen sie, besonders bei der Verbindung von ihr mit Uranos, als Naturallegorie dar
      Hesiod, gebiert Gaia von Uranos die Titanen, die Kyklopen und schließlich die Hekatoncheiren . Diese werden von ihrem Vater gehasst, sodass er sie an einem Ort in Gaia versteckt und sich über seine Tat freut. Gaia bringt nun eine gezähnte Sichel aus Adamant aus sich hervor und bittet ihre Kinder sich gegen Uranos aufzulehnen. Der Titan Kronos stellt sich als einziger der Aufgabe. Als Uranos sich voll Verlangen Gaia nähert, entmannt Kronos ihn und wirft das Geschlechtsteil fort. Das auf Gaia fallende Blut befruchtet sie und sie bekommt dadurch noch weitere Nachkommen mit Uranos.
      In der Bibliotheke ist Uranos der Herrscher der Welt. Gaia gebiert von ihm zuerst die Hekatoncheiren und die Kyklopen, die er in den Tartaros verbannt. Dann gebiert sie die Titanen und überredet diese dazu, ihren Vater anzugreifen. Kronos gibt sie die Sichel und alle Titanen außer Okeanos stürzen den Uranos, wobei er von Kronos entmannt wird und Blut auf Gaia fällt. Die Geschwister werden aus dem Tartaros befreit und Kronos wird daraufhin von den anderen Titanen zum Herrscher ernannt
      In der Theogonie sagen Uranos und Gaia dem Kronos voraus, dass eines seiner Kinder ihn entmachten würde, so wie er seinen Vater entmachtet hatte. Kronos verschlang daraufhin alle seine Kinder, so wie sie von ihrer Mutter Rhea geboren wurden. Rhea bat daraufhin ihre Mutter Gaia, ihr jüngstes Kind Zeus vor Uranos zu verstecken. Gaia nimmt ihn an und zieht ihn heimlich in Kreta auf. Rhea bringt Uranos anstatt des Kindes einen gewindelten Stein , den Uranos verschlingt. Durch eine List Gaias und Zeus erbricht Uranos erst den Stein und dann die übrigen Kinder. Diese geben Zeus aus Dank den Donner, den Zündkeil und den Blitz, die Gaia in sich verborgen hatte. Zeus und seine Geschwister führten daraufhin zehn Jahre Krieg gegen die Titanen, bis Gaia ihnen das Versteck der Kyklopen und Hekantoncheiren zeigt. Zeus befreit sie und gemeinsam besiegen sie die Titanen und verbannen sie in den Tartaros, wo sie von den Hekatocheiren bewacht werden. Auf Gaias Rat hin nahmen die übrigen Götter nun Zeus als ihren Herrscher an.
      In Der gefesselte Prometheus von Aischylos beklagt sich der Titan Prometheus darüber, dass den Titanen von Gaia und Uranos ihr Schicksal vorhergesagt wurde und er seine Geschwister gewarnt habe, diese aber nicht auf die Vorhersage haben hören wollen.In der Bibliotheke verbannt Kronos die Hekatoncheiren und die Kyklopen wieder in den Tartaros, nachdem er sie befreit hatte. Nach zehnjährigem Krieg zwischen Zeus und seinen Geschwistern mit den Titanen verrät Gaia das Versteck im Tartaros, woraufhin Zeus die Titanen besiegt
      In Hesiods Theogonie entsteht Gaia als eine der ersten Götter aus dem Chaos . Ihre Geschwister sind Tartaros , Eros , Erebos und Nyx . Für die Orphiker ist Hydros (Wasser) die Urgottheit, aus der Gaia als einzige Gottheit ohne Befruchtung entstammt. Der Mythograph Hyginus nennt als Eltern der Gaia Aither und Hemera
      In der Theogonie des Epikers Hesiod gebiert Gaia ohne Befruchtung Uranos , Ourea und Pontos . Mit Uranos zeugt sie daraufhin die Titanen Okeanos , Koios , Kreios , Iapetos , Hyperion , Theia , Rhea , Mnemosyne , Themis , Phoibe , Tethys und Kronos , die Kyklopen Brontes , Steropes und Arges sowie die Hekatoncheiren Briareos , Gyes und Kottos . Aus Uranos Blut, das nach der Entmannung von Uranos auf Gaia fällt, wachsen die Giganten , die Erinnyen und die melischen Nymphen , die alle nicht näher benannt werden. Von Pontos bekommt sie die Kinder Nereus , Keto , Phorkys , Thaumas und Eurybia . Als Zeus später den Kronos stürzt und mit den Titanen kämpft, zeugt Gaia mit Tartaros den Typhoeus und sendet diesen gegen die olympischen Götter aus. Sie muss sich aber fügen und die Oberherrschaft des Zeus anerkennen. Nach anderen Hesiod zugeschriebenen Texten zeugt sie mit Poseidon den Laistrygon] , und bringt den Skorpios hervor Mit Epaphos ist sie zudem Erzeugerin zahlreicher menschlicher Völker, namentlich der Hemikunoi, Libyes, Aithiopes, Katoudaioi, Pygmaioi, Melanokhrotoi, Skythes, Laistrygones und Hyperboreoi.
      In Homers Odyssee bringt sie den Tityos hervor und in der Ilias zeugt sie mit Hephaistos den Erichthonios . Der Epiker Eumelos nennt als Nachkommen der Gaia mit Uranos die Kyklopen und die Hekatoncheiren In den Texten der Orphiker zeugt sie mit Hydros, aus dem sie selbst herhorging, den Kronos und die Ananke .
      In der archaischen Lyrik werden ebenfalls Nachkommen der Gaia genannt. Bei Alkaios stammen die Phaiaken von ihr ab, bei Simonides der Ätna und bei Bakchylides wird Aristaios genannt. In einem anonymen Fragment werden die Kabiren , Dysaules , Pelasgos , Alalkomeneos und Jarbas genannt.
      Der Tragödiendichter Aischylos nennt als Nachkommen der Gaia in seinem Stück Der gefesselte Prometheus den Riesen Argos , den Titanen Prometheus , sowie die Titanen Okeanos, Kronos und Tethys. Themis und Phoibe werden in den Eumeniden genannt. In dem Stück Die Schutzflehenden nennt er noch Palaikhthon

      Autoren vom Hellenismus bis zur Goldenen Latinität
      Nach Apollonios gebiert Gaia den Drachen Kholkykos , nach Kallimachos ist sie mit Hephaistos die Mutter des Erichthonios und bei Strabon werden die Korybanten als Kinder genannt. Nach Diodor zeugt sie mit Uranus die Titanen, deren Namen die aus der Theogonie sind, sowie die nicht namentlich genannten Kyklopen und Hekatoncheiren und sie gebiert die Korybanten.
      Vergil nennt in seinem Epos Aeneis Enkelados und Koios, sowie Pheme und Tityos als Nachkommen. Nach Ovids Metamorphosen gebiert sie den Python und von einem Regenguss befruchtet die Korybanten. Nach den Fasti gebiert sie den Ophiotaurus und wird von einem Ochsenfell befruchtet, das mit dem Urin von Zeus, Poseidon und Hermes vollgesogen ist und bringt daraus den Orion hervor.
      Autoren der Silbernen Latinität
      Im Thebais von Statius ist Gaia die Mutter des Drachen Nemeios
      In der Bibliotheke zeugt sie mit Uranos die Titanen, Kyklopen und Hekatoncheiren, die auch die selben Namen tragen, wie bei Hesiod. Als weiterer Titan wird Dione genannt. Wie bei Hesiod wachsen aus ihr die Erinnyen und die Giganten aus dem Blut des Uranos hervor, erhalten hier jedoch Namen. Die Erinnyen heißen Tisiphone , Megaira und Alekto und die Giganten sind Alkyoneus , Porphyrion , Enkelados , Ephialtes , Eurytos , Klytios , Mimas , Pallas , Polybotes , Hippolytos , Aigaion , Agrios und Thoon . Von Okeanos bekommt sie den Triptolemos , von Tartaros den Typhon und die Echidna , von Poseidon den Antaios und von Hephaistos bekommt sie den Erichthonios . Aus sich selbst bringt sie den Orion und den Argos hervor.
      Nach Hyginus Praefatio zeugt sie mit Aither den Pontos und den Tartaros sowie die Titanen und die Erinnyen. Die Erinnyen heißen bei ihm Briareos, Gyes und Steropes, von den Titanen nennt er Okeanos, Themis, Hyperion, Koios, Kronos, Rhea, Mnemosyne, Dione, Atlas und Polos . Mit Tartaros zeugt sie die Giganten Enkelados, Koios , Astraios , Peloros , Pallas, Emphytos , Rhoikos , Agrios, Ephialtes, Eurytos, Theomises , Theodamas , Otos , Typhon , Polybotes und Iapetos . Hyginus vertauscht in seiner Zusammenstellung der Genealogien einige Namen, die in mythologischem Zusammenhang miteinander stehen, so nennt er bei den Erinnyen etwa den Kyklop Steropes und die Hekatoncheiren Briareos und Gyes oder führt die Titanen Astraios, Iapetos, Koios und Pallas unter den Giganten auf. Als weitere Kinder Gaias mit Aither nennt er Dolor, Dolus, Ira, Luctus, Mendacium, Justiurandum, Ultio, Intermperantia, Altercatio, Oblivio, Socordia, Timor, Superbia, Incestum und Pugna, was in großen Teilen die lateinischen Begriffe zu den entsprechenden von Eris abstammenden Prinzipien aus Hesiods Theogonie sind. Nach Hyginus Fabulae zeugt sie mit Poseidon den Antaios und gebiert den Kekrops . Zudem wird sie wie bei Ovid von einem Ochsenfell befruchtet und bringt den Orion zur Welt. Nach Hyginus Astronomica bringt Gaia noch den Skorpios zur Welt
      In Pausanias Reisen in Griechenland wird sie als Mutter des Anax und des Hyllos sowie des Arion genannt. Bei Antoninus Liberalis ist sie die Mutter des Kekrops und bei Flavius Philostratos mit Poseidon die des Antaios. Bei Athenaios ist sie sie Mutter des Sykeus
      Autoren der Spätantike
      In der Dionysiaka des spätantiken Epikers Nonnos werden als Nachkommen Silenos , Tityos und Argos sowie die Korybanten und die Daktyle genannt. Als Mutter der Giganten erscheint sie im Zusammenhang mit den Giganten Alpus und Damasen . Mit Zeus zeugt sie die Zyprischen Kentauren und den Orion, wie bei Ovid und Hyginus befruchtet von einem Ochsenfell.

      Einen Gaiakult gab es in erster Linie in Delphi . In den delphischen Mythen galt sie als erste Inhaberin des Orakels vor Themis und Apollon . In der lokalen Mythologie wurde sie auch mit den Orakeln von Dodona und Olympia in Verbindung gebracht. Durch die Bezugnahme auf Gaia drückt sich der Anspruch der Orte auf Alter und Authentizität aus.
      Im Poliskult ist die Verehrung Gaias selten und meist untrennbar mit der Verehrung Demeters verbunden. Wenn sie aber verehrt wurde, dann mit ungewöhnlichen Riten. Geopfert wurden ihr meist schwarze Tiere und Getreide, wie auch den anderen chthonischen Göttern . Bei Trockenheit wurde sie als Gaia Karpophoros als Vermittlerin zu Zeus angerufen.
      In Athen wurde Gaia als Kinderernährerin verehrt. König Erichthonios soll eingeführt haben, dass deshalb vor jedem Opfer ein Voropfer an Gaia Kourotrophos gebracht wird. Vermutlich bestand dieses Voropfer aus Getreide und Honig. Sie hatte einen Altar im Pandroseion , dem Heiligtum des Pandrosos auf der Akropolis . Mit Pandrosos und Athene Polias bildete sie eine Trias , der von den athenischen Amtsträgern geopfert wurde. Archäologische Befunde legen nahe, dass für sie und Pandrosos an den Panathenäen je ein Stuhl aufgestellt wurde, um sie an den Feierlichkeiten teilhaben zu lassen

  • Sources 
    1. [S5915] Stammbaum der griechischen Mythologie, Thomas Felkel, e9326571@stud4.tuwien.ac.at, (http://stud4.tuwien.ac.at/~e9326571/stammbaum/).


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