Uranos

Uranos[1]

Male - Yes, date unknown    Has 4 ancestors and more than 100 descendants in this family tree.

Personal Information    |    Notes    |    Sources    |    All

  • Name Uranos  
    Relationshipwith Francis Fox
    Gender Male 
    Died Yes, date unknown 
    Person ID I423937  Geneagraphie
    Last Modified 19 Mar 2010 

    Father Akmon,   d. Yes, date unknown 
    Mother Gaia,   d. Yes, date unknown 
    Family ID F228734  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 1 Gaia,   d. Yes, date unknown 
    Married
    • Kinder
      1-12 Titanen (sowie die erste vier Kinder von Iapetos)
      13-15 Kyklopen
      16-18 Hekatoncheiren

      Die Titanen bilden das älteste Göttergeschlecht der Theogonie der griechischen Mythologie
      Die ersten Kinder, die Gaia dem Uranos gebar, die Zyklopen und Hekatoncheiren , waren diesem von Anfang an verhasst, so dass er sie in die inneren Höhlungen der Erde (den Tartaros ) verbannte und (nach Hesiod : Theogonie ) Freude an diesem schlimmen Werk empfand. Da Gaia darunter litt, versteckte sie die folgenden Kinder, brachte den grauen Stahl hervor, machte daraus eine Sichel und überreichte ihnen diese, damit sie ihn bestraften. Der jüngste der Titanen, Kronos folgte dem Wunsch seiner Mutter Gaia und entmannte Uranos , da dieser als erster eine schlimme Tat ersonnen habe. Die „Männlichkeit" des Uranos warf er ins Meer, und aus dem blutigen Schaum, der um die unsterbliche Haut herum entstand, wuchs Aphrodite heraus.
      Damit fand die Urzeugung zwischen Himmel und Erde ihr Ende: Der Himmel näherte sich fortan der Erde nicht mehr zur allnächtlichen Begattung. Mit der Herrschaft des Kronos jedoch begann ein Goldenes Zeitalter , in dem noch Honig aus den Eichen floss, und das anhielt, bis Kronos von Zeus besiegt wurde.
      Hedios erzählt, dass nach dem Sieg des Zeus über Kronos und der Freilassung aller von Uranos und Kronos gefangen gehaltenen oder verschlungenen Kinder zwischen den Titanen auf dem Gipfel des Berges Othrys und den neuen Göttern auf dem Olymp ein heftiger Kampf entbrannte, der erst entschieden werden konnte, als Gaia letzteren verriet, wie der Sieg zu erringen sei: Die Hundertarmigen sollten vom äußersten Rand des Erdkreises zur Hilfe herbeigeholt werden und mit Nektar und Ambrosia bewirtet werden - und tatsächlich sagten diese nach dieser göttlichen Bewirtung ihren Beistand zu. Als der Kampf zwischen Göttern und Titanen neu entbrannte, bewarfen die Hundertarmigen die Titanen mit Steinen, sodass sie unter diesen begraben wurden. Schließlich auch noch gefesselt wurden sie in den Tartaros gestoßen, von wo sie niemals mehr entkommen können, da Poseidon eine eherne Tür baute und die Hundertarmigen diese nun bewachen.
      Okeanos und Helios sowie alle Titaninnen sollen an diesem Kampf nach anderen Angaben nicht beteiligt gewesen sein, so dass die Olympier letztlich nur gegen vier Titanen kämpften, was uns wiederum zeigen würde, wie stark sie tatsächlich waren - zumal Okeanos selbst manchmal als stärkster der Titanen bezeichnet wird

      Die Hekatoncheiren missfielen dem Uranos als hässliche Wesen mit 100 Armen und 50 Köpfen dermaßen, dass er sie fesselte und wie auch die Kyklopen wieder in den Bauch der Mutter Erde zurück stieß, so dass Gaia sich vor Schmerzen krümmte. Gaia bat die Titanen , jene Kinder, die sie jetzt im Geheimen zur Welt gebracht hatte, ihren Gatten zu entmannen. Kronos tat dies, beließ die Hundertarmigen aber an ihrem Ort.
      Nachdem Zeus seinen Vater Kronos besiegt hatte, befreite er endlich auch die drei Hundertarmigen. Sie halfen ihm schließlich im Kampf gegen die Titanen, indem sie diese mit ihren vielen Armen so lange mit Steinen bewarfen, bis sie besiegt waren. Die Titanen wurden in den Tartaros gestoßen und die Hundertarmigen von Zeus als dessen treue Wächter davor gesetzt.
      Briareos trägt auch den Namen Aigaion und war nach Ovid der erste Meeresgott .

      Kyklopen (von griech. kyklops, "Kreisauge") oder Zyklopen (Eindeutschung aus dem späteren lat. cyclops) waren die Riesen der griechischen Mythologie mit nur einem Auge auf der Stirn. Sie sind die Söhne des Uranos und der Gaia . Sie bekamen die Namen Brontes, Steropes und Arges. Wie alle Kinder des Uranos wurden auch die Kyklopen in der Erde eingeschlossen. Zeus befreite sie und erhielt dafür von ihnen Blitz und Donner. Sie halfen ihm im Kampf gegen die Titanen . Artemis erhielt von den Kyklopen den Bogen, den sie zur Jagd benutzte.
      Die Kyklopen wurden von Apollon getötet, als dieser sich an Zeus für den Tod seines Sohnes Asklepios rächte. Asklepios hatte mehrere Tote wieder auferstehen lassen und war dafür von Zeus mit dem Blitz getötet worden. Die bekannteren Kyklopen, denen Odysseus auf seiner Irrfahrt durch das Mittelmeer ( Odyssee ) begegnete, waren die Söhne des Poseidon . Besonders mit Polyphem hatten Odysseus und seine Mannen große Schwierigkeiten.
      In noch späterer Sage erscheinen sie als Gehilfen des Hephaistos , die im Innern des oder der ebenfalls vulkanischen Liparischen Inseln dem Zeus Blitze und Donnerkeile und den Göttern und Heroen Waffen schmiedeten. Eine weitere Ausbildung der Sage findet man in der Erwähnung der Kyklopen, die nach Strabon aus Lykien kamen und in Tiryns und Mykene Mauern und andere Bauwerke errichteten, welche unter dem Namen „Zyklopische Mauern" bekannt waren.
      Historiker und Mythenforscher nehmen heute allgemein an, dass der frühzeitliche Fund von Elefantenschädeln in Nordafrika oder auf den Mittelmeer-Inseln durch südeuropäische Seeleute und Händler die Legende von den einäugigen Riesen begründete, da die große Nasenöffnung des Schädels leicht fälschlicherweise als eine einzelne große Augenhöhle interpretiert werden kann. Auch einige antike figürliche Darstellungen des Kyklopenkopfes zeigen erstaunliche Ähnlichkeiten zur Schädelstruktur von Elefanten. Neben verschiedenen großen Elefantenarten, die in prähistorischer Zeit auf einigen Mittelmeerinseln lebten, gab es auch eine ganze Reihe von Zwergelefanten verschiedener Größen, etwa auf Malta, Kreta, Zypern oder in Sizilien. Viele dieser Arten wurden mit großer Wahrscheinlichkeit neben anderen endemischen Insel-Formen wie Zwerg-Hirschen und Zwerg-Nilpferden zum Teil erst relativ spät vom Menschen ausgerottet. Selbst die Schädel sehr kleiner Zwergelefanten-Arten waren deutlich größer als die eines Menschen, was dann in deutlich übermenschengroßen Kyklopen-Darstellungen resultierte. Funde solcher Elefanten stammen häufig aus Höhlen, in die die Tiere hineinfielen, was dazu führte, dass ihre Überreste gut erhalten bleiben konnten. Dies ist auch insofern interessant, als zum Beispiel Polyphem in einer Höhle lebte, hier bildeten möglicherweise in Höhlen gefundene Elefanten-Fossilien die Ursprünge dieses Mythos. Die meisten alten Kyklopen-Darstellungen zeigen diese Monster 3-5 m groß, was auch eher dafür spricht, dass Schädelfunde von Zwergelefanten und nicht großer Arten wie etwa Deinotherien , die Ursprünge dieser Mythengestalten bildeten.
      Gleichwohl ist anzumerken, dass es seltene Missbildungen beim Menschen gibt, die zu einem kyklopenhaften Erscheinungsbild führen, in aller Regel aber nicht lebensfähig sind.
      Von Künstlern wurden die Kyklopen als Riesen mit einem einzelnen großen Auge auf der Stirn dargestellt, doch oft so, dass darunter auch die Augen an der gewöhnlichen Stelle wenigstens angedeutet waren (Relief des kapitolinischen Museums, Kyklop in der Schmiede des Hephästos).
    Children 
     1. Kronos,   d. Yes, date unknown
     2. Okeanos,   d. Yes, date unknown
     3. Koios,   d. Yes, date unknown
     4. Kreios,   d. Yes, date unknown
     5. Iapetos,   d. Yes, date unknown
     6. Hyperion,   d. Yes, date unknown
     7. Rhea,   d. Yes, date unknown
     8. Theia,   d. Yes, date unknown
     9. Mnemosyne,   d. Yes, date unknown
     10. Themis,   d. Yes, date unknown
     11. Thetys,   d. Yes, date unknown
     12. Phoibe,   d. Yes, date unknown
     13. Brontes,   d. Yes, date unknown
     14. Steropes,   d. Yes, date unknown
     15. Arges,   d. Yes, date unknown
     16. Briareos,   d. Yes, date unknown
     17. Kottos,   d. Yes, date unknown
     18. Gyes,   d. Yes, date unknown
     19. Dione,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 19 Mar 2010 
    Family ID F228724  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 2 Thalassa,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Aphrodite,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 19 Mar 2010 
    Family ID F292664  Group Sheet  |  Family Chart

    Married
    • 1-3 Erinyen
      4-42 Giganten
      43-51 Meliaden

      Erinyen oder Erinnyen (bei den Griechen auch als Maniai, „die Rasenden", später als Eumeniden (grch.: bei den Römern als Furien bezeichnet - sind in der griechischen Mythologie eine Gruppe von Rachegöttinnen des Mutterrechts. Alekto , „die Unaufhörliche" (bei ihrer Jagd), Megaira (deutsch auch „Megäre"), „der neidische Zorn", und Tisiphone (auch: Teisiphone), „die Vergeltung" oder „die den Mord Rächende". Letztere wird auf griechischen Amphoren häufig mit Hundekopf und Fledermausschwingen dargestellt. Der Beiname Eumeniden, die Wohlmeinenden, wurde ihnen nach Aischylos Die Eumeniden im Ergebnis des Verfahrens gegen Orestes verliehen, nachdem sie ihr Amt und ihre Macht verloren hatten. Wahrscheinlich ist darin auch ein Rest der ursprünglichen Bedeutung zu sehen: Sie standen in altem matriarchalem Kontext in Zusammenhang mit Totenkult und auch mit Fruchtbarkeitsthematik.
      Nach Hesiod Theogonie wurden die Erinyen von Gaia geboren, nachdem der Titan Kronos seinen Vater Uranos mit einer Sichel entmannte. Aus dem Zeugungsglied, das ins Meer fiel, erwuchs Aphrodite; aus dem Blut aber, das auf die Erde tropfte, entstanden außer Giganten und melischen Eschennymphen auch die Erinnyen.
      Nach anderen Erzählungen waren sie Töchter der Nacht (Nyx ) oder aber auch Töchter der Gaia und des Skotos , der „Dunkelheit". Den Orphikern galten Hades und Persephone als Eltern der Erinyen.
      Bei Homer und in der späteren griechischen Mythologie stellten die Erinyen Rachegöttinnen bzw. Schutzgöttinnen der sittlichen Ordnung dar. Zu furchtbaren Werkzeugen der Rache wurden sie insbesondere, wenn es zu Mord (v. a. an Blutsverwandten ), zu Verbrechen an Eltern oder älteren Menschen, zu Meineid , aber auch, wenn es zu Verletzungen der geheiligten Bräuche gekommen war: als Personifizierungen der Verfluchungskraft (besonders der Verfluchung durch Vater und Mutter) und des Racheanspruchs Ermordeter. So verfolgten sie Orestes nach seinem Muttermord und trieben ihn in die Raserei. Die Ansprüche der Mütter wurden unter allen Umständen und zuerst von ihnen verteidigt, aber auch die der Väter und der älteren Brüder, so dass es Orestes nicht half, Klytaimnestra auf Befehl des Gottes Apollon umgebracht zu haben - hätte er es nicht getan, hätte Apollon trotz allem die Erinyen auf Orestes gehetzt. Apollon unterstützt all die Charaktere, die durch ihre Mutter leiden mussten (nicht nur Orestes, ein weiteres Beispiel ist König Ödipus). Erst durch Pallas Athene und die Unterstützung Apollons wurde Orestes auf dem Athener Gericht freigesprochen, ohne dass das der allgemeinen Verehrung der Erinyen Abbruch getan hätte. Seither verehrte man die Erinnyen in Athen - jedoch nicht unter ihrem alten Namen, sondern als die Eumeniden („Wohlgesinnten").
      Die in der Unterwelt hausenden Erinyen werden als alte, aber jungfräuliche Vetteln beschrieben, deren Hautfarbe schwarz war; sie kleideten sich in graue Gewänder, die Haare waren Schlangen, ihr Geruch war unerträglich und aus ihren Augen floss giftiger Geifer oder Blut.
      Die Erinyen konnten auch als eine einzige - Erinys, „Rache" - angerufen werden. Diese war damit zusammen mit Dike , „Gerechtigkeit", und Poena , „Strafe", eine der drei Helferinnen der Nemesis .
      In der Orestie des Aischylos spielen die Erinyen als Rachegöttinen der Unterwelt eine wichtige Rolle. (Dritte Tragödie der Trilogie: Die Eumeniden)

      Giganten
      Nach der ältesten Überlieferung, der Theogonie des Hesiod , entstanden die Giganten ebenso wie die Erinyen und die Eschennymphen aus den Blutstropfen, die zur Erde fielen, als Kronos seinen Vater Uranos entmannte. Die Mutter der Giganten ist die Göttin Gaia , die personifizierte Erde in der griechischen Mythologie. Bei Apollodor gebiert Gaia die Giganten aus Ärger über die Titanen , die Vaterschaft des Uranos wird lediglich erwähnt.
      Bei Bakchylides , Diodor , Ovid , Vergil und Nonnos wird nur ihre Mutter Gaia genannt. Einerseits deshalb, weil Gaia ihre Kinder auch ohne einen Vater aus sich selbst gebären kann, andererseits weil die Giganten in der Gigantomachie von ihrer Mutter unterstützt werden, ihr Vater aber nicht mehr vorkommt. In der Beschreibung Griechenlands von Pausanias wird nur ihr Vater Uranos genannt, um die verwandtschaftliche Beziehung der Giganten zu den Titanen und den Olympischen Göttern zu verdeutlichen. Hyginus nennt den Namen Ge für Gaia als die Mutter der Giganten, jedoch Tartaros als ihren Vater.
      Laut Hesiod waren die Giganten „hell von Waffen umblinkt, langragende Speer' in den Händen." Apollodor beschreibt sie als unübertroffen in ihrer Größe und Kraft, von furchterregender Erscheinung und mit Schlangenschuppen an den Unterschenkeln. Nach Claudian waren mit sie Keulen, Baumstämmen und Felsblöcken bewaffnet und nach Ovid konnten sie mit ihren Kräften sogar Berge übereinander türmen, Diodor und Gaius Valerius Flaccus erwähnen nur ihre ungeheuerliche Größe. Als König und Anführer der Giganten nennt Homer den Eurymedon .
      Ein Motiv, das häufig in den bildenden Künsten dargestellt wurde, waren Giganten mit Beinen, die in Schlangenkörper auslaufen, wie auch Ovid sie beschreibt. Die bekannteste Darstellung ist das Gigantenfries des Pergamonaltars , das den Kampf der Giganten gegen die Olympischen Götter während der Gigantomachie zeigt. Pausanias hingegen hält die Vorstellung von Schlangen anstatt Füßen für absurd. Nonnos wiederum beschreibt sie mit Schlangenhaaren und zweihundert Händen.

      Sie galten insbesondere als Söhne ihrer Mutter Gaia, die sie in ihrem Kampf gegen die Olympier unterstützte. Dieser Kampf zwischen Giganten und Olympiern wird als Gigantomachie bezeichnet. Der Sieg sollte den Olympiern nur durch die Hilfe sterblicher Wesen möglich sein, weil Giganten durch Götterhand nicht sterben können. Diese Hilfe kam den Olympiern durch Dionysos und Herakles , beides Söhne des Zeus , die er mit sterblichen Müttern gezeugt hatte, wobei insbesondere Herakles entscheidend zum Sieg gegen die Giganten beitrug.
      Ein Wunderkraut, das Gaia wachsen ließ, sollte den Giganten allerdings gegen die Götter helfen, da sie dadurch auch von Sterblichen nicht getötet werden könnten. Als Zeus davon erfuhr, verbot er Eos , dem Morgenlicht, Selene , dem Mond, und Helios , der Sonne, den Kindern des Titanenpaares Hyperion und Theia , zu scheinen, bis er dieses selbst gefunden hatte.

      Die Namen der Giganten werden in mehreren Quellen genannt. Die älteste ist die Odyssee , worin der Anführer der Giganten Eurymedon erwähnt wird. Einige Namen sind auch auf attischen Vasen des 6. Jahrhunderts v. Chr. erhalten. Vergil und Properz sind nach Homer die ersten Schriftsteller, bei denen Giganten namentlich erwähnt werden. Die erste Quelle, die eine Namensliste enthält, ist die Bibliotheke . Pausanias nennt in seinen Reisen in Griechenland vereinzelt Namen, die zum Teil auf lokale Übernahmen des Gigantenmythos zurückzuführen sind. Daneben sind noch die Namenslisten bei Hyginus und bei Nonnos überliefert.
      Die Giganten wurden bereits von einigen spätantiken Autoren mit den Titanen verwechselt. Hyginus führt dem entsprechend auch Titanen unter den Giganten auf, namentlich Astraios , Iapetos , Koios und Pallas . Die Gigantomachie scheint hier als eine bloße Nachahmung der Titanomachie verstanden worden zu sein. Auch der Aloide Otos wird von Hyginus zu den Giganten gezählt. Der Name seines Bruders Ephialtes ist der gleiche wie der des schon bei Hesiod genannten Giganten Ephialtes . Dazu schließt sich in älteren Erzählungen der Angriff der Aloiden auf den Olymp direkt an die Gigantomachie an, sodass hierbei von einer Verwechslung ausgegangen werden kann. Auch das Ungeheuer Typhon , das Hesiod noch als eigenständige Figur beschreibt, wird von Hyginus den Giganten zugeschlagen. Nonnos beschreibt den Typhon der älteren Autoren, nimmt den Namen aber zusätzlich in die Auflistung der Giganten mit auf.

      Den Giganten wurde von einigen Autoren der Beiname Gegeneis gegeben, der Erdgeborene bedeutet. Als Substantiv verwendet, wurde der Beiname auch als alleinige Bezeichnung für die Giganten gebraucht.

      Eschennymphen, auch melische Nymphen oder Meliaden (= „Esche") genannt, sind in der griechischen Mythologie Nymphen , die in Eschen leben. Oft werden sie allgemein den Dryaden als Baumnymphen zugeordnet, obwohl diese eigentlich die Nymphen der Eichen sind.
      Entstanden sind sie, gemäß der Theogonie des Hesiod aus dem Blut, das auf Gaia fiel, als der Titan Kronos seinen Vater Uranos entmannte. Neben den Eschennymphen wurden auch so die Giganten und die Rachegöttinnen, die Erinyen , geschaffen.
    Children 
     1. Alekto,   d. Yes, date unknown
     2. Megaira,   d. Yes, date unknown
     3. Tisiphone,   d. Yes, date unknown
     4. Agasthenes,   d. Yes, date unknown
     5. Agrios,   d. Yes, date unknown
     6. Aigaion,   d. Yes, date unknown
     7. Alkyoneus,   d. Yes, date unknown
     8. Alpus,   d. Yes, date unknown
     9. Astraios,   d. Yes, date unknown
     10. Athos,   d. Yes, date unknown
     11. Damasen,   d. Yes, date unknown
     12. Echion,   d. Yes, date unknown
     13. Emphytos,   d. Yes, date unknown
     14. Enkelados,   d. Yes, date unknown
     15. Ephialtes,   d. Yes, date unknown
     16. Euboios,   d. Yes, date unknown
     17. Euphorbos,   d. Yes, date unknown
     18. Euryalos,   d. Yes, date unknown
     19. Eurymedon,   d. Yes, date unknown
     20. Eurytos,   d. Yes, date unknown
     21. Gration,   d. Yes, date unknown
     22. Hippolytos,   d. Yes, date unknown
     23. Hopladamus,   d. Yes, date unknown
     24. Hyperbios,   d. Yes, date unknown
     25. Iapetos,   d. Yes, date unknown
     26. Khtonion,   d. Yes, date unknown
     27. Klytios,   d. Yes, date unknown
     28. Koios,   d. Yes, date unknown
     29. Mimas,   d. Yes, date unknown
     30. Oranion,   d. Yes, date unknown
     31. Otos,   d. Yes, date unknown
     32. Pankrates,   d. Yes, date unknown
     33. Pallas,   d. Yes, date unknown
     34. Peloros,   d. Yes, date unknown
     35. Polybotes,   d. Yes, date unknown
     36. Porphyrion,   d. Yes, date unknown
     37. Rhoikos,   d. Yes, date unknown
     38. Theodamas,   d. Yes, date unknown
     39. Theomises,   d. Yes, date unknown
     40. Thoon,   d. Yes, date unknown
     41. Thurius,   d. Yes, date unknown
     42. Typhon,   d. Yes, date unknown
     43. Helice,   d. Yes, date unknown
     44. Cynosura,   d. Yes, date unknown
     45. Arethusa,   d. Yes, date unknown
     46. Ide,   d. Yes, date unknown
     47. Krime,   d. Yes, date unknown
     48. Britho,   d. Yes, date unknown
     49. Celaeno,   d. Yes, date unknown
     50. Adrastea,   d. Yes, date unknown
     51. Glauke,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 17 Oct 2009 
    Family ID F227183  Group Sheet  |  Family Chart

  • Notes 
    • Gott und Personifikation des Himmels.

      Uranos ist einer der Protogenoi , der ältesten Götter der Elemente und der Erstgeborene der Gaia (), den sie ohne Begattung durch Eros im Schlafe hervorbrachte, „dass er sie immer umgebe und dass er auf ewige Zeit der seligen Götter sichere Wohnung sei" ( Hesiod , Theogonie ). Mit Uranos kam das männliche Element in die Welt.
      Andere Quellen behaupten eine andere Abstammung von Uranos, so hat er einen Zweitnamen (griech. Akmonides - „Sohn des Akmon " (‚der Unermüdliche', akamatos); lat. Coelus Acmonides):
      Akmon ( Aither ); - Alkman Fragment 61, Kallimachos Fragment 498;
      Aether & Gaia; - Titanomachia Fragment 2;
      Aether & Hemera ; - Hyginus in seinem Vorwort und Cicero in seinem Werk De Natura Deorum;
      Nyx ; - Entsprechend den Orphik -Hymnen war Uranos der Sohn der personifizierten Nacht.

      Mit seiner Mutter Gaia hat Uranos viele Nachkommen; erst die Titanen , drei Kyklopen und drei Hekatoncheiren . Alle diese Kinder sind ihm verhasst, er verbarg sie in der Tiefe der Erde, im Tartaros - nach Michael Köhlmeier stieß er diese mit seinem riesigen Phallus immer wieder in Gaia, die ja für die Erde steht, zurück. Diese böse Tat erfreute ihn, so erzählt es Hesiod. Und sie erboste Gaia, die daraufhin den „grauen Stahl" ( Adamas , das „Unbezwingliche", dem Menschen nicht zugängliche Metall) hervorbrachte, um daraus eine gewaltige Sichel (harpe) zu fertigen, und ihre Söhne anstiftete, den Vater zu bekämpfen. Alle erschraken, doch der Titan Kronos erklärte sich schließlich bereit, diese Aufgabe zu übernehmen, da Uranos tatsächlich als erster eine schändliche Tat ersonnen habe.
      Als Uranos das nächste Mal zu Gaia stieg und bei ihr lag, entmannte ihn Kronos mit dieser Sichel - die in anderen Erzählungen aus Feuerstein gewesen sein soll. Aus den Blutstropfen, die auf die Erde fielen, gebar Gaia die drei Furien ( Erinyen ), die Giganten und die Meliaden (Meliai - die Melischen Nymphen - Eschennymphen - Dryaden , die Dämonen der Rache und rohen Gewalt). Seither verfolgen die Erinyen jede Verletzung mütterlicher Ansprüche, selbst wenn diese nicht gerechtfertigt sind, in weiterer Folge aber auch jede Verletzung einer Rangordnung, die durch eine Blutsverwandtschaft bedingt ist.
      Aus dem Samen des abgeschnittenen Geschlechts, welches ins Meer fiel, entstand Aphrodite . Kronos übernahm die Weltherrschaft , bis auch er von seinem Sohn Zeus gestürzt wurde.
      Mit der Erzählung der Entmannung des Uranos nimmt die Urzeugung zwischen Himmel und Erde in der griechischen Mythologie ihr Ende und Uranos selbst spielt in den weiteren Erzählungen keine Rolle mehr. Von seinen Nachkommen haben die Titanen die größte Bedeutung, denn von ihnen stammen auch die späteren olympischen Götter ab.

  • Sources 
    1. [S5915] Stammbaum der griechischen Mythologie, Thomas Felkel, e9326571@stud4.tuwien.ac.at, (http://stud4.tuwien.ac.at/~e9326571/stammbaum/).


Home Page |  What's New |  Most Wanted |  Surnames |  Photos |  Histories |  Documents |  Cemeteries |  Places |  Dates |  Reports |  Sources