Salomon Oppenheim, Jr.

Salomon Oppenheim, Jr.

Male 1772 - 1828  (56 years)    Has 2 ancestors and 94 descendants in this family tree.

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  • Name Salomon Oppenheim 
    Suffix Jr. 
    Born 1772  Judengasse, Bonn Find all individuals with events at this location 
    Gender Male 
    Died 8 Nov 1828 
    Person ID I370550  Geneagraphie
    Last Modified 21 Feb 2007 

    Father Hertz Salomon Oppenheim, Sr.,   d. Yes, date unknown 
    Siblings 1 sibling 
    Family ID F199878  Group Sheet  |  Family Chart

    Family Deigen Levi,   b. 1775,   d. 25 Mar 1842  (Age 67 years) 
    Married 1792 
    Children 
     1. Helene Oppenheim,   b. 1798,   d. 25 Jan 1891  (Age 93 years)
     2. Betty Oppenheim,   d. Yes, date unknown
     3. Marianne Oppenheim,   d. Yes, date unknown
     4. Simon von Oppenheim,   b. 15 Jun 1803, Köln, Nordrhein-Westfalen, D Find all individuals with events at this location,   d. 24 Dec 1880, Köln, Nordrhein-Westfalen, D Find all individuals with events at this location  (Age 77 years)
     5. Abraham von Oppenheim,   b. 24 May 1804,   d. 9 Oct 1878  (Age 74 years)
     6. Eva Oppenheim,   b. 25 Aug 1805,   d. Yes, date unknown
     7. Carolina Oppenheim,   d. Yes, date unknown
     8. Dagobert Oppenheim,   b. 25 Jul 1809,   d. 25 Jul 1889, Rigi-Kaltbad, CH Find all individuals with events at this location  (Age 80 years)
     9. Charlotte Oppenheim,   d. Yes, date unknown
     10. Arnold Oppenheim,   b. 16 Jan 1813,   d. Yes, date unknown
     11. Alexander Oppenheim,   b. 27 Dec 1814,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 17 Mar 2002 
    Family ID F146697  Group Sheet  |  Family Chart

  • Photos
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  • Notes 
    • Bankhaus Sal. Oppenheim & Cie., das 1789 von Salomon Oppenheim in Bonn gegründet wurde und seit 1798 in Köln ansässig ist. Schon früh suchte die Bank die Verbindung zu Kölner Kaufleuten. Als Salomon Oppenheim 1822 zum Königlich Preußischen Oberhofagenten berufen wurde, stattete er seine Söhne Simon und Abraham Oppenheim mit der Generalvollmacht über das Geschäft aus.
      Das Bankhaus verfügte als einzige linksrheinische Bank über gute Kontakte zur französischen Finanzwelt, insbesondere zum Hause Rothschild. Der Geschäftsbereich der Bank dehnte sich in den 30er Jahren auch auf den Eisenbahnbau (Rheinische Eisenbahn, Köln-Mindener Eisenbahn), den Bergbau und die Schwerindustrie (Stolberger Zink, Vereinigungsgesellschaft Wurmrevier), das Versicherungswesen (Colonia) und die Textilindustrie aus. Die Bank gehörte oft zu den Hauptinitiatoren dieser Unternehmen und wirkte als Kreditgeber und Großaktionär auf deren Entwicklung ein. Zudem übte sie durch Sitz und Stimme in den Aufsichtsräten der Unternehmen zusätzlichen Einfluss aus.

      Familie Oppenheim
      Jakob Oppenheim ist das erste Mitglied dieser bis heute berühmten Familie.Er kam wohl zwischen 1720 und 1724 nach Bonn und war als Hoflieferant unter Kurfürst Clemens August tätig. Er stiftete für die Synagoge in Bonn eine Torakrone und einen Toravorhang zu Ehren des Kurfürsten. Jakob starb 1760.
      Salomon Oppenheim junior, kurkölnischer Hoffaktor, gründete 1789 sein Bankhaus in Bonn darauf und verlegte es nach der Auflösung des Kurstaates 1801 nach Köln, wo er Mitbegründer der neuen jüdischen Gemeinde werde. Sein Bruder Abraham (1777-1853) war Kaufmann und betrieb in Bonn ein Ellen- und Manufakturwarengeschäft. Er ist hier begraben.
      Das Bankhaus in Köln entwickelte sich mehr, und mehr und die Familie Oppenheim engagierte sich mit Investitionen in vielen Bereichen, z. B. am Kölner Dom,der Kinderklinik, dem Walltaf-Richarz-Museum usw. In der Nazizeit rettete ein Freund der Familie, Dr. Robert Pferdmenges, die jüdische Bank mir seinem guten Namen. Das Bankhaus Oppenheim ist heute eine spezialisierte Privatbank.

      Die Kölner Bankiers
      Oppenheim: Simon Oppenheim (1803-1880),
      Abraham Oppenheim (1804-1878),
      Dagobert Oppenheim (1809-1889), in:
      Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien, Bd. 13, Münster/Westf. 1986, 171-202

      Die Söhne Abraham und Simon bauten die Bank zu einer der bedeutenster rheinischen Banken aus und
      beteiligten sich an zahlreichen Industrie- und Versicherungsgründungen im Rheinland . Sie
      arbeiteten eng mit anderen Banken zusammen (u.a. Rothschild). Die beiden anderen Söhne Armold und
      Alexander begründeten die Oppenheim - de la Pavra- Bank in Amsterdam (1856 zusammengebrochen)
      Mitgründer von u.a.:
      - Rheinische Seefahrtsgesellschaft 1838 (Simon: Dir. 1838- 1866)
      - 1837 Reinische Eisenbahngesellschaft
      - Köln- Mindener- Eisenbahn (1843-47 gebaut - hauptsächlich durch Oppenheim finanziert, 1880
      verstaatlicht)
      - 1879 Kölner Unfall- Versicherung
      - Mitgründer Rheinbraun, Harpener (1899- 15 %)
      1870: reichste Familie/Köln


      had established in Cologne the famous banking house of Sal Oppenheim Jr. & Cie. The bank had played an important role in the industrialization of the Rhein-Ruhr region, especially through its involvement in financing the construction of railway and waterway communications and the development of the coal and steel industries.

      Philipp Gompertz, ein Vetter Salomon Oppenheims, wird Teilhaber des Bankhauses
      1. Januar 1821 Philipp Gompertz tritt als Teilhaber aus der Firma aus und gründet sein eigenes Wechselgeschäft, das aber schon fünf Jahre später die Zahlungen einstellen muss. Samuel Wolff übernimmt erneut eine Einlage, nun in Höhe von 500.000 Francs. Nach dem Tode Wolffs wird dessen Erben 1838 die letzte Teilschuld über 50.000 Taler zurückgezahlt. Damit gehört das Bankhaus der Familie Oppenheim erstmals allein.

      1822 zum Kgl. preußischen Oberhofagenten ernannt. Dieser Titel ist ein Trostpflaster, nachdem seine Bewerbung um den Titel des Kommerzienrats wegen antijüdischer Vorbehalte gescheitert war. Dennoch ist diese Auszeichnung des preußischen Königs für den vornehmsten jüdischen Bürger der Stadt Köln eine Ehre und unterstreicht die Bonität und Kreditfähigkeit des Bankhauses.

      Dessen Gesamtvermögen beläuft in 1828 sich auf 220.751,28 Taler. Die Gemäldesammlung wird auf 3.846 Taler taxiert; das Klettenberger Gut, eine Sommerresidenz, wird mit 15.686 Talern aufgeführt, während das Wohnhaus in der Großen Budengasse einen Schätzwert von 16.000 Talern besitzt.

      - 1808 reichster Jude in Köln)
      - 1822 Königlicher Oberhofagent
      - 1822 1. Jude in der Handelskammer Köln
      - 1818 Rheinschiffahrt- Assekuranz u.a. mit Herstatt und Stein gegründet (später: Agrippina)
    • Wikipedia


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