King Sven II. Estridsen af Danmark, II

King Sven II. Estridsen af Danmark, II

Male Abt 1019 - 1076  (~ 57 years)    Has more than 100 ancestors and more than 100 descendants in this family tree.

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  • Name Sven II. Estridsen af Danmark 
    Prefix King 
    Suffix II 
    Relationshipwith Adam
    Born Abt 1019 
    Gender Male 
    Died 29 Apr 1076 
    Siblings 4 siblings 
    Person ID I16169  Geneagraphie
    Last Modified 3 Jan 2012 

    Father Ulf Thorgilsson,   b. 967, Halland, Sweden Find all individuals with events at this location,   d. 22 Sep 1027  (Age 60 years) 
    Mother Princess Estrid Svendsdatter af Danmark,   b. 997, Denemarken Find all individuals with events at this location,   d. 9 May 
    Family ID F5263  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 1 Thora Thorbergsdatter,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Magnus von D√§nemark,   d. Yes, date unknown
     2. Harald IV. Hein,   d. 17 Apr 1080
     3. Konge Oluf I Hunger Svendsson af Danmark,   d. 18 Aug 1095
     4. King Erik I. (II.) der Gute af Danmark,   b. Abt 1070,   d. 10 Jul 1103  (Age ~ 33 years)
     5. Svend von D√§nemark,   d. 1104
     6. Niels von D√§nemark,   d. 1134
     7. Thorgils von D√§nemark,   d. Yes, date unknown
     8. Sigurd von D√§nemark,   d. Yes, date unknown
     9. Benedikt von D√§nemark,   d. Abt 1086
     10. Biorn von D√§nemark,   d. 1100
     11. Guttorm von D√§nemark,   d. Yes, date unknown
     12. Eymund von D√§nemark,   d. Yes, date unknown
     13. Ulf von D√§nemark,   d. Yes, date unknown
     14. Ragnhild af Danmark,   d. Yes, date unknown
     15. Helene (Gunhild) von D√§nemark,   d. Yes, date unknown
     16. Sigrid von D√§nemark,   d. Aft 1066
    Last Modified 19 Mar 2010 
    Family ID F8130  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 2 Gundhild Anundsdotter 
    Children 
     1. King Knud af Sverige, IV, 'der Heilige',   b. Abt 1037,   d. 10 Jul 1086  (Age ~ 49 years)
    Last Modified 3 Jan 2012 
    Family ID F1293714  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 3 Gunnhild Sveinsdottir,   d. Aft 1050 
    Children 
     1. Svend af Danmark,   b. 1053,   d. 1097  (Age 44 years)
    Last Modified 9 Jun 2007 
    Family ID F48465  Group Sheet  |  Family Chart

    Family 4 Ingirid Johnsdottir,   d. Yes, date unknown 
    Children 
     1. Ingirid Svendsdottir,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 9 Jun 2007 
    Family ID F48464  Group Sheet  |  Family Chart

  • Notes 
    • Sven Estridsson (d√§nisch: Svend Estridsen) (* um 1020; ‚Ć 1074) war ab 1047 K√∂nig von D√§nemark. Der Name ist ungew√∂hnlich, da es sich um ein Metronym handelt. Er war der Sohn des d√§nischen Jarls Ulf Thorgilsson von Sk√•ne und Estrid Svendsdatter, der Tochter von Sven Gabelbart. In Norwegen wurde er Sven Ulfsson genannt. Er wuchs bei K√∂nig Anund Jakob von Schweden auf und stand in Diensten von K√∂nig Hardeknut in England. Er wurde von K√∂nig Magnus dem Guten zum Jarl √ľber D√§nemark ernannt und folgte ihm im Krieg gegen die Wenden, wo er die Jomsburg zerst√∂rte, wobei der Obodritenk√∂nig Ratibor, ein Nakonide, fiel. Sp√§ter k√ľndigte Sven seine Loyalit√§t zu K√∂nig Magnus auf und lie√ü sich auf einem Thing in Viborg selbst zum K√∂nig w√§hlen. M√∂glicherweise wurde die Herrschaft von Magnus dem Guten bei der Aristokratie in D√§nemark als Fremdherrschaft empfunden und war daher wenig popul√§r. Daraufhin zog Magnus von Norwegen nach D√§nemark und vertrieb Sven von dort nach Schweden, wo er von K√∂nig Anund aufgenommen wurde. Von dort unternahm er immer wieder R√ľckeroberungsversuche. Da kam ihm zustatten, dass Harald Hardr√•de, der Onkel von K√∂nig Magnus, mit gro√üem Reichtum aus Konstantinopel nach Norwegen zur√ľckkam. Er beanspruchte als Bruder K√∂nig Olavs des Heiligen den Thron, den ihm Magnus nun verweigerte. Daraufhin verb√ľndete er sich in Schweden mit Sven Estridsson, und beide heerten in D√§nemark. Magnus bot ihm in einem Vergleich die H√§lfte des K√∂nigreichs und des Krongutes an. Harald akzeptierte und lie√ü Sven fallen. Damit war Sven Estridsson in D√§nemark isoliert. Er erlitt eine schwere Niederlage zur See. Magnus verfolgte ihn nach Sj√¶lland, wo er aber in Folge eines Sturzes mit dem Pferd starb. Noch auf dem Sterbebett √ľbertrug er die Herrschaft √ľber D√§nemark an Sven. Dieser Entscheidung widersetzte sich nun Harald Hardr√•de. Es kam im Fr√ľhjahr 1062 zu einer Schlacht an der M√ľndung des Flusses Nissan in der schwedischen Provinz Halland. Harald hatte an der K√ľste Hallands geheert, und Sven stellte ihn mit einer d√§nischen Flotte von 300 Schiffen, w√§hrend Harald √ľber allenfalls die H√§lfte verf√ľgte. Doch diese √úbermacht f√ľhrte zu keinem Sieg. Nach Snorris Bericht trug Harald den Sieg davon. Harald glaubte, Sven sei gefallen, doch dieser hatte sich an Land gerettet und Unterschlupf bei einem Bauern gefunden. Nach Snorri soll Sven, der von den Bauersleuten nicht erkannt worden sei, dabei von der Niederlage der D√§nen berichtet haben, worauf die B√§uerin erwidert habe, der K√∂nig hinke nicht nur, sondern sei auch feige. Feige sei er nicht, habe Sven erwidert, nur nicht siegreich. Untersuchungen am Skelett des in einem Pfeiler im Hochchor des Doms zu Roskilde eingemauerten Sven im Jahre 1911 haben erbracht, dass Sven zwar stattlich und hochgewachsen, aber seine linke H√ľfte nicht so entwickelt war, wie seine rechte, so dass er einen unregelm√§√üigen watschelnden Gang gehabt haben muss, was die Glaubw√ľrdigkeit der Saga erh√∂ht. Lange glaubte man, es handele sich bei dem Grab daneben um das Grab seiner Mutter Estrid. Dies konnte aber nach der DNA-Analyse 2003 ausgeschlossen werden. Wer die Frau ist, wei√ü man nicht. Es gibt Vermutungen, es handele sich um Margarethe Estrid, die Frau von Svens Sohn Harald Hen. Sven Estridsson war Zeitgenosse von Adam von Bremen und ist mit diesem auch zusammengetroffen. Dabei hat er diesem von seinen Kriegen und Erlebnissen und seinen Vorfahren erz√§hlt. Adam berichtet in seiner Geschichte Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum von Sven Estridsson und zeigt ihn in einem positiven Licht, insbesondere, weil er sehr gastfreundlich gewesen sei und sich sehr f√ľr die Ausbreitung des Christentums in Schweden und D√§nemark eingesetzt habe. Unter seiner Herrschaft wurde das Christentum in D√§nemark und besonders in Sk√•ne fest etabliert. Kirche und K√∂nig hatten in der Aufbauphase der Organisation von Kirche und Staat noch gemeinsame Interessen. Der Gegensatz kam erst auf, als D√§nemark in die nordeurop√§ische Interessensph√§re des r√∂misch-deutschen Kaisers geriet. Sven versuchte daher, D√§nemark vom Erzbistum Hamburgs zu l√∂sen, wogegen sich Adam von Bremen widersetzte. Das Bestreben, auch gegen√ľber Norwegen eine Selbst√§ndigkeit zu erwirken, f√ľhrte dazu, dass er als Gegengewicht zum norwegischen Nationalhiligen Olav versuchte, seinen Urgro√üvater Harald Blauzahn zum d√§nischen Nationalheiligen aufzubauen.[1] Als weitere Ma√ünahme kann seine starke Ann√§herung an den deutschen Kaiser gesehen werden, die Erzbischof Adalbert von Bremen 1053 vermittelte und in englischen Quellen den Verdacht begr√ľndete, er sei sogar Lehnsmann des Kaisers geworden. Zur Regelung seiner Nachfolge sandte er wahrscheinlich um 1072 seinen au√üerehelichen Sohn Magnus zur K√∂nigsweihe nach Rom. Dieser starb aber unterwegs. Auch hier ist das Bem√ľhen um eine st√§rkere Bindung an die Kirche als Element seiner Selbst√§ndigkeitspolitik zu erkennen. Das Verh√§ltnis zwischen D√§nemark und Schweden scheint gut gewesen zu sein. Im Streit mit Norwegen fand Sven immer schwedische Unterst√ľtzung. Es soll auch zu einer Grenzregelung zwischen den beiden L√§ndern durch K√∂nig Sven und dem schwedischen K√∂nig Emund den Alten gekommen sein, was aber heute bezweifelt wird, weil der Bericht dar√ľber ein Verfahren beschreibt, das erst viel sp√§ter angewendet wurde und eine Grenzregelung auch nicht dringlich war. Denn zwischen d√§nischen und schwedischen Siedlungen lagen weite unbewohnte Gebiete. Svend Estridsson wird als gelehrter Mann beschrieben und als Freund der Kirche, aber nicht besonders fromm und schon gar nicht mit einer Lebensf√ľhrung, wie sie Adam von Bremen als christliches Ideal verk√ľndete. In der Roskilde-Chronik aus den 30er Jahren des 12. Jahrhunderts hei√üt es, dass er viele S√∂hne und T√∂chter von verschiedenen Frauen gehabt habe. Er hatte zwar geheiratet, aber seine Ehefrau Gunhild Anundsdotter war die Tochter des Schwedenk√∂nigs Anund Jakob und soll mit ihm zu nah verwandt gewesen sein, so dass die Ehe von Adam von Bremen kirchlich annulliert wurde. Dies kann nur √ľber die unbekannte Frau von Anund der Fall sein. Von seinen neun S√∂hnen wurden f√ľnf K√∂nig √ľber D√§nemark.


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