King Theodebald d' Austrasia

King Theodebald d' Austrasia[1, 2, 3, 4]

Male Abt 534 - 555  (~ 21 years)    Has more than 100 ancestors but no descendants in this family tree.

Personal Information    |    Notes    |    Sources    |    All

  • Name Theodebald d' Austrasia 
    Prefix King 
    Relationshipwith Francis Fox
    Born Abt 534 
    Gender Male 
    Died 555 
    Person ID I15881  Geneagraphie
    Last Modified 14 Sep 2010 

    Father King Theodebert der Franken, I,   b. Abt 505,   d. 548  (Age ~ 43 years) 
    Mother Deuterie,   d. Yes, date unknown 
    Siblings 2 siblings 
    Family ID F154259  Group Sheet  |  Family Chart

    Family Waldrade,   b. 530,   d. Bef 592  (Age 62 years) 
    Married Abt 552 
    Last Modified 1 Jun 2007 
    Family ID F153795  Group Sheet  |  Family Chart

  • Notes 
    • 551 wurde Theudebald noch als Kind bezeichnet, hatte also das Mündigkeitsalter von 15 Jahren noch nicht erreicht. Daraus ergibt sich, dass er nicht lange vor der Verstoßung seiner Mutter geboren wurde.

      Theudebald war von Beginn seiner Herrschaft an kränklich. Das Prestige seines Vaters und die Loyalität der Großen ermöglichten einen problemlosen Herrschaftsantritt des Minderjährigen. Schon als Kind war er um 540 mit Walderada (Waldrada, Vuldetrada) verlobt worden, einer Tochter des Langobarden-Königs Wacho, die zugleich eine Schwester seiner Stiefmutter Wisigard war, welche sein Vater nach der Verstoßung Deuterias geheiratet hatte.[2] Als er volljährig war, heiratete er Walderada. Dies war ein Affront gegen die Langobarden, denn als Tochter Wachos gehörte sie der gerade vom langobardischen Thron verdrängten lethingischen Dynastie an. Das Bündnis der Franken mit den Langobarden zerbrach.

      Der neue Langobardenkönig Audoin verbündete sich mit den Oströmern. Bald nach Theudebalds Regierungsantritt kam es in Oberitalien zu Zusammenstößen zwischen den Franken, die sich unter Theudebert I. dort festgesetzt hatten, und den Oströmern. Der oströmische Kaiser Justinian I. sandte zwei Gesandtschaften an Theudebald (548/549 und 551/552); er forderte die Räumung der fränkisch besetzten Gebiete in Italien und Hilfeleistung gegen die Ostgoten. Theudebald reagierte ausweichend; er entsandte eine Gegengesandtschaft zu Verhandlungen über die territorialen Streitfragen. 552 griff der byzantinische Feldherr Narses in Italien ein und vernichtete in kurzer Zeit das Ostgotenreich. Die Franken in Oberitalien vermieden den direkten Zusammenstoß mit oströmischen Truppen, und Theudebald lehnte ein Bündnisangebot des letzten Ostgotenkönigs Teja ab. Trotz der militärischen Erfolge der Oströmer konnten die Franken Venetien noch einige Jahre halten, mussten aber Nordwestitalien schon im Jahr nach Theudebalds Tod nach einer Niederlage aufgeben.

      Nach längerer Krankheit und Siechtum starb Theudebald schon im Jahr 555 kinderlos. Seinen Reichsteil erbte sein Großonkel Chlothar I., der Theudebalds Witwe Walderada heiratete.

      folgt 548 zu Reims, schwächlich-kränklich; gibt die norditalien. Eroberungen an Byzanz ab, lehnt ein Bündnis mit dem Ostgotenkönig Teja ab; gerät gegen die Alemannen, die auf eigene Faust Feldzüge nach Italien unternehmen und verlustreich zurückgeschlagen werden

      King of Reims (548-555).
      Theodebert I's son and heir became King of Reims in 548, at the age of thirteen. However, his poor health prevented him from playing an effective role and he died, childless, at the age of twenty. His kingdom was then annexed to that of Chlotar I, the last surviving son of Clovis I.

  • Sources 
    1. [S4205] Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte I/1, Bd. 1. Deutsche Fürstenhäuser Teilbd. 1 - 1991, Andreas Thiele, (R. G. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 1991, ISBN 3-89406-460-9), 1 B 34 716 1,1., 1 (Reliability: 2).

    2. [S4205] Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte I/1, Bd. 1. Deutsche Fürstenhäuser Teilbd. 1 - 1991, Andreas Thiele, (R. G. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 1991, ISBN 3-89406-460-9), 1 B 34 716 1,1., 1 (Reliability: 3).

    3. [S5680] Vorfahren des Tile von Damm, Genealogie um die Familie von Damm in Braunschweig, Band 7 - Die Masse der Dynasten, 186 (Reliability: 3).

    4. [S5731] La Préhistoire des Capétiens Teil 1, Settipani, Christian; Kerrebrouck, Patrick Van, (Nouvelle Histoire Génélogique de l'Auguste Maison de France 1993 ISBN 2-9501509-3-4), Tabelle 1 (Reliability: 3).


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