Alexios Komnenos, I

Alexios Komnenos, I[1]

Male Abt 1048 - 1118  (~ 70 years)    Has 11 ancestors and more than 250 descendants in this family tree.

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  • Name Alexios Komnenos 
    Suffix
    Relationshipwith Adam
    Born Abt 1048 
    Gender Male 
    Died 1118 
    Person ID I14788  Geneagraphie
    Last Modified 19 Mar 2010 

    Father Ioannes Komnenos,   b. Abt 1015,   d. 12 Jul 1067  (Age ~ 52 years) 
    Mother Anna Dalassene,   b. Abt 1025,   d. Abt 1101  (Age ~ 76 years) 
    Married Abt 1042 
    Siblings 7 siblings 
    Family ID F5222  Group Sheet  |  Family Chart

    Family Eirene Dukaina,   b. 1066,   d. 19 Feb 1135-1136  (Age 70 years) 
    Married Abt 1078 
    Children 
    +1. Ioannes Komnenos, II,   b. 13 Sep 1087, Constantinople Find all individuals with events at this location,   d. 8 Apr 1143, Anarzabos Find all individuals with events at this location  (Age 55 years)
     2. Isaakios Komnenos Porphyrogennetos,   b. Aft 16 Jan 1093,   d. Aft 1152  (Age ~ 59 years)
     3. Theodora Komnena,   b. 15 Jan 1096, Constantinople, Byzantium Empire Find all individuals with events at this location,   d. Yes, date unknown
     4. Anna Komnenos,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 19 Mar 2010 
    Family ID F5223  Group Sheet  |  Family Chart

  • Notes 
    • 1048-1118, Keizer van Byzantie
      Emperor of the East

      Emperor of Byzantium, 1048/57-1118. Nephew of Emperor Isaac Comnenos, in 1081, he was elevated by his soldiers to the throne, but he was surrounded everywhere by his foes. The Scythians and Turks were pouring down from the north and northeast; the fierce Normans were menacing his western provinces; then, in 1096, the myriad warriors of the first crusade burst into his empire on their way to Palestine. His daughter, Anna Comnena, wrote his biography 'The Alexiad'.

      Alexios, der Begr├╝nder der Dynastie der KOMNENEN, kam an die Macht als Vertreter des Milit├Ąradels. Mit ihm hat der byzantinische Staat, von neuen Kr├Ąften getragen, einen Aufschwung erlebt. Nach der katastrophalen Herrschaft des Beamtenadels im 11. Jahrhunderts, kam es unter Alexios zu einer allgemeinen Verbesserung der inneren Lage und zu einer aktiveren Au├čenpolitik. Mit den Seldschuken erreichte Alexios einen Ausgleich auf friedlichem Wege - allerdings um den Preis einer faktischen Anerkennung der seldschukischen Herrschaft ├╝ber gro├če Teile Kleinasiens. Der Friede in Kleinasien befreite die byzantinischen Kr├Ąfte f├╝r den Kampf gegen die Normannen, die unter Robert Guiskard nach der Eroberung des byzantinischen Unteritalien (1071) auf die ├Âstliche Adriak├╝ste (1081 vor├╝bergehende Eroberung von Dyrrhachion) ├╝bergriffen. Den Sieg ├╝ber die Normannen konnte Alexios - vor allem angesichts des Verfalls der byzantinischen Seestreitkr├Ąfte - nur mit Hilfe der Venezianer erringen; als Gegenleistung mu├čten den venezianischen Kaufleuten umfassende Handelsprivilegien einger├Ąumt werden (1082), wodurch die Epoche der Vorherrschaft der Seerepublik im ├Âstlichen Mittelmeer eingeleitet wurde. Gefahren von au├čen vermochte Alexios auch sonst mehrfach mit einer geschickten B├╝ndnispolitik zu begegnen. So gelang es ihm, die drohende Eroberung Konstantinopels durch die mit dem Emir von Smyrna verb├╝ndeten Petschenegen (1090/91) abzuwenden, indem er die Kumanen gegen sie aufbot. Alexios verstand es zun├Ąchst auch, den Ersten Kreuzzug zur R├╝ckgewinnung einiger kleinasiatischer Gebiete auszunutzen, da sich die Kreuzfahrer anfangs meist an die mit Alexios getroffene Vereinbarung hielten, von ihnen eroberte, ehemals byzantinische St├Ądte dem Kaiser auszuliefern. Doch begann bereits mit dem Streit zwischen Alexios und Bohemund von Tarent um den Besitz von Antiochia (seit 1098) die lange Reihe der Auseinandersetzungen zwischen Byzanz und den lateinischen Kreuzfahrern und den Normannen, die bereits vorhandenes Mi├čtrauen in tiefe Feindschaft einm├╝nden lie├č. Wirtschaftliche Schwierigkeiten, die sich seit der Mitte des 11. Jahrhunderts ank├╝ndigten und die Alexios geerbt hatte, f├╝hrten zu einer bedeutenden M├╝nzverschlechterung und zu rascher und dr├╝ckender Steuererh├Âhung. Eine inflationsartige Vermehrung der ├ämter und Titel sowie ein zunehmender ├ťbergang zur Steuerverpachtung waren Zeichen f├╝r den Verfall des einst stark zentralisierten Beamtensystems. Die Schw├Ąchung der Haupts├Ąulen des byzantinischen Staates - des Finanzwesens, des Beamtenapparates und des Milit├Ąrwesens - wurde teilweise durch die Einf├╝hrung der Pronoia ausgeglichen, die ohne zus├Ątzliche Ausgaben die Existenz eines stehenden einheimischen Heeres, neben S├Âldnertruppen verschiedenster Herkunft, gew├Ąhrleistete. Die Pronoia beschleunigte den Feudalisierungsproze├č im Byzantinischen Reich, der sich bereits unter Alexios in deutlichen Erscheinungsformen abzeichnet. Das Verh├Ąltnis der Kirche zur kaiserlichen Gewalt war zumeist konfliktfrei, wenn sich auch zeitweilig kirchliche Opposition gegen einige Ma├čnahmen der kaiserlichen Politik regte, so gegen die ├ťbertragung von Klosterbesitz an weltliche Verwalter im Zuge des Charistikariersystems und gegen die Einziehung von Kirchensch├Ątzen zur Bestreitung der hohen Kriegskosten. Insgesamt konnte Alexios jedoch in kirchlichen und theologischen Fragen als strenger und kompromi├čloser Verteidiger der Orthodoxie gelten. Er bek├Ąmpfte h├Ąretische Bewegungen, vor allem die sich vom s├╝dslawischen Bereich aus im Byzantinischen Reich verbreitenden Bogomilen sowie neuplatonische und aristotelische Gelehrtenkreise, deren Hauptvertreter Johannes Italos war. Insgesamt bezeichnet die Regierung des Alexios eine Phase des Aufschwungs und der vergleichsweisen Stabilisierung, die allerdings um den Preis einer st├Ąrkeren Zentralisierung zu Gunsten einer Feudalstrukturierung des Staatsgef├╝ges, einer Erh├Âhung der Steuerlasten sowie zunehmender wirtschaftlicher (und bald auch politischer) Abh├Ąngigkiet von westlateinischen Einfl├╝ssen erreicht wurde. Die von Alexios verfolgte Politik errang keinen dauerhaften Erfolg, da die byzantinische Vorherrschaft zur See bereits unwiederbringlich verlorengegangen war, und allgemein die Kraft des byzantinischen Staates zu einer ├ťberwindung der expansiven M├Ąchte nicht ausreichte. (Quelle: www.mittelalter-genealogie.de)

  • Sources 
    1. [S5680] Vorfahren des Tile von Damm, Genealogie um die Familie von Damm in Braunschweig, Band 7 - Die Masse der Dynasten, 66 (Reliability: 3).


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