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172951 _STATMARRIED Family F180183
 
172952 _STATMARRIED Family F180184
 
172953 _STATMARRIED Family F180185
 
172954 _STATMARRIED Family F180186
 
172955 _STATMARRIED Family F180190
 
172956 _STATMARRIED Family F180191
 
172957 _STATNever Married
Aunt Effie never married. 
Maxey, Effie Helen (I481130)
 
172958 _STATNever Married Taft, Samuel Davenport (I74711)
 
172959 _STATNever Married Rump, Bertha (I481014)
 
172960 _STATNever Married Tiedjens, Herman (I481032)
 
172961 _STATNever Married Oesau, Anna (I481061)
 
172962 _STATNever Married Slavik, Joseph (I481251)
 
172963 _STATNever Married Slavik, Maria "Mary" (I481255)
 
172964 _STATNever Married Slavik, Michael (I481256)
 
172965 _STATNever Married Slavik, Mary (I481258)
 
172966 _STATNever Married Swaller, Joseph W. (I481260)
 
172967 _STATNever Married Slavik, Jospeh (I481262)
 
172968 _STATNever Married Swaller, Sophia (I481263)
 
172969 _STATNever Married Slavik, Anna (I481265)
 
172970 _STATNever Married Slavik, Joseph (I481267)
 
172971 _STATNever Married Slavik, William (I481270)
 
172972 _STATNever Married Slavik, Anna (I481275)
 
172973 _STATNever Married Slavik, Albert Francis (I481277)
 
172974 _STATNever Married Stalley, Marie (I481290)
 
172975 _STATNever Married Swaller, William (I481296)
 
172976 _STATNever Married Swaller, Arthur (I481316)
 
172977 _STATNever Married Slavik, Anna (I481323)
 
172978 _STATNever Married Slavik, Jospeh "Joe" (I481365)
 
172979 _STATNever Married Rump, Charles (I481422)
 
172980 _STATNever Married James, Marie Stella (I481500)
 
172981 _STATNever Married Maxey, Nathaniel (I481588)
 
172982 _STATNever Married Maxey, William "Willie" F. (I481655)
 
172983 _STATNever Married Kimball, Elizabeth (I482001)
 
172984 _UID01EF230D3AD8D4119DA400B0D02B455CA400 Family F161006
 
172985 _UIDB67AEC9C99A4D611A71BCBFFD6653A36136A Family F189787
 
172986 _UIDDC74EC9C99A4D611A71BCBFFD6653A363370 Family F148491
 
172987 `Circle' p.256
LastWill - 23.03.1846 - Penally -
LastWill proven - 04.08.1853 - Pcc - 
Allen, Jessie (I133301)
 
172988 | GARY DETIEGE, Husband of JoAnn Ezell
Gary DeTiege was married to JoAnn Ezell, Gary served in the Vietnam
also AirForce and National Guard was where served last.
Before Marriage to JoAnn he had a son from his first wife, the name
of the son was Mickial Gobin, he turned 25 years old in 1991, Gary,
married JoAnn Ezell,and a daughter was born to them on 14 May 1981,
Gary's mother was Loretta DeTiege maiden name Hickman, she was born
22 July 1923 in Mobile, Gary went to school in Mobile in 1954 and 55
at ST. JOSEPH. his Father was Willie A. DeTiege,and his Grandpa was
David DeTiege, he was born in Canada (location Quebec) Gary's grandpa
was said to have ran away from home at the age of 12 and settled at
Morgan City, Louisiana as told by Gary's mother Loretta.
Gary had two brothers and one sister: Vivian Marie, Jerry and Terry
Gary's mother said all of his people or Catholic, and his Blood line
is Indian, French, Spanish.
Gary died in Mobile 1987, and in the Mobile paper called the Mobile
Press Register on page 3-B Jan.26,1987 it was followed as:
Funeral services will be held Monday for Gary John DeTiege, 39,who
died Friday, apparently from injuries received while distributing
surplus food at the Fowl River American Legion Hall. His funeral will
be Monday at 10 a.m at St.Rose of Lima Catholic Church at Mon Luis
Island.
Sue Coulson, vice president of American Legion District,33, said
DeTiege was a member of Fowel River American Legion Post No. 250.
The Mon Louis Island resident was a member of a community action
program which aided in the distribution of federal surplus dairy
products to underpriviliged people. He had been involved in the
program since its inception a year ago.
Mrs. Coulson said he hit his head while unloading food from a truck
on Monday and died Friday, apparently of complications caused by the
accident.
DeTiege is remembered by associates as a special person.
"In our area he is a hero,"
Mrs. Coulson said. "He has contributed his time and service to every
program we've had.
"He donated all of his vital organs," she said. "There was a man in
Tampa who was desperate need of a heart.
DeTiege was 39, but he was active military and in great shape.
He looked 25. They gave his heart to the man in Tampa."
DeTiege was on active duty with the U.S. Army, stationed at Fort
Whiting Armory.
Gary was separated from JoAnn Ezell, But he still loved her said
his mother Loretta, and they were close to getting back together at
the time.
Let me say also I do know JoAnn, was also still in love with Gary,
when she dranked she would say, No one knows what me and Gary, went
though. she was still living at 1417 Azalea Road when she said this.
============================================ 
Detiege, Gary John (I297236)
 
172989 |1.Comte de Chimay de Croÿ, Jean II (I37752)
 
172990 |Archdeacon of Anglesey
There is a brass tablet in Beaumaris castle to his memory 
Bulkeley, Richard (I407930)
 
172991 |Jarl of The Uplands Oplaeninge, Ivar (I15474)
 
172992 |Markgraf of Tuscany d' Arles, Markgraf Bozon (I14377)
 
172993 ~ 1554; schepen in de hoge bank van Deil 1586-1598; schout van Meteren 1587-1600 de Craen, Jan Jacobs (I177363)
 
172994 ‚Antigonos der Einäugige'
war ein makedonischer Feldherr und nachdem Tod Alexanders des Großen einer der wichtigsten Diadochen . Als erster der Nachfolger nahm er den Königstitel in Anspruch auf das gesamte Alexanderreich an und begründete die Dynastie der Antigoniden , dem letzten Herrscherhaus von Makedonien .
ist er vermutlich im Haus seines Stiefvaters Periandros in Pella . Er hatte mindestens zwei Brüder und einen Halbbruder.

Er gehörte unter anderem wie Parmenion , Antipater , Polyperchon und Krateros der Altersgeneration des makedonischen Königs Philipp II. an, dem er als Feldherr und Hetairos diente. Der Umstand, dem er den Verlust eines Auges und damit seines Beinamens verdankt ist nicht näher überliefert.
Zu Beginn des Asienfeldzuges Alexanders des Großen kommandierte Antigonos die 7.000 Mann starke Phalanx der griechischen Bundestruppen. Nach der Schlacht am Granikos 334 v. Chr. wurde er mit der Statthalterschaft über die Provinz Phrygien (heutige Westtürkei) betraut, wobei ihm in dieser Funktion die weitere Eroberung Kleinasiens oblag. Für seinen Einsatz wurde er von Alexander zusätzlich mit den Provinzen Pamphylien , Lykaonien und Lykien ausgestattet, nur Kappadokien konnte sich unter dem Perser Ariarathes gegen ihn behaupten.

Nach dem Tod Alexanders 323 v. Chr. wurde Antigonos vom Reichsregenten Perdikkas in seinen Satrapien bestätigt, trotzdem positionierte er sich gegen ihn, nachdem Perdikkas 321 v. Chr. Kappadokien unterworfen und an seinen Gefolgsmann Eumenes von Kardia vergeben hatte. Dadurch in seinen Ansprüchen zurückgesetzt, kritisierte Antigonos die Heiratspläne des Regenten mit der Alexanderschwester, Kleopatra . Als er darauf von Perdikkas in dessen Feldlager zitiert wurde, zog es Antigonos vor mit seiner Familie nach Europa zu fliehen um sich mit Antipater zu verbünden. Dies bedeutete den Beginn des ersten Diadochenkrieges, indem Antigonos nur eine untergeordnete Rolle spielte. Während Antipater und Krateros den Kampf in Asien führten, war Antigonos als Flottenkommandant im östlichen Mittelmeer aktiv. Der Krieg wurde am Nil mit der Ermordung des Perdikkas 320 v. Chr. entschieden.
Seine Freundschaft zu Antipater begünstigte Antigonos auf der anschließenden Konferenz von Triparadeisos , wo er nicht nur seine Satrapien zurückerstattet, sondern auch die Strategie über Asien verliehen bekam. Mit einer Hälfte des Reichsheeres widmete er sich in den folgenden Jahren der Bekämpfung der restlichen Perdikkaner. Im Frühjahr 319 v. Chr. schloss er Eumenes in der Bergfestung Nora ein. Noch während der Belagerung gelang ihm in Pisidien ein vollständiger Sieg über Alketas , dem Bruder des Perdikkas, der Selbstmord beging. Bevor Antigonos nun den Kampf mit Eumenes beenden konnte, brachte der Tod des Reichsregenten Antipater im Sommer 319 v. Chr. ein neues instabiles Verhältnis im Machtgefüge des Alexanderreiches hervor, was ihn zu einem Frieden mit Eumenes nötigte, den er aus Nora abziehen ließ.
Durch die Nachfolgeregelung Antipaters zugunsten Polyperchons wurde der zweite Diadochenkrieg ausgelöst, da Kassander die Regentschaft für sich beanspruchte. Polyperchon und die Königinmutter Olympias verbündeten sich mit Eumenes, den sie zum neuen Strategen von Asien ernannten, was wiederum Antigonos veranlasste sich mit Kassander zu verbünden. Antigonos brachte zunächst Lydien , dann den Hellespont unter seine Kontrolle und schlug 318 v. Chr. Kleitos den Weißen vor Byzantion. Anschließend wandte er sich wieder gegen Eumenes, den er nach der unentschiedenen Schlacht von Paraitakene 317 v. Chr. weiter in den Osten abdrängte. Währenddessen fielen in Makedonien der König Philipp III. Arrhidaios und dessen Frau Eurydike, die Kassander unterstützt hatten, der Rache der Olympias' zum Opfer. Im folgenden Jahr verfolgte Antigonos seinen Gegner bis nach Persis wo er ihn in der Schlacht von Gabiene stellte. Erneut endete der Kampf in einem Patt, denn Antigonos aber dennoch in einen Sieg wandeln konnte, nachdem es ihm gelang sich des Feldlagers des Gegners zu bemächtigen. Die Veteranen der „Silberschilde", die um das Leben ihrer Familien fürchteten, lieferten ihm daher Eumenes aus, der kurz darauf unter ungenauen Umständen getötet wurde.
Gleichzeitig fiel in Europa die Entscheidung, nach dem Kassander die in Pydna eingeschlossene Olympias gefangen nehmen und hinrichten konnte. Zudem fielen der Kindkönig Alexander IV. Aigos und dessen Mutter Roxanne in seine Hände, Polyperchon zog sich geschlagen auf den Peloponnes zurück.

Durch den Sieg über Eumenes 316 v. Chr. befand sich Antigonos auf dem Höhepunkt seiner Macht. Seit dem Tod Alexanders hatte kein Diadoche eine solch herausragende Position erlangt wie er. Er beherrschte vom Hellespont bis zum Indus denn gesamten asiatischen Teil des Alexanderreiches, das in seiner Integrität durch die vorangegangenen Kämpfe schwer erschüttert wurde. Seine Herrschaft konsolidierte er indem er die Satrapenordnung neu organisierte und dabei ihm nicht genehme Statthalter beseitigte. Während er die Provinzen des Osten weitestgehend in ihrem Ursprung bestehen ließ, setzte er Peukestas in Persepolis ab, Peithon wurde hingerichtet und Seleukos aus Babylon vertrieben.
Antigonos' scheinbare Übermacht führte die letzten selbständigen Diadochen zu einem Zweckbündnis gegen ihn zusammen. Die Initiative ging von Ptolemaios , dem Herrscher Ägyptens , aus, der sich unmittelbar von Antigonos bedroht fühlte. Ihm schlossen sich Kassander in Makedonien, Lysimachos in Thrakien und Asandros in Karien an. Dagegen ließ sich Antigonos von einer Versammlung des ihm unterstehenden Reichsheeres zum Reichsverweser gegen Kassander proklamieren, denn er zum Reichsfeind erklärte. Er legitimierte sich im Namen des Königs Alexander IV., der sich in der Gefangenschaft Kassanders befände. Im Frühjahr 315 v. Chr. brachte er das von Ptolemaios gehaltene Syrien unter seine Kontrolle, eroberte Gaza und nahm die Belagerung von Tyros auf. Gleichzeitig ließ er in den Werften von Sidon , Tripolis und Byblos eine Flotte bauen mit der er Ptolemaios' Vorherrschaft auf See brechen konnte.
Um Kassander in Europa zu binden nahm Antigonos mit der Opposition in Griechenland Kontakt auf und proklamierte die Freiheit der griechischen Städte gegenüber der makedonischen Hegemonie. In seinem ehemaligen Gegner Polyperchon, der auf dem Peleponnes regierte, fand er dabei einen natürlichen Verbündeten. Er entsandte denn Feldherren Aristodemos nach Griechenland, der dort ein Heer aushob und den Peloponnes eroberte. Nach diesem Erfolg schickte Antigonos seinen Neffen Telesphoros mit 50 Schiffen als Verstärkung nach Griechenland. Zu selben Zeit ging allerdings Zypern an Ptolemaios verloren. Im Jahr 314 v. Chr. konnte Tyros erobert werden, womit Antigonos die Herrschaft über die phönikische Küste gewann. Weiterer Erfolge konnte sein zweiter Neffe Ptolemaios in Kleinasien verbuchen, der dort eine Invasion Kassanders zurückschlug und Bithynien unterwarf. Antigonos zog 313 v. Chr. selbst nach Kleinasien wo er Karien unter seine Kontrolle brachte. Am Hellespont traf er mit Kassander zu einem Friedensgespräch zusammen, dass aber ergebnislos beendet wurde. Darauf schickte er den Neffen Ptolemaios mit 150 Schiffen und 5.000 Mann nach Griechenland.
Im Frühjahr 312 v. Chr. erlitt Antigonos' Sohn, Demetrios , in der Schlacht von Gaza eine schwere Niederlage gegen Ptolemaios. Dadurch ging das kurz zuvor gewonnene Phönikien verloren, ebenso wie Babylon, das von Seleukos eingenommen werden konnte. Im Folgejahr konnte Antigonos aber durch seine überlegene Heeresmacht, Ptolemaios zu einem Rückzug aus Syrien und Phönikien zwingen, das er wieder in Besitz nehmen konnte.

Antigonos' Herrschaftsbereich nach dem Diadochenfrieden 311 v. Chr.
Im Jahr 311 v. Chr. hatten sich die Kräfte der Kriegsparteien erschöpft, ohne das das zuvor bestehende Machtgefüge entscheidend verändert werden konnte. Lediglich die Einheit des Alexanderreichs wurde weiter geschwächt, indem sich die Gegner gegenseitig als Herrscher in ihren Machtbereichen anerkannten, in denen sie nun faktisch souverän regierten. Antigonos gestand Kassander die Strategie über Makedonien zu, während der die Freiheit der griechischen Städte akzeptieren musste. Dem Prinzip der Reichseinheit wurde lediglich mit der erneuten Anerkennung Alexanders IV. als ihren rechtmäßigen König Rechnung getragen. Dazu wurde beschlossen, dass dem zwölfjährigen König beim baldigen Erreichen seiner Mündigkeit die vollste Regierungsgewalt übertragen werden sollte. In der späteren historischen Forschung wurde dieser Zusatz als eine verdeckte Aufforderung der Vertragspartner an Kassander angesehen, sich dieser Angelegenheit anzunehmen. Wenig später ließ Kassander den König und dessen Mutter ermorden, ohne das darauf eine Reaktion der Diadochen, vor allem von Antigonos als dem Reichsregenten, erfolgte. Er selbst hatte 310 v. Chr. den unehelichen Alexandersohn, Herakles , zu dem noch kämpfenden Polyperchon geschickt, nach dem dieser aber im folgenden Jahr den Kampf aufgab, ließ er Herakles und seine Mutter beseitigen. Im Jahr 308 v. Chr. ließ Antigonos dann auch die Alexanderschwester Kleopatra umbringen um deren Ehe mit Ptolemaios zu verhindern.
Vom Frieden ausgenommen war Seleukos, den zu bekämpfen nun das vorrangigste Ziel von Antigonos' war. Aber in dem so genannten babylonischen Krieg gelang es ihm nicht Babylon trotz zweier Belagerungen zurückzuerobern, er musste sogar den Verlust Ekbatanas und Susas an Seleukos hinnehmen. Um das Jahr 309 v. Chr. unterlag Antigonos in einer nur unvollständig überlieferten Feldschlacht gegen Seleukos, was ihm zu einem Friedensschluss mit diesem nötigte. Darin erkannte er seine Verluste an Seleukos an und verzichtete wohl auch auf alle Satrapien des Ostens, in das sich Seleukos zu einem mehrjährigen Feldzug begab.

Etwa zur selben Zeit wechselte Antigonos Neffe Ptolemaios die Seiten, wodurch Griechenland einstweilen verloren ging. Dies versuchte der ägyptische Ptolemaios für einen Angriff auf Kilikien zu nutzen, der aber von Demetrios zurückgeschlagen wurde. Um Griechenland wiederzugewinnen rüstete Antigonos seinen Sohn mit einer bedeutenden Seemacht aus und entsandte ihn 307 v. Chr. nach Europa, dem dort auf Anhieb die Eroberung von Athen und Megara gelang. Durch eine damit einhergehende Erhebung der griechischen Städte gegen die makedonischen Besatzungen konnte damit Kassander in Europa neutralisiert werden. Im darauf folgenden Jahr erlangte Demetrios in der Doppelschlacht von Salamis (Zypern) einen vollständigen Sieg über die ptolemäische Flotte, wodurch sich Antigonos zur Annahme des Königstitels legitimiert fühlte. Er erhob durch sein so gewonnenes Königtum einen Anspruch auf die alleinige Nachfolge Alexanders des Großen, in das von diesem eroberten und ungeteilten Reich. Ein Fragment eines anonymen Historikers stellt den Sachverhalt folgendermaßen dar:
„… Antigonos, der Sohn des Philippos, proklamierte sich selbst zum König als erster, in der Überzeugung, das er die in den Machtstellungen sämtlich mit Leichtigkeit vernichten werde, selbst aber über die gesamte Oikumene herrschen und wie Alexander an sich bringen werde den Staat…"
Zusammen mit seinem mitgekrönten Sohn entschloss er sich 305 v. Chr. zur militärischen Durchsetzung dieses Anspruches in einem gleichzeitigen Angriff von Land und von See auf Ägypten gegen Ptolemaios. Aber trotz größter Anstrengungen scheiterte er bei der Überquerung des Nils an der erbitterten Verteidigung des Ptolemaios. Nach dem sein Heer von Krankheit und Hunger zunehmend geschwächt war, entschied sich Antigonos zu einem Rückzug nach Syrien. Er wollte einem ähnlichen Schicksal wie dem des Perdikkas entgehen. Durch diese Niederlage wurden Ptolemaios, Kassander, Lysimachos und Seleukos ebenfalls zur Annahme des Königsdiadems ermutigt, die damit Antigonos' Anspruch auf die ungeteilte Herrschaft bestritten und gleichzeitig auch die weitere Einheit des Alexanderreichs in Frage stellten.

Das Scheitern am Nil und Demetrios' anschließender Misserfolg bei der Belagerung von Rhodos 304 v. Chr., konnte Antigonos in den folgenden drei Jahren nur durch die Erfolge seines Sohnes in Griechenland ausgleichen. Von dort aus plante Demetrios einen entscheidenden Angriff auf Makedonien, was Kassander zu einem erneuten Bündnis mit Lysimachos und Ptolemaios zusammenführte. Lysimachos marschierte 302 v. Chr. nach Kleinasien und nahm dort mehrere Städte ein, Antigonos zog ihm über die Berge des Taurus entgegen, konnte ihn aber nicht zur Schlacht stellen. Dies nutzte Ptolemaios seinerseits zu einer Offensive nach Phönikien, die er allerdings ohne erkennbaren Grund wieder abbrach und sich nach Ägypten zurückzog. Vermutlich hatte ihn die Falschmeldung von einer Niederlage Lysimachos' gegen Antigonos dazu veranlasst. Etwa zur gleichen Zeit kehrte Seleukos aus dem Osten zurück und verbündete sich umgehend mit Lysimachos, Antigonos rief darauf seinen Sohn aus Griechenland zurück um sich mit ihm zu einer entscheidenden Schlacht zu vereinen.
Die verfeindeten Heere trafen im Sommer 301 v. Chr. beim zentralanatolischen Ipsos aufeinander. Antigonos bot etwa 70.000 Infanteristen, 10.000 Kavalleristen, 120 Sichelwagen und 75 Elefanten auf, während der Gegner etwa 64.000 Infanteristen, 10.500 Kavalleristen und über 400 Elefanten, die Seleukos aus Indien mitgebracht hatte, aufstellen konnte. Am Morgen des Kampfes stolperte der über achtzig jährige Antigonos angeblich als er sein Zelt verließ; auf Knien soll er die Götter um einen Sieg oder den Tod ohne dem Wissen der Niederlage gebeten haben. Die Schlacht wurde von Demetrios' Übereifer entschieden, der sich mit der Kavallerie vom Schlachtfeld weglocken ließ, was Seleukos zu einer Umfassung von Antigonos' Phalanx mit seinen Elefanten nutzte. Noch während des Kampfes liefen seine Söldner zum Feind über, dennoch soll Antigonos weiterhin an einen Sieg geglaubt haben, indem Demetrios eine Rückkehr auf das Schlachtfeld gelänge. Bevor es dazu kam wurde er von mehreren Pfeiltreffern getötet.
Antigonos wurde von den Siegern mit allen königlichen Ehren bestattet, sein asiatischer Herrschaftsraum wurde unter ihnen aufgeteilt. Der größte Teil mit Syrien, und Zentralanatolien fiel an Seleukos, die Westküste Kleinasiens an Lysimachos, Kilikien an Pleistarchos , dem Bruder Kassanders. Damit fand auch der Gedanke der Einheit des Alexanderreiches sein endgültiges Ende. In den folgenden Jahren versuchte sein Sohn Demetrios noch vergeblich, das makedonische Kernland unter seine Kontrolle zu bringen, aber erst sein Enkel Antigonos II. Gonatas konnte sich und seinen Nachfolgern den makedonischen Thron sichern 
Antigonos I. Monophthalmos (I423633)
 
172995 ‚der Strahlende'
der griechischen Mythologie bei Hesiod der Sohn des Kephalos und der Göttin Eos , der Schwester des Sonnengottes Helios . Seit Euripides ist Phaethon der Sohn des Helios und der Klymene , also ein Neffe der Eos.
Phaethon, der Sohn des Helios, wird zum Beispiel bei dem griechischen Philosophen Platon im Timaios erwähnt. Die bekanntesten Varianten des Mythos stammen vom griechischen Dichter Hesiod, vom attischen Tragiker Euripides (um 420 v. Chr.) und vom römischen Dichter Ovid in Metamorphosen II , der mit 428 Versen die ausführlichste und bis heute kanonische Lesart der Erzählung vom kühnen Himmelsstürmer entwickelt hat.
Phaethon heranwächst, bestreitet Epaphus, der Sohn der Io und Jupiters, ihm die göttliche Abstammung von Helios. Die Mutter Klymene versichert Phaethon, dass er der Sohn des Sonnengottes sei, und rät, den Vater im Sonnenpalast aufzusuchen und ein Zeugnis seiner Vaterschaft einzufordern. Helios, der Sonnengott, der ihn im Palast aufnimmt und als Sohn anerkennt, verpflichtet sich durch einen Eid, dem Sohn ein Geschenk seiner Wahl zu gewähren.
Phaethon erbittet sich nun, für einen Tag den Sonnenwagen lenken zu dürfen. Helios versucht, seinen Sohn von diesem Plan abzubringen. Jedoch vergeblich. Phaethon besteigt, als die Nacht zu Ende geht, den kostbaren und reich verzierten Sonnenwagen des Vaters. Das Viergespann rast los und gerät bald außer Kontrolle. Phaethon verlässt die tägliche Fahrstrecke zwischen Himmel und Erde und löst eine Katastrophe universalen Ausmaßes aus. Ovid berichtet: „Die Erde geht in Flammen auf, die höchsten Gipfel zuerst, tiefe Risse springen auf, und alle Feuchtigkeit versiegt. Die Wiesen brennen zu weißer Asche; die Bäume werden mitsamt ihren Blättern versengt, und das reife Korn nährt selbst die es verzehrende Flamme… Große Städte gehen mitsamt ihren Mauern unter, und die ungeheure Feuersbrunst verwandelt ganze Völker zu Asche."
Erst Zeus , von der Mutter Erde um Hilfe gerufen, bereitet dem Chaos ein Ende und schleudert einen Blitz. Der Wagen wird zertrümmert und der Wagenlenker Phaethon stürzt in die Tiefe, wo er tot im Fluss Eridanus (Po) landet. Seine Schwestern, die Heliaden , weinen um ihn und werden am Ufer in Pappeln verwandelt, von denen die Tränen in Form des als Bernstein bekannten Pflanzenharzes herabtropfen. Auch der ligurische König Cycnus (bzw. Kyknos ), ein Verwandter Phaethons, eilt untröstlich herbei, da er der Geliebte des Sonnensohnes gewesen war. Er wird von Apoll , den seine Trauer rührt, aus Mitleid in einen Schwan verwandelt (siehe auch Schwanengesang ). Die Inschrift auf dem Grabstein lautet nach Ovid: "Hier ruht Phaethon, der Lenker des väterlichen Wagens. Zwar konnte er ihn nicht steuern, doch starb er als einer, der Großes gewagt hatte."

Das Motiv des „Sturz des Phaethon" wurde häufig in der Kunst aufgegriffen, beispielsweise von Peter Paul Rubens , Jacopo Tintoretto oder Michelangelo .
Katastrophistisch wird die Sage von Immanuel Velikovsky gedeutet und in seinem Werk Welten im Zusammenstoß behandelt.
Trotz dieses Mythos benannten verschiedene Autohersteller, zuletzt Volkswagen ( VW Phaeton ) einen Oberklassenwagen, ihre Produktserie Phaeton .

Phaeton, Sohn der Eos und des Cephalos , mit dem sie die Nächte auf dem Grund des Ozeans verbrachte (Hesiod), ist der Morgenstern ( Venus ) (Gunkel 1895). Das Wort bedeutet „glänzend, leuchtend". Er wurde von Aphrodite entführt (Hesiod, Theogonie 986). Grelot (1956, RHR 149) setzt ihn mit Heosphoros , dem Sohn der Eos und des Astraios gleich (Hesiod, Theogonie 378). Er hat eine Verbindung zu Jesaja 14, 12-15, wo der Morgenstern gewöhnlich mit Luzifer in Verbindung gebracht wird. 
Phaeton (I666145)
 
172996 „Compareerden als voren Joos vander Vondelen van Keulen oud 23 jaren, wonende (14 ans) 7) in de
Warmoesstrate geassiteert met Sara Kranen zijn moeder ter eenre, ende Maeyken de Wolff van Keulen, oud 24 jaare,
wonende (15 ans) in de Warmoesstraet, geassisteert met Hans de Wolff, haren broeder ter andere zijde.” 
Family F159588
 
172997 „der ", „die Anmaßung"
bezeichnet eine Selbstüberhebung, die sich, insbesondere unter Berufung eines
gerechten göttlichen Zorns, der Nemesis , rächen muss. Die Hybris ist der Auslöser des Falls vieler Hauptfiguren in griechischen Tragödien . Die Hauptfigur ignoriert in ihrer Überheblichkeit Befehle und Gesetze der Götter , was unvermeidlich zu ihrem Fall und Tod führt.
In der griechischen Mythologie ist Hybris der Name einer Nymphe , mit der Zeus den Halbgott Pan gezeugt haben soll, andere Quellen bezeichnen Hybris als die Mutter von Koros.
Nach Auffassung von Walter Arnold Kaufmann ist Hybris mitnichten zu verstehen als Stolz auf eigene Leistung oder eigenen Wert, nicht einmal Herausstreichen des eigenen Verdiensts. Hybris ist nicht wie Stolz etwas, das man fühlt, sondern mit einer Handlung verquickt. Das griechische Verb bedeutet bei Homer „zügellos werden" oder „sich austoben" und wird auch auf Flüsse, wuchernde Pflanzen und überfütterte Esel angewandt, die schreien und aufstampfen. Hybris bedeutet demnach „mutwillige Gewalt" und „Frechheit" (etwa in der Odyssee gebraucht für Penelopes Freier). Es bedeutet auch „ Gier " und „Lüsternheit". Hybrisma bedeutet „ Frevel , Vergewaltigung, Raub" und fasst im Recht alles zusammen, was einer Gottheit oder einem Menschen an schwerer Unbill zugefügt wird.
Im aktuellen Sprachgebrauch wird „Hybris" als ein bildungssprachlicher Ausdruck für Vermessenheit und Selbstüberhebung verwendet, die zu einem schlimmen Ende führen werden. Beispiel: „Die Hybris, die uns versuchen läßt, das Himmelreich auf Erden zu verwirklichen, verführt uns dazu, unsere gute Erde in eine Hölle zu verwandeln." ( Karl Popper )
Hybrid ist neben hybrisch seit dem 20. Jahrhundert fälschlicherweise als Adjektivierung von Hybris gebräuchlich und bezeichnet etwas sich selbst Überschätzendes, Größenwahnsinniges, von Hybris Besessenes. 
Hybris (I665487)
 
172998 „der Geschwänzte", lateinisch Cecrops) war eine Gestalt der griechischen Mythologie und gilt als der zweite König in Attika und Begründer der Dynastie der Kekropiden . Er war nach der Sage ein Autochthone , also von der Erde geboren ohne leibliche Eltern. Seine Gestalt dachte man sich als halb Mann, halb Drache. So zeigt ihn ein Vasenbild des Nationalmuseums in Palermo Kekrops I (I665634)
 
172999 „der Unsichtbare") bezeichnet in der griechischen Mythologie den Ort der Toten, „die Unterwelt", und zugleich den Herrscher derselben, den „Gott der Unterwelt".
Mit Hilfe des Fährmannes Charon , dem Empfang der Begräbnisriten und einer Geldmünze , dem sogenannten Obolus , unter der Zunge kann der Fluss Styx bzw. Acheron , der Ober- und Unterwelt voneinander trennt, überquert werden. Weitere, das Totenreich umgebende Flüsse, sind Kokytos , Pyriphlegethon , der Lethestrom und der vom Acheron gebildete „Acherusische See ".
Ort war der Hades nach ursprünglicher griechischer Auffassung gleichermaßen allen Sterblichen bestimmt, hoch oder gering, gut oder böse. Sie lebten dort nicht weiter, sondern westen nur als scheue Schatten. Der Gott des „Reiches der Schatten" war Hades. Sein Haus steht jedem, der hinein will, offen, dafür: Für wenige besondere Übeltäter, wie Sisyphos , Tantalos oder die Danaiden , wurden allerdings auch im Hades besondere ewige Strafen angenommen.
Der Hades blieb nur ganz wenigen, wirklich auserwählten Menschen erspart - sie wurden vergöttlicht und zu den Göttern auf den Olymp gesellt, wie Herakles . Sehr selten nur besuchte Hades mit seinem düsteren Rossgespann den Olymp.
Die vier Flüsse des Hades sind Acheron , Phlegethon , Styx und Kokytos . Den Eingang zum Totenreich bildet eine Kluft, die sich am Ende der Welt am Ufer des Okeanos befindet, im Land der Kimmerier , im Hain Persephones aus Pappeln, Erlen und Weiden. Dort stürzen die schwarzen Fluten der beiden Flüsse Pyriphlegethon (der feurige Phlegethon) und Kokytos in die Tiefe.
Als besonderer Strafort in der Unterwelt wurde in der Mythologie dann der Tartaros ausgestaltet. [1] Als entsprechende Gefilde der Belohnung wurden dann auch noch das Elysion , die Insel der Seligen, und den Asphodeliengrund angenommen. Sehr wenige (nicht einmal Achilleus ), die sich im Leben hoch verdient gemacht haben, wurden in die Gefilde der Glückseligen angenommen.
Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. ist die Sage belegt, dass Hades keine Göttin zu bewegen vermochte, mit ihm im Tartaros zu leben. So bemächtigte er sich durch Raub (in der Stadt Pheneos ) der Persephone (alter Name Kore, vgl. Frauenraub ). Ihre Mutter Demeter erflehte sie von Zeus zurück; so fällte dieser den Schiedsspruch, dass Persephone jedes Frühjahr ihrer Mutter für ein halbes Jahr wieder überlassen werden müsse. Rituell sucht man in Griechenland dem Tod mit den Kore- Mysterien zu begegnen. Seitdem bildete sich das ganze Wesen des Gottes um. Aus dem durchaus unfruchtbaren Todesgott wird ein die „Saatfrucht aufnehmender" und „Getreidesegnender" Gott, aus Hades wird der Reichtumspender Plutos , der als Attribut das Füllhorn führt.
Nur langsam drangen Vorstellungen des Weiterlebens nach dem Tode ein (vgl. Orphiker ). Platon schuf mit der Vorstellung vom Totengericht eine Neukonzeption.
Hades (oder auch Pluton - , Bruder des Zeus, Poseidon und der jüngste Sohn des Titanen Kronos und der Rhea , ist der „Herr des Totenreiches", der strenge, unerbittliche, Göttern und Menschen verhasste Gott, aus dessen schaurigem, ödem Reich es keine Rückkehr gibt. Auch durch Bitten und Schmeicheln ist er nicht zu erweichen; nur dem Orpheus gelang es durch die Macht seines Gesanges, ihn zur Rückgabe der Eurydike zu bewegen.
Hades wurde mit seinen Geschwistern von seinem Bruder Zeus aus der Gefangenschaft seines Vaters befreit. Zusammen kämpften sie gegen die Titanen . Ihm half dabei eine unsichtbar machende Tarnkappe (das Symbol seines unsichtbaren Waltens in der Tiefe der Erde), die er von den Kyklopen geschenkt bekommen hatte; auch gegen die Giganten stand er dem Bruder bei. Als die Teilung der Welt unter den Brüdern vorgenommen wurde, erhielt Hades die Unterwelt, Zeus den Himmel und Poseidon das Meer. (vgl. Titanomachie ) Hades verlässt sein Reich nur äußerst selten. So beim Raub der Persephone nach dem Kampf gegen Herakles , welcher den Kerberos entführen wollte: Von Heros durch einen Pfeil an der Schulter verwundet, eilte er zum Olymp, um sich von Paian heilen zu lassen. Hades entführte Persephone (Proserpina) als seine Gemahlin in die Unterwelt (Raub der Proserpina). Ihre Mutter Demeter bewog Zeus, indem sie das Erdwachstum verhinderte, dass diese nur ein Drittel des Jahres in der Unterwelt verbringen musste. Doch erzielte das Paar keine Nachkommen.
Zu dem Gefolge des Hades gehören:
die Brüder Thanatos „der Tod" und Hypnos „der Schlaf",
die Erinnyen (lat. Furien) „die Rachegöttinnen",
Charon , der als Ferge die Schatten der Abgeschiedenen, die von Hermes zur Unterwelt geleitet wurden, in seinem Nachen über den Acheron (nach anderen über den Styx) führt.
Der Eingang zur eigentlichen Unterwelt wird von dem dreiköpfigen, schlangenhaarigen Höllenhund Kerberos bewacht, der keinen, der das Totenreich betrat, zurück ans Licht des Tages lässt.
Seine vier schwarzen Pferde heißen Aethon , Alastor (auch Abaster genannt), Nykteus und Orphnaios .
Auch Hekate haust in der Unterwelt, eine gefürchtete „Göttin des Nachtzaubers".
In seinem Richteramte stehen Hades nach späterer Überlieferung die drei Totenrichter (griech. Minos , Rhadamanthys und Aiakos freudlos auf der Asphodeloswiese zur Seite. Die Seelen der Gerechten werden in die von der Lethe , „dem Strom des Vergessens", umflossenen, glückseligen Elysion -Gefilde gewiesen. Die Frevler hingegen werden in den Tartaros, den schrecklichen Ort der Verbannung gestoßen, wo sie auf mancherlei Weise für ihre Untaten zu büßen haben.
Abgebildet wird Hades in düsterer Majestät, bärtig und die Stirn vom Haupthaar beschattet. Auf dem Haupte trägt er, als Symbol seines Besitzes aller Schätze und Früchte der Erde, ein Getreide- oder Fruchtmaß, oder auch ein Füllhorn („Horn des Erfolgs") oder eine zackige goldene Krone ; in der Hand hält er einen Stab ( Zepter ) als Symbol der Herrschaft oder einen zweizackigen Speer oder einen Schlüssel, zum Zeichen, dass er den Aufenthalt der Abgeschiedenen verschlossen halte, aus dem niemand zurück dürfe. Neben ihm befindet sich der dreiköpfige Kerberos. Oft erscheint er auch mit verschleiertem Haupt oder mit dem Helm der Unsichtbarkeit (der „Hadeskappe") bedeckt; oft auch Persephone neben sich auf einem Thron oder auf einem vergoldeten viergespannigen Streitwagen , gezogen von schwarzen Rossen, die er mit goldenen Zügeln lenkt.
Mit dem Gefolge des Hades ist dies auch der Wohnort von Chimaira , Echidna , Empusa , Gorgonen , Harpyia , Hekate und Hydra .
Hekatoncheiren (Wächter)
Verbannte
Im Tartaros, der finstersten Ecke der Unterwelt: Danaiden , Ixion , Peirithoos , Sisyphos , Tantalos , Tityos und einige Titanen , (Chthónioi, „die Unterirdischen") sind hierher verbannt. ( Theogonie 697; vgl. Chtonios ).

Orpheus stieg in die Unterwelt hinab, um seine geliebte gestorbene Frau Eurydike zu befreien. Mit seinem Gesang konnte er den Fährmann an der Styx dazu bewegen, ihn mit in die Unterwelt zu nehmen. Dort traf er auf Eurydikes Seele und bat Hades, sie wieder mit in die Oberwelt nehmen zu dürfen. Es wurde Orpheus gestattet, jedoch unter der Bedingung von Persephone , dass er vor Eurydike her gehe und sich nach ihr nicht umschauen dürfe, bis sie wieder in die Oberwelt zurückgekehrt seien. Orpheus war bestrebt, den Aufstieg so schnell wie möglich zu nehmen, doch begann er sich zu fürchten, Eurydike könne vielleicht nicht Schritt halten. Er haderte mit sich, sah sich aber endlich um. Eurydike war ein Schatten hinter ihm. Nun musste sie ihn verlassen und wieder in die Unterwelt zurückkehren. (Nach anderer, von antiken Bildwerken gestützter Vorstellung berührte ihn die ihm folgende Euridike, und so sah er sich um.)
Orpheus stand den Musen und somit dem Gott Apollon nahe, nicht aber dem Dionysos , dem Gott des Rausches und ausschweifend-wilder Umzüge und Gesänge. So wurde Orpheus in seiner Heimat von „ Mänaden ", thrakischen Anhängerinnen des Dionysos, zerrissen. Sein immer noch singendes Haupt trug das Meer nach Griechenland. Nach antiker Vorstellung war es kein Trost, dass er nun als Schatten sich zum Schatten der Eurydike gesellen konnte.

Mit der Einwilligung des Zeus raubte Hades die junge Persephone und machte sie zu seiner Gattin. Ihre Mutter Demeter war darüber so betrübt, dass sie vergaß, das Getreide wachsen zu lassen. Zeus versuchte erst, Persephone zu befreien; da diese aber schon von den die Rückkehr verwehrenden Früchten der Unterwelt gekostet hatte, musste sie in der Unterwelt bleiben. So wurde die Vereinbarung geschlossen, dass Persephone 3/4 des Jahres auf der Erde weilen sollte (in dieser Zeit wuchs Getreide) und 1/4 des Jahres bei Hades in die Unterwelt (in dieser Zeit war es Winter).

Gemäß Ovid ging Hades der Nymphe Minthe (Menthe) nach, welche er als Geliebte gewann. Die wurde, in Verbindung mit dem Fluss Kokytos , von der eifersüchtigen Persephone in einen Stock Krause Minze ( bot. Mentha crispa) verwandelt. Auf gleiche Weise wurde auch die Nymphe Leuke durch ihn bezaubert, welche durch Hades, nach ihrem Tod, in einen weißen Pappelbaum verwandelt wurde. Als eine Tochter Hades' wird bei Ovid die Veneratio ( Reverentia ) genannt, doch bleibt die Mutter ungewiss.

Hades hielt Theseus und Peirithoos gefangen, die geschworen hatten, Töchter des Zeus zu heiraten. Theseus wählte Helena und zusammen entführten sie sie und entschlossen sich, sie solange festzuhalten, bis sie alt genug zur Heirat war. Letzterer hatte sich in der Unterwelt, vom Anderen begleitet, als Freier der Persephone eingefunden. Sie ließen Helena bei Theseus' Mutter Aithra und reisten zur Unterwelt. Hades täuschte vor, ihnen Gastfreundschaft anzubieten und ein Fest anzusetzen; sobald die Ermüdeten sich niederließen, umwickelten Schlangen ihre Füße und hielten sie dort. So wurden beide wegen dieses frechen Unterfangens von Pluton an den Stein gefesselt.

Wenig rühmlich gingen seine Händel mit dem Herakles für ihn aus. Um als letzte der zwölf Arbeiten für Eurystheus den Höllenhund Kerberos zu holen, ließ sich Herakles zunächst vom Priester Eumolpos in die Mysterien von Eleusis (Demeter) einweihen und unternahm nach Opferungen und Entsühnung - vom Morde der Zentauren - den Einstieg in die Unterwelt im taenarischen Vorgebirge. Noch in der Unterwelt flohen die toten Seelen vor dem Heros, der mit seinem Knüppel nach der Medusa und dem Meleager drosch, bis ihm der Hermes mitteilte, er übe Schattenkampf. Athene und Hermes halfen ihm auf dem Weg durch den Hades hin und zurück.
nahe zu den Pforten des Hades gekommen, erblickte er seine Freunde Theseus und Peirithoos...
Als beide den befreundeten Halbgott erblickten, streckten sie flehend die Hände nach ihm aus...
Den Theseus ergriff auch Herakles wirklich bei der Hand, befreite ihn von seinen Banden...
Ein zweiter Versuch, auch den Peirithoos zu befreien, mißlang, denn die Erde fing an, ihm unter den Füßen zu beben...
Am Tore der Totenstadt stand der König Pluton und verwehrte ihm den Eintritt. Aber das Pfeilgeschoß des Heroen durchbohrte den Gott an der Schulter, daß er Qualen der Sterblichen empfand und, als der Halbgott nun bescheidentlich um Entführung des Höllenhundes bat, sich nicht länger widersetzte. Doch forderte er als Bedingung, daß Herakles desselben mächtig werden sollte, ohne die Waffen zu gebrauchen, die er bei sich führe"
- Gustav Schwab , siehe auch Kerberos
Hades musste zusehen, wie Herakles eine seiner Kühe schlachtete und mit dem Blut der Seele des Theseus neue Kraft einhauchte, der daraufhin der Unterwelt entkam. Auch holte er die Gattin des Königs Admestos , Alkestis , aus dem Hades zurück. Einen helfend hinzutretenden Bedienten des Hades, den Hirten Menoetios , hätte Herakles fast erwürgt, wenn ihn Persephone nicht besänftigt hätte, ehe er endlich mit dem Kerberos (dt. Zerberus) durch die Höhle Acherusia abzog.
Auch hatte Hades bereits seine Erfahrungen mit Herakles gemacht, als er den Pyliern helfen wollte und dabei von ihm verwundet wurde.

Einen Kult im herkömmlichen Sinne gab es für Hades nur wenigenorts. Vereinzelt wurde er gemeinsam mit Persephone als Fruchtbarkeitsgott verehrt. In Alexandria wurde ihm zu Ehren ein Tempel errichtet - er wurde hier mit dem örtlichen Gott Sarapis verglichen.
Hades hatte uralte Tempel zu Koroneia in Böotien und zu Pylos in Messenien , in Athen , in Olympia und einen heiligen Hain bei Nysa . Bekannt ist auch ein Tempel des Hades in der Stadt Elis bei Bylos , dieser war auch nur einmal im Jahr für Priester zugänglich. Eine andere Kultstätte könnte sich am Berg Minthe befunden haben. Ihm waren die Zypresse , Narcissus und der Buchsbaum heilig; man opferte ihm, mit abgewandtem Antlitz, schwarze Schafe.
Es wurden ihm in Rom, besonders im Monat Februar, große Opfer ( Februationen ) von schwarzen Stieren und Ziegen während zwölf Nächten dargebracht, bei welcher Handlung seine Priester mit Cypressenzweigen bekränzt waren; und alle hundert Jahre widmete man ihm und der Proserpina die fäkularischen Spiele , als Totenfeier für die Verstorbenen.

In der bildenden Kunst wird Hades oft als Räuber der Persephone dargestellt, manchmal auch mit Persephone als Herrscherpaar der Unterwelt. Oft wird er als unsichtbar aufgefasst und die Unterwelt mit den toten Seelen gezeigt.
Den einzelnen Flüssen sind in der Kunstgeschichte verschiedene Aspekte zugeordnet:
Acheron: Luft, sanguinisch, Frühling, Morgen
Phlegethon: Feuer, cholerisch, Sommer, Mittag
Styx: Erde, melancholisch, Herbst, Abenddämmerung
Kokytos: Wasser, phlegmatisch, Winter, Nacht

Da man sich scheute, den Namen des Unterweltgottes Hades zu nennen, benannte man ihn mit anderen Namen.
Griechisch
(im Attischen ist das i/ stumm, daher unser Wort "Hades", in anderen Dialekten wurde es gesprochen)
Haides „der Ungesehene"
Aiidoneus/Aidoneus/Aedonius „der Unsichtbare"
Pluton[as] „Der Reiche"
Plutos/Pluton (griech. „Gott der Reichtümer", ursprünglich nicht mit Hades identifiziert
Theos „der Gott"
Zeus katachthonios „der unterirdische Zeus"
Beinamen
Agathalyos
Agelastus (der nimmer Lachende)
Agesander (Menschenversammler), Agesilaos (Volksversammler)
Altor
Axiokerses
Eubouleus (Der Geber guten Ratschlags, guter Vermutungen)
Chtonios (von chthon, Erde)
Clymenos (der berühmt Berüchtigte)
Polydektes, Polydegmon (der, welcher Viele empfängt)
Quietalis (römisch)
Soranos
Stygis (der Stygische, von „Styx")
Trophonios (der Ernährende)
Vedius, Veiovis (römisch)
Zeus Chthonios oder Zeus Katachthonios (Zeus der Welt unter der Erde, chthon)
Römisch
Pluto[n] „Der Reiche"" - War ursprünglich Herr über die Erze und Edelmetalle, und sein Name wurde durch die Verbindung zu den Tiefen der Erde zum Synonym für den Gott der Unterwelt.
Dis Pater (Dis)
Orcus
Februus
Summanus
Parallelen
In der römischen Mythologie wird Hades Pluto genannt und später diesem gleichgesetzt. Vgl. auch das germanische Konzept der Hel .
Hades entspricht der ägyptischen Amenthes oder Duat, dem römischen Orcus und dem nordischen Helheim . 
Hades (I666054)
 
173000 „der vom Berge Kommende") ist ein Anemoi , eine Windgottheit aus der griechischen Mythologie , die den Westwind verkörpert. Er war der Sohn des Titanen Astraios und der Eos , der Göttin der Morgenröte. Zephir war der Mann von Iris , der Göttin des Regenbogens und Botschafterin der Götter. Seine Brüder waren Boreas und Notos , die Götter der Nord- bzw. der Südwinde.
Als warmer und feuchter Wind brachte Zephyros den Frühling, der Legende nach soll sein bloßer Hauch Frauen geschwängert haben und auch vor weiblichen Tieren nicht Halt gemacht haben. Er hat somit eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Boreas , dem Nordwind, welcher ebenfalls weiblichen Tieren nachstellt, vorzugsweise Stuten . Er findet aber auch Gefallen an jungen Männern, wie die Geschichte von Hyakinthos (Hyazinth) zeigt. Seine Ehefrauen variieren in den Erzählungen, sowohl Iris , die Regenbogengöttin, wird als seine Gattin genannt, als auch Chloris , die Göttin der Blumen und Blüten. Aus Eifersucht tötete er Hyakinthos, indem er einen von Apollon geworfenen Diskus ablenkte. Für Eros erhob Zephyros Psyche in seinen Palast und wandelte die Nymphe Chloris in die römische Frühlingsgöttin Flora . Mit der Harpyie Podarge ist er Vater der schnellen Pferde des Achilleus , Xanthos und Balios . 
Zephyros (I665608)
 

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